Blue Boyz und Girlz FV Biebrich 02
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Die Erste Mannschaft des FV Biebrich 02 - Spielberichte Verbandsliga Hessen Mitte 2018/19

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Die Erste Mannschaft des FV Biebrich 02 - Spielberichte Verbandsliga Hessen Mitte 2018/19

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1. Spieltag

TuS Dietkirchen 1911 - FV Biebrich 02 2:1 (1:0) - 05. 09. 2018

Eine gute Halbzeit reicht nicht

BIEBRICH 02 Bittere 1:2-Pleite beim TuS Dietkirchen

DIETKIRCHEN (sc). Der FV Biebrich 02 kassierte in der Fußball-Verbandsliga beim TuS Dietkirchen eine bittere 1:2 (0:1)-Niederlage. Denn es wäre mindestens ein Punkt drin gewesen. Aber: „Die erste Halbzeit haben wir komplett verschlafen“, sagte der Sportliche Leiter Malte Christ.

Nach der Pause drehten die Biebricher dann allerdings auf – und kamen durch den Treffer von Orkun Zer (52.) zum 1:1-Ausgleich. Nur um im Anschluss durch einen Foulelfmeter erneut in Rückstand zu geraten. „Der Pfiff war lächerlich“, sagte Christ. Auf der anderen Seite blieb die Pfeife dagegen stumm. Erneut zum Ärger des Sportlichen Leiters: „Christian Kunert wurde klar abgeräumt.“ Zu allem Überfluss traf David Meurer mit seinem Schuss beim Stand von 1:2 nur die Latte. „Ein Punkt wäre absolut verdient gewesen“, sagte Christ. „Wir müssen uns aber die Frage stellen, warum wir diese Leistung nicht 90 Minuten abgerufen haben.“

FV Biebrich 02: D. Rothenbächer – Gurok, Mo. Christ, Meurer, Tasdelen (80. Löwer) – Stojcevic (46. Seidelmann), Schug – Kunert, Amallah (87. Arndt), Bauschke – Zer.

Tore: 1:0 Zuckrigl (7.), 1:1 Zer (52.), 2:1 Dietrich (FE/65.) – SR: Cholewa. – Zu.: 100.

WT, 06. 09. 2018


2. Spieltag

Der FV Biebrich 02 ist spielfrei. - 15. 08. 2018


3. Spieltag

FV Biebrich 02 - SV 1919 Zeilsheim 4:0 (1:0) - 05. 08. 2018

Zum Auftakt wie aus einem Guss

BIEBRICH 02: Beim 4:0 über den SV Zeilsheim als Einheit brilliert +++ Auch Joker Raphael Sahl sticht

Wiesbaden. „Endlich mal ein Auftaktspiel gewonnen.“ Malte Christ, Sportlicher Leiter des Fußball-Verbandsligisten FV Biebrich 02, freute sich über den 4:0-Coup gegen den SV Zeilsheim und konnte sich gleichzeitig nicht daran erinnern, wann die 02er zuvor ein Startspiel gewonnen hatten. Es war aber auch die Art und Weise, wie die ohne Urlauber Sebastian Bauschke angetreten Biebricher die hoch eingeschätzten Gäste demontierten. „Verdient, wenn auch vielleicht um ein Tor zu hoch“, fand Christ.

„Blaue“ im zweiten Abschnitt gnadenlos effektiv

Ungeachtet der Hitze entwickelte sich eine temporeiche Begegnung mit einem Chancen-Plus der Heimelf. Ilias Amallah, Jan Löwer und David Meurer schnupperten an der Führung. Das 1:0 bahnte sich an. Es fiel nach einem Diagonalball von David Schug auf Löwer, der an Keeper Dominik Reining scheiterte. Beim Abpraller schaltete Orkun Zer am schnellsten, stellte einmal mehr seinen Torriecher unter Beweis.

Jan Rodwald (Kopfball nach Flanke von Sebastian Gurok) und Löwer (Vorlage Christian Kunert) und der eingewechselte Raphael Sahl (nach feinem Pass von Ilias Amallah) zeigten sich im zweiten Durchgang im Abschluss gnadenlos effektiv. Eine Leistung, die Mut macht für den kniffligen Mittwoch-Auftritt beim SSV Langenaubach (19.30 Uhr).

Biebrich 02: D. Rothenbächer – Gurok, Schug, M. Christ, Ebert – Meurer, J. Rodwald (81. Arndt) – Kunert, Amallah, Löwer (81. Tammaoui) – O. Zer (72. Sahl).

Tore: 1:0 Zer (33.), 2:0 Rodwald (65.), 3:0 Löwer (67.), 4:0 Sahl (89.). – SR: Barbu (Frankfurt). – Zuschauer: 120.

WT, 06. 08. 2018


4. Spieltag

FV Biebrich 02 - FC Schwarz-Weiß Dorndorf 1921 - 11. 08. 2018

FV Biebrich 02 – FC Dorndorf 0:0.

Die Biebricher nahmen gleich das Heft in die Hand, ohne jedoch echte Torchancen herauszuspielen. Nach einer Viertelstunde vermochte sich der FCD etwas zu befreien, ohne jedoch das Tor der Biebricher in Gefahr zu bringen. Die beste Gelegenheit der ersten Halbzeit hatte für den FVB Tasdelen, der alleine auf das Dorndorfer Tor zulief, aber am glänzend reagierenden Kremer scheiterte. Kurz vor der Halbzeit hatten die Westerwälder eine Biebricher Drangphase zu überstehen, die Elf von Trainer Saridogan vermochte aber eine Serie von Eckbällen nicht zur Führung zu nutzen.

Auch in der zweiten Halbzeit bestimmte Biebrich weitgehend das Spiel, während die FCD-Elf vor allem in kämpferischer Hinsicht zu überzeugen wusste. Mit zunehmender Spieldauer kam es gleichwohl zu einer Vielzahl guter Chancen für die Wiesbadener, die aber immer wieder in der vielbeinigen Abwehr der Schwarz-Weißen endeten. Auch Niklas Kremer zeigte noch mehrfach seine Klasse. Ein überraschender, aber nicht unverdienter Punktgewinn für die Elf von Trainer Marc Schilling, der für die kommenden schweren Aufgaben Mut machen sollte. loe

Biebrich 02: Rothenbacher, Rodwald (56. Sahl), Schug, Kunert, Meurer, Löwer, Christ, Bauschke (78. Tammaoui), Amallah, Tasdelen, Rivera (58. Gurok)

Dorndorf: Kremer, Groß, Meloni, Schneider, Kunz (72. Katzerooni), Schick (31. Fujita), Blättel, Henkes, Soh. Mansur, Wilhelmy, Lima (46. Sam. Mansur)

SR: Pfeifer (FSV Rimbach) – Zuschauer: 100.

FNP, 11. 08. 2018


Zers Kaltschnäuzigkeit fehlt

BIEBRICH 02 Ohne den verhinderten Torjäger lediglich 0:0 gegen FC Dorndorf

WIESBADEN (nn). Die Null stand: Hinten trotz einiger Wackler, aber auch vorne, wo sich das Fehlen des aus privaten Gründen verhinderten Knipsers Orkun Zer nachhaltig bemerkbar machte. So reichte es für die weiter ungeschlagenen Verbandsliga-Fußballer des FV Biebrich 02 gegen das Defensivbollwerk des FC Dorndorf nur zum 0:0. „Das dritte Spiel innerhalb von sechs Tagen hat uns sicher in den Knochen gesteckt. Gegen eine Mannschaft, die nur verteidigt hat, fehlte uns auch im Abschluss die letzte Entschlossenheit, das Ding wirklich über die Linie drücken zu wollen. Es war insgesamt nicht schön und fühlt sich wie eine Niederlage an“, fasste 02-Coach Nazir Saridogan zusammen.

Rechtsaußen Christian Kunert, mit 32 Jahren dienstältester Kaderspieler, sieht trotz der nicht so prickelnden 90 Minuten Perspektiven: „Ich habe gerne noch ein Jahr drangehängt, weil der Kern des Teams geblieben ist. Und im Sommer sind noch Junge dazugekommen, die gut drauf sind. Je länger die Saison dauert, desto besser werden wir zusammenfinden.“ Auf jeden Fall stimmte die Einstellung. Mit dem eingewechselten Sebastian Gurok kam Schwung in die Offensive, doch es mangelte tatsächlich an Kaltschnäuzigkeit. Pech außerdem, dass Jan Löwer kurz vor Schluss nach Pass von Ilias Amallah über den Ball trat. Michael Seidelmann steigt derweil nach kuriertem Faserriss in der Wade ins Training ein.

FV Biebrich 02: D. Rothenbächer – Tasdelen, Schug, Mo. Christ, Rivera (68. Gurok) – Meurer, J. Rodwald (56. Sahl) – Kunert, Amallah, Bauschke (79. Tammaoui) – Löwer.

WT, 13. 08. 2018


5. Spieltag

FV 09 Breidenbach - FV Biebrich 02 2:3 (1:2) - 19. 08. 2018

Kunert-Tor knockt Breidenbach aus

BIEBRICH 02 Vor dem Hessenpokalmatch gegen Hadamar am Mittwoch eindrucksvoller 3:2-Coup

Breidenbach (nn). Ein Qualitätsschub beim Fußball-Verbandsligisten FV Biebrich 02 wird immer augenscheinlicher: Der 3:2- Erfolg beim FV Breidenbach wirkt als zusätzliche Motivationsspritze im Hinblick auf das Hessenpokalspiel an diesem Mittwoch gegen den noch sieglosen Hessenligisten RW Hadamar (Anstoß 19 Uhr).

„Es spricht auch für die Jungs, dass sie bei einem Rückstand nicht in Hektik verfallen. Das Team agiert einfach clever–das ist in dieser Saison ein Riesenplus“, streicht Biebrichs Sportlicher Leiter Malte Christ heraus. Fünf Minuten nach dem 1:0 der Gastgeber glich Sebastian Bauschke nach Zuckerpass von Ilias Amallah aus. Damit nicht genug. Der von Chefcoach Nazir Saridogan auf der linken Seite in die Startelf beorderte Ex-Nauroder Raphael Sahl sprintete in einen zu kurz geratenen Breidenbacher Rückpass, lupfte die Kugel ins Netz – Saridogans Rotation hatte sich schon ausgezahlt.

Auch im zweiten Abschnitt blieben die Gaste hellwach. Christian Kunert kam einen Wimpernschlag vor Keeper Tobias Ochs an den Ball, der wie in Zeitlupe über die Linie kullerte. Das von Gastgeber-Torjäger Felix Baum erzielte Anschlusstor brachte die 02er nicht vom Kurs ab. Sie brachten den Dreier sicher ins Ziel.

02: D. Rothenbächer – Gurok, M. Christ, Schug, Rivera – Meurer (90. Stojcevic), Bauschke (81. J. Rodwald) – Kunert, Amallah, Sahl (64. Löwer) – O. Zer.

Tore: 1:0 Baum (10.), 1:1 Bauschke (15.), 1:2 Sahl (35.), 1:3 Kunert (65.), 2:3 Baum (77.). – SR: Haist (Kassel). – Zuschauer: 60

WT, 20. 08. 2018


Hessenpokal

SV Rot-Weiß Hadamar (Zweite Runde - 22. 08. 2018)

Biebrich 02: Hessenpokal-Aus nach 0:4 gegen Hadamar

Bitterer Abend für den Verbandsligisten, der zudem David Schug durch Rote Karte verliert

Wiesbaden. Bittere Pille für die Fußballer des FV Biebrich 02: In der zweiten Hessenpokalrunde unterlag der Verbandsligist dem klassenhöheren Team von RW Hadamar klar mit 0:4 (0:2). Die Hoffnungen auf ein Weiterkommen und einen namhaften Gegner haben sich damit erledigt. Zusätzlicher Wermutstropfen: Kapitän David Schug sah nach angeblicher Notbremse als letzter Mann im Finish die Rote Karte. Biebrichs Sportlicher Leiter Malte Christ empfand die Entscheidung als zu hart, bekannte aber: „Wir haben nicht mit der gesunden Aggressivität der vergangenen Spiele agiert. Hadamar wollte den Sieg mehr und hat verdient gewonnen.“

Ausgerechnet Gerwalt trifft

Das Match wartete bereits in der vierten Minute mit einem Paukenschlag auf, als Julian Gerwalt Biebricher Unaufmerksamkeiten mit der Gäste-Führung bestrafte. Ausgerechnet Gerwalt, der die 02er ungeachtet der Zusage gegenüber Trainer Nazir Saridogan Ende Juni in Richtung Hadamar verlassen hatte. Die Gastgeber in der Folge ohne zwingende Chancen und der Hessenligist weiterhin gnadenlos effektiv: Nach Vorlage von Jonas Herdering erhöhte er durch Yuki Noguchi auf 2:0. „Beim ersten Gegentor waren wir noch nicht richtig wach, vor dem zweiten Treffer gehen wir nicht richtig hin“, monierte Christ

Zer vergibt Hochkaräter

Auch in der 30. Minute hatte er Grund zum Hadern: Im Anschluss an einen Eckstoß fiel Orkun Zer der Ball nach einem Missverständnis zwischen Gästekeeper Leon Hasselbach und Patrick Kuczok in bester Position quasi vor die Füße. Doch der Goalgetter, der im Regelfall cool verwandelt, drosch die Kugel über den Querbalken. Glück danach für die 02, dass Jonas Herdering nicht auf 3:0 stellte. Im Eins-gegen-eins-Duell blieb Heim-Keeper Dennis Rothenbächer Sieger (41.). Nach Wiederbeginn wurde ein mögliches Biebricher Aufbäumen durch das wiederum von Gerwalt erzielte dritte Tor der Gäste aus der Limburger Kante im Keim erstickt.

Sembene überzeugt bei Rückkehr

Beim gebeutelten Hessenligist atmete Coach Torsten Kierdorf tief durch: "Ein souveräner Auftritt. Bis auf eine Chance haben wir nichts Gefährliches zugelassen. Vorne hätten wir sogar noch das ein oder andere Tor mehr machen können." Einziger Wermutstropfen: Steffen Rücker musste den Platz mit Knieverletzung verlassen. Dagegen freute sich Kierdorf insbesondere über den Doppelpack von Gerwalt (in seinem ersten Pflichtspiel für Hadamar). Ebenfalls zufrieden war der 42-Jährige mit der Leistung von Rückkehrer David Sembene. Im Heimspiel gegen Bayern Alzenau (Samstag, 15 Uhr) dürfte der Innenverteidiger abermals von Beginn an auflaufen. Gegen den Spitzenreiter, bei dem die Fürstenstädter am ersten Spieltag noch mit 2:5 unterlagen, will Kierdorf mit seinem Team unbedingt den Bock umstoßen und den ersten Dreier landen: "Ich kann versprechen, dass wir am Samstag ein Feuerwerk abbrennen werden."

FV Biebrich 02: D. Rothenbächer – Gurok, Mo. Christ, Schug, Rivera (54. Tasdelen) – Meurer, Bauschke – Kunert, Amallah, Löwer (46. Tammaoui) – O. Zer (64. Stojcevic).

RW Hadamar: Hasselbach - Schraut, Sembene (58. Mat. Neugebauer), Kuczok, Rücker (77. S. Neugebauer) - Zouaoui, Mar. Neugebauer - Gerwalt (81. Petrone), Herdering, Noguchi - Bangert.

Tore: 0:1 Gerwalt (4.), 0:2 Noguchi (24.), 0:3 Gerwalt (51.), 0:4 Bangert (80.). – Zuschauer: 150. – Rot: Schug (85.).

WT, 23. 08. 2018


6. Spieltag

FV Biebrich 02 - SSV Langenaubach 1920 3:2 (0:1) - 26. 08. 2018

Biebrich als stolzer Zweiter zum Tabellenführer

Verbandsliga Hessen Mitte +++ Hart erkämpftes 3:2 über Langenaubach beschert „Blauen“ Topspiel in Fernwald +++ Rückstand gedreht

WIESBADEN (nn). Beim Jubelgesang schnellte der Dezibelwert in die Höhe. Schließlich hatten die Verbandsliga-Fußballer des FV Biebrich 02 das Match gegen den SSV Langenaubach nach 0:1-Pausenrückstand aus dem Feuer gerissen, sich mit dem 3:2-Erfolg auf das Spitzenspiel bei Tabellenführer FSV Fernwald eingestimmt.

„Bis zur Pause war es ein mühsames Geschäft. Danach hat sich die Mannschaft selbst in die Spur gebracht und sehr gut kombiniert“, freut sich 02-Sportchef Malte Christ über die bisherige Ausbeute ohne Niederlage. Nach dem 0:4 im Hessenpokal gegen Hadamar hatte 02-Coach Nazir Saridogan – auch in Verbindung mit der Roten Karte gegen Kapitän David Schug – die Startelf verändert. Aufgrund der Erkrankung von Dennis Rothenbächer auch im Tor, wo Neuzugang Umut Gündogan (SV 07 Nauheim) erstmals zum Zug kam. Und von hinten mitanschauen durfte, wie der Schuss von Torjäger Orkun Zer an den Pfosten klatschte (11.). 13 Minuten darauf klingelte es im eigenen Kasten. Sebastian Schneider hatte per Konter vollendet. Nach dem Wechsel ebnete der Kopfballtreffer von David Meurer den Weg zum Happy End. Anschließend verlängerte ein Gästespieler den Freistoß von Sebastian Bauschke ins eigene Netz. Bevor Bauschke auf 3:1 stellte.

Biebrich 02: Gündogan – Gurok, Meurer, Mo. Christ, Ebert (90. Rivera) – J. Rodwald, Bauschke – Kunert, Sahl (51. Amallah), Löwer (81.Tammaoui) – O. Zer. Tore: 0:1 S. Schneider (24.), 1:1 Meurer (48.), 2:1 Eigentor Hartmann (65.), 3:1 Bauschke (70.), 3:2 Hartmann (74.). – SR: Velten (Schöffengrund). – Zuschauer: 80.

WT, 27. 08. 2018


7. Spieltag

FSV 1926 Fernwald - FV Biebrich 02 3:0 (2:0) - 01. 09. 2018

Fernwalds Effizienz setzt Maßstäbe

BIEBRICH 02: 0:3 beim Spitzenreiter nach keineswegs schwacher Vorstellung +++ Einladungen für FSV-Torjäger Erben und Szymanski

Fernwald. 3:0 – hört sich nach einer klaren Sache an. Doch der Leistungsunterschied zwischen Verbandsliga-Primus FSV Fernwald und dem FV Biebrich 02 nahm sich keineswegs so deutlich aus, wie es das Ergebnis vermuten lässt. „Wir waren nicht drei Tore schlechter. Gerade in der zweiten Hälfte hat die Mannschaft eine gute Partie abgeliefert“, meinte Biebrichs Sportlicher Leiter Malte Christ. Aber ein signifikanter Unterschied zwischen beiden Teams tat sich schnell auf: Mit Felix Erben und Zwei-Meter-Mann Rafael Szymanski verfügt Fernwald über zwei kaltschnäuzige Stürmer, die nur darauf lauern, nach Balleroberung in Szene gesetzt zu werden. So geschehen in der neunten und elften Minute, als die Gastgeber nach Ballverlusten der 02er im Mittelfeld blitzschnell umschalteten, zuerst Erben, anschließend Szymanski verwandelte.

Zer-Freistöße finden nicht das Ziel: Im zweiten Durchgang arbeiteten die Gäste mit Hochdruck am Anschlusstor. Orkun Zer sorgte mit zwei Freistößen für Gefahr und der eingewechselte Jan Löwer steuerte aus halbrechter Position aufs gegnerische Tor zu, hätte wohl besser selbst den Abschluss gesucht, statt zu versuchen, querzulegen. Letztlich war gegen Fernwalds Effizienz kein Kraut gewachsen. Kurz vor Schluss bestrafte Erben einen neuerlichen Biebricher Ballverlust sogleich mit dem 3:0. „Wenn wir mit einem 0:0 in die Pause gegangen wären, hätte es anders ausgesehen“, mutmaßte Christs angesichts der augenscheinlichen Fitness-Vorteile der „Blauen“.

Die ohne David Schug, Sebastian Bauschke, Raphael Sahl und Akim Arndt angetretenen 02er sind nun am Mittwoch in Dietkirchen und am Samstag gegen den VfB Marburg gefordert. Die Chancen, sich in der Spitzengruppe festzusetzen, sind allemal noch vorhanden.

Biebrich 02: D. Rothenbächer – Gurok, Mo. Christ, Meurer, Tasdelen – J. Rodwald (62. Seidelmann), Stojcevic – Kunert, Amallah (77. L. Presber), Tammaoui (62. Löwer) – O. Zer.

Tore: 1:0 Erben (9.), 2:0 Szymanski (11.), 3:0 Erben (89.). – SR: Maienschein (SG Mottgers/Schwarzenfels). – Zuschauer: 250.

WT, 03. 09. 2018


Auf Sturmduo ist Verlass

Passend zum Kirmes-Wochenende besiegte der FSV Fernwald am Samstag im Spitzenspiel der Fußball-Verbandsliga Mitte seinen schärfsten Verfolger FV Biebrich 02 mit 3:0.

03. September 2018, 07:00 Uhr

Von Peter Froese

Da mit dem VfB Marburg ein weiterer Verfolger mit 0:2 gegen die SG Kinzenbach patzte, baute der Spitzenreiter seinen Vorsprung auf dieses Duo aus. Einziger Wermutstropfen aus Sicht des FSV war die verletzungsbedingte Auswechslung von Torjäger Rafael Szymanski, dessen Einsatz für das Heimspiel am Mittwochabend (20 Uhr) gegen die TSG Wörsdorf aufgrund einer Oberschenkelzerrung auf der Kippe steht. »Ich hätte ihn schon gerne dabei. Nun ist aber zunächst unsere medizinische Abteilung gefordert«, so Stete.

Der FSV-Trainer hatte diesmal ein personelles Luxusproblem und musste dabei auch eine unpopuläre Entscheidung treffen. Während Kevin Bartheld, Kevin Buycks und Daniel Erben erstmals wieder auf der Bank Platz nahmen, fand der aus dem Urlaub zurückgekehrte Denis Weinecker keine Berücksichtigung im Kader. Florian Säglitz rückte nach zwei Spielen wieder für den erkrankten Dominik Wagner zwischen die Pfosten. »Denis war als einziger Spieler nicht im Training. Daher diese Entscheidung, bei der Namen keine Rolle spielen dürfen«, so Stete zu seiner Maßnahme. Den Wunsch des FSV-Trainers, die Partie mit einer Führung im Rücken gestalten zu können, erfüllte ihm sein Sturmduo Felix Erben/Szymanski, dem Stete im Vorfeld der Partie eine Schlüsselrolle prophezeit hatte, mit einem Doppelschlag. Nach Pass von Rafael Szymanski traf Felix Erben zum 1:0. Etwas glücklich trudelte der Ball dabei ins Netz, denn Dennis Rothenbächer war noch mit dem Fuß dran (9.). Eine Zeigerumdrehung später erhöhte Szymanski nach Pass von Andre Marius Jörg auf 2:0. Er tunnelte dabei den FV-Keeper (10.). Die Hausherren sprühten in dieser Phase vor Spielfreude, verpassten es aber, den dritten Treffer nachzulegen. In der Schlussphase der ersten Halbzeit plätscherte die Partie vor sich hin, ehe Neven Vujica nach einer Flanke von Danny Fischer Torwart Rothenbächer per Flugkopfball nochmals zu einer Glanzparade zwang (42.).

Nach dem Seitenwechsel plante Stete, seine Elf etwas tiefer stehen zu lassen, um auf Konter zu lauern. »Wir haben das Spiel in dieser Phase aus der Hand gegeben, weil wir keinen Zugriff mehr auf den Gegner fanden. Dadurch haben wir leicht gewackelt«, gestand der FSV-Trainer ein. Orkun Zer mit zwei Freistößen (57./61.) und Faissal Tammaoui, der mit einem Flachschuss am aufmerksamen Florian Säglitz scheiterte, konnten aber kein Kapital daraus schlagen. In der letzten Viertelstunde zogen die Hausherren die Zügel nochmals an. Nach einem Konter scheiterte Felix Erben zunächst an Rothenbächer (70.), während Louis Goncalves nach Erben-Pass mit seinem Schlenzer nur das Lattenkreuz traf (74.). Nach einem gegnerischen Ballverlust im Mittelfeld zog Felix Erben auf und davon und traf zum 3:0-Endstand (78.). Und so ging der im Interview mit dieser Zeitung von André Marius Jörg geäußerte Wunsch gleich doppelt in Erfüllung – die Null hat gestanden, der 3:0-Tipp des Linksfußes trat ein. Hierauf konnte die Mannschaft am Abend im Festzelt an der Oppenröder Straße gebührend anstoßen.

FSV Fernwald: Säglitz; Richardt, Fischer, Völk, Bender, Jörg, Goncalves, Simon (ab 71. Bluhm), Vujica (ab 71. Bartheld), Felix Erben, Szymanski (ab 55. Ersentürk).

FV Biebrich 02: Rothenbächer; Stojcevic, Meurer, Rodwald (ab 62. Löwer), Kunert, Gurok, Christ, Tammaoui (ab 62. Seidelmann), Tasdelen, Amallah (ab 76. Presber), Zer.

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Maienschein (Sinntal). – Zuschauer: 160. – Torfolge: 1:0 (9.) Felix Erben, 2:0 (10.) Szymanski, 3:0 (78.) Felix Erben. – Gelbe Karten: Ersentürk, Völk.

Gießener Allgemeine, 03. 09. 2018


Auf Erben und Szymanski ist Verlass

VL MITTE: +++ FSV-Torjäger sichern klaren Sieg gegen Verfolger / Nur in der zweiten Halbzeit zeiweise gewackelt +++

FERNWALD. Der FSV Fernwald hat die Tabellenspitze in der Verbandsliga Mitte verteidigt. Am Samstag vergrößerte das Team von Trainer Karl-Heinz Stete mit dem 3:0 (2:0)-Erfolg im Duell mit dem direkten Verfolger FV Biebrich 02 den Vorsprung auf die Wiesbadener Vorstädter. Dem FSV reichte eine solide Vorstellung gegen eine Mannschaft, die allerdings zeitweise nachwies, warum sie vorn in der Tabelle platziert ist.

„Ein 3:0 gegen den Tabellenzweiten ist natürlich gut, deshalb bin ich zufrieden“, zog Stete nach 90 abwechslungsreichen Minuten ein positives Fazit. Der Tititelaspirant profitierte auch vom Wettstreit der derzeit besten Torjäger der Liga, die ihr Konto am Samstag erneut aufbesserten. So behauptete Rafael Szymanski mit seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 2:0 die Pole-Position in der Liga-Torjägerliste mit derzeit elf Toren vor Teamkollege Felix Erben, der gegen Biebrich zweimal traf und auf insgesamt zehn Treffer kommt. Und wer weiß, ob es noch eine Fortsetzung für das bestens harmonierende Duo gegeben hätte, wenn nicht Szymanski nach 55 Minuten mit Verdacht auf Oberschenkelzerrung den Platz verlassen hätte.

FSV Fernwald - FV Biebrich 3:0

Die beiden brachten ihre Mannschaft mit einem Doppelschlag schon früh auf die Siegerstraße. Nach neun Minuten vollendete Felix Erben einen Doppelpass mit Szymanski zum 1:0, zwei Zeigerumdrehungen später traf Szymanski selbst durch die Beine des herausstürzenden FV-Keepers Dennis Rothenbächer zum 2:0 (11.), nachdem ihm Marius Jörg das Leder per Kopf maßgerecht in den Lauf gelegt hatte. Während die Gäste auf ihre Abwehr mit bis dato nur fünf Gegentoren bauten und bei ihren spärlichen Torannäherungen gegen die sichere FSV-Abwehr nicht zum Abschluss kamen, hielten sich die Fernwälder an die Order ihres Trainers („Geduld haben“). Aber bis auf einen Kopfball von Neven Vujica (43.) auf Flanke von Danny Fischer, den Rothenbächer entschärfte, sprangen bei allem Bemühen keine erfolgversprechenden Abschlüsse mehr heraus.

„In der zweiten Halbzeit haben wir ein wenig gewackelt, hatten keinen Zugriff mehr“, sah FSV-Coach Stete, wie seine Mannschaft, nach dem Wechsel gegen nun offensiv aktivere Biebricher etwas unter Druck geriet. Während die Gastgeber in dieser Phase nur zu vereinzelten Entlastungsangriffen kamen, musste FSV-Torwart Florian Säglitz trotzdem erst nach einer Stunde zum ersten Mal bei einem Schuss von Orkun Zer eingreifen. In den letzten 20 Minuten riss der FSV die Initiative wieder an sich und hatte durch Felix Erben (70.), der erst im letzten Moment vom FV-Keeper gestoppt wurde, und Louis Goncalves (73., Pfosten) Möglichkeiten zum 3:0. Das besorgte dann Felix Erben zum 3:0 (78.), als er einen Ballverlust der Biebricher im Mittelfeld umgehend nutzte.

FSV Fernwald: Säglitz - Richardt, Fischer, Völk, Bender - Jörg, Goncalves, Vujica (81. Bartheld), Szymanski (55. Ersentürk), Simon (71. Bluhm). F. Erben.

FV Biebrich 02: Rothenbächer - Meurer, Gurok, Christ, Tasdelen - Stojcevic, Rodwald (62. Löwer), Amallah (76. Presber), Kunert, Tammaoui (62. Seidelmann) - Zer.

Tore: 1:0 (9.) F. Erben, 2:0 (11.) Szymanski, 3:0 (78.) F. Erben - Schiedsrichter: Maienschein (Sinntal) - Zuschauer: 150.

fupa.net, 02. 09. 2018


8. Spieltag

FV Biebrich 02 - VfB 1905 Marburg 1:3 (1:2) - 08. 09. 2018

Auf einmal ist der Wurm drin

Biebrich 02 kassiert nach tollem Saisonstart mit dem 1:3 gegen VfB Marburg dritte Niederlage

Von Manfred Schelbert

WIESBADEN. Irgendwie ist derzeit bei den Verbandsliga-Fußballern von Biebrich 02 der Wurm drin. Nach dem bärenstarken Saisonstart kassierten die Schützlinge von Trainer Nazir Saridogan beim 1:3 (1:2) gegen den VfB Marburg die dritte Niederlage in Folge. „Ich kann den Jungs dennoch keinen Vorwurf machen“, lobte Biebrichs Sportlicher Leiter Malte Christ trotz der Niederlage die Einstellung und die Leistung der Spieler.

Doch wieder einmal stellten sich die 02er gegen einen durchaus schlagbaren Gegner selbst ein Bein. Schon in der ersten Minute bestrafte Jean-Claude Günther einen katastrophalen Fehlpass der 02er im Mittelfeld. In der 23. Minute der nächste Schlag, als Ebubekir Cin auf 0:2 erhöhte. Als Moritz Christ in der 32. Minute nach einer Notbremse die Rote Karte sah, war der Tag für die 02er endgültig gebraucht. Da nützte auch der 1:2-Anschlusstreffer von Orkun Zer kurz vor der Pause per Foulelfmeter nichts mehr. Das 1:3 durch Ngolo Ouattara war dann nur noch Formsache.

FV Biebrich 02: Rothenbächer; Meurer, Seidelmann, Kunert, Bauschke, Gurok, Schug (80. Löwer). Christ, O. Zer, Amallah (29. Stojcevic), Tasdelen (85. Sahl).

Tore: 0:1 Günther (1.), 0:2 Cin (23.), 1:2 O. Zer (FE/45.), 1:3 Ouattara (85.). – Rot: Christ

WT, 10. 09. 2018


9. Spieltag

FC Germania 06 Schwanheim - FV Biebrich 02 2:0 (0:0) - 16. 09. 2018

Nach Topstart in die Grauzone abgesackt

FV BIEBRICH 02 Verbandsliga +++ Beim 0:2 des FV Biebrich 02 in Schwanheim bilden Patzer und Abschlusspech verhängnisvollen Mix

Wiesbaden. Pech und Patzer vereinen sich beim Fußball-Verbandsligisten FV Biebrich 02 derzeit zu einer verhängnisvollen Mischung. Das 0:2 bei Germania Schwanheim markiert nach dem erfolgreichen Saisonstart bereits die vierte Pleite in Folge. Die Wörsdorfer, die am Samstag in Biebrich gastieren, weisen die gleiche Negativbilanz auf.

FC Germania Schwanheim - FV Biebrich 2:0

„Wir müssen aufpassen, nicht komplett in die Negativspirale zu kommen“, hat auch 02-Sportchef Malte Christ an der Misere zu knabbern. Wobei die Biebricher engagiert begannen, sich Vorteile erspielten. Doch im Abschluss wollte es partout nicht klappen.

Goalgetter Orkun Zer trifft zweimal den Torrahmen

Auch Orkun Zer, eigentlich der Goalgetter vom Dienst, brachte die Kugel nicht im Netz unter, scheiterte mit seiner ersten Großchance an Keeper Fabio Begher. In der 42. Minute tankte sich Christian Kunert auf der rechten Bahn durch, flankte in die Mitte, wo Jan Löwer den Ball clever pausieren ließ, Zer aber aus kurzer Distanz rechts vorbeischoss.

Nach der Pause nahm das Abschlusspech des Torjägers ungeahnte Dimensionen an: In der 46. Minute klatschte sein Versuch an die Latte. Anschließend nutzte Schwanheims Ahmet Gök den Schnitzer von Kapitän David Schug zum 1:0, ehe Zer zum zweiten Mal den Torrahmen anvisierte – es war wie verhext. Dazu kam ein von Dennis Rothenbächer verursachter Elfmeter.

Mit seiner Parade vom Punkt machte der 02-Keeper sein Malheur zwar wieder wett (82.), war aber bei Göks zweitem Tor machtlos (85.). Höchste Zeit für die gebeutelten Biebricher, den Schalter wieder umzulegen.

Tore: 1:0, 2:0 Gök (60./85.). – SR: Wenzek (Darmstadt). – Zuschauer: 50.

WT, 17. 09. 2018


10. Spieltag

FV Biebrich 02 - TSG Wörsdorf 1887 4:0 (1:0) - 22. 09. 2018

Kunert knackt den Wörsdorfer Riegel

Doppeltorschütze beim 4:0 des FV Biebrich 02 im Verbandsliga-Derby gegen die TSG +++ Orkun Zer kommt von der Bank und trifft

Wiesbaden. Kurz vor Schluss sorgte Orkun Zer mit seinem fünften Saisontor für den 4:0-Endstand zugunsten des FV Biebrich 02, der im Derby der Fußball-Verbandsliga gegen die TSG Wörsdorf damit den Negativtrend nach zuvor vier Niederlagen gestoppt hat. Draußen bejubelte 02-Coach Nazir Saridogan den Schlussakkord ausgiebig. Zer registrierte es und rannte sogleich zu seinem Trainer, um mit ihm das finale Tor gemeinsam zu feiern. Eine feine Geste des Biebricher Rekordtorjägers, der sich vor der Partie überraschend auf der Bank wiedergefunden hatte. „Nazir hat es mir vor dem Spiel erklärt und ich habe es verstanden. Er ist ein extrem guter Trainer. Ich war von Beginn an froh, dass er zu uns gekommen ist“, empfand Zer die Maßnahme des seit 2013 für die Blauen tätigen Coachs kein bisschen als Degradierung. Saridogan erläuterte seinen Ansatzpunkt: „Orkun ist eine Ikone im Verein. Es ist mir nicht leichtgefallen, ihn zunächst draußen zu lassen. Aber ich musste mich auch ein Stück weit selbst hinterfragen, was und wie man nach vier Niederlagen etwas anders machen kann. Orkun trug ja nicht die Schuld an den Niederlagen. Aber manchmal muss man etwas verändern, die Jungs vielleicht ein wenig kitzeln.“

Heckels mit Großchance: Davon abgesehen hatte die TSG, die nach der fünften Pleite in Folge im Sog andauernder Personalprobleme hinten festklebt, durch Fabian Heckel in der ersten Minute eine Topchance. 02-Keeper Dennis Rothenbächer vereitelte sie, trug beim Zusammenprall mit Heckel eine blutende Wunde an der Kniescheibe davon und schied nach gut einer halben Stunde aus. Marc Schöne vertrat ihn fortan gut. Derweil übten sich die Biebricher im Aufmeißeln des TSG-Abwehrblocks.

Kunert überragt: Es gelang in der 44. Minute, als der insgesamt stark auftrumpfende Christian Kunert die Hereingabe von Michael Seidelmann veredelte. David Meurers Kopfballtor (nach Freistoß von Sebastian Bauschke), Kunerts zweites, von Ilias Amallah eingeleitetes Goal und Zers finaler Streich zementierten den Sieg. „Die Personalmisere setzt sich fort und es ist kein Land in Sicht. Aber es ist sicher zu früh, die Liga abzuhaken“, meinte TSG-Organisator Josef Dietz mit Blick auf die hinzugekommene Verletzung von Filippos Alexiadis und die Ampelkarte gegen Mirco Paul, die eine Sperre für das nächste Punktspiel nach sich zieht.

02: D. Rothenbächer (35. Schöne) – Tasdelen, Mo. Christ, Stojcevic, Rivera – Meurer, Schug – Kunert, Bauschke (81. Amallah), Seidelmann (63. O. Zer) – Löwer.

TSG: Fuhrmann – S. Mungohe, Paul, J. E. Vogler, Heupt – Gros, Horz – Bellin, Gizir (60. Y. Hünerbein), J. Dalbert (79. Muric) – Heckel (89. Butterweck).

Tore: 1:0 Kunert (45.), 2:0 Meurer (72.), 3:0 Kunert (87.), 4:0 O. Zer (89.). – SR: Rau (Nidderau). – Zuschauer: 120. – Gelb-Rot: Paul (77.).

WT, 23. 09. 2018


11. Spieltag

FC Gießen II - FV Biebrich 02 0:3 (0:0) - 30. 09. 2018

Der Beginn einer neuen Erfolgsserie?

Verbandsligist Biebrich 02 siegt in Gießen 3:0 +++ Orkun Zer trifft nach vergeigtem Elfmeter

Gießen. Alles wieder im Lot beim Fußball-Verbandsligisten FV Biebrich 02, der die unbequeme Aufgabe beim Unterbau des FC Gießen mit einem 3:0 (0:0)-Erfolg meisterte. „Völlig verdient. Das war in spielerischer Hinsicht richtig gut“, lobte der Sportliche Leiter Malte Christ nach dem zweiten Sieg in Folge, der das vorherige Ergebnis-Tief endgültig vergessen macht.

Gegen eine Gießener Zweite, die keine Aushilfskräfte aus dem Hessenliga-Kader aufbot, kam 02-Torjäger Orkun Zer nach der Kopfballvorlage von Moritz Christ zu einer Möglichkeit. Die zweite Chance folgte in der 38. Minute vom Elfmeterpunkt, nachdem FC-Feldspieler Markus Simon den Schuss von Sebastian Bauschke in bester Torwart-Manier per Faustabwehr entschärft hatte. Während Simon mit Rot vom Platz musste, scheiterte Zer an Schlussmann Stephen Jäckel. Der Keeper hatte aber in der 61. Minute das Nachsehen, als Christian Kunert auflegte und Zer mit der Führung den Bann brach. Bauschkes Doppelpack beseitigte alle Zweifel. Die 02er um Vorlagen-König Kunert, den im Abwehrzentrum starken Moritz Christ und Michael Seidelmann, der sich über die Geburt seines Sohnes Leonardo freut, treffen nun auf Waldbrunn (Mi., 15 Uhr).

Biebrich 02: D. Rothenbächer – Tasdelen, Mo. Christ, Stojcevic, Seidelmann (85. Arndt) – Schug, Meurer – Kunert, Bauschke, Sahl (46. Löwer) – O. Zer (76. Gurok).

Tore: 0:1 Zer (61.), 0:2, 0:3 Bauschke (70./87.). – SR: Lehmann (Hahnstätten). – Zu.: 40.

WT, 01. 10. 2018


Knackpunkt Platzverweis

Von Michael Schüssler

In der Vorwoche hatte Aufsteiger FC Gießen II in der Fußball-Verbandsliga Mitte das Derby bei der SG Kinzenbach mit 1:3 verloren, am gestrigen Sonntag wollte die Truppe um Spielertrainer Gino Parson Wiedergutmachung im Heimspiel gegen den FV Biebrich 02 betreiben, doch daraus wurde nichts. Der Neuling aus dem Sportkreis Gießen musste sich in Watzenborn-Steinberg dem Team aus der Landeshauptstadt mit 0:3 geschlagen geben. Knackpunkt der Partie war die Rote Karte nach 34 Minuten für den Gießener Markus Simon, der wegen eines absichtlichen Handspiels auf der Torlinie vorzeitig das Feld verlassen musste. »Bis zu diesem Zeitpunkt war alles offen«, sagte Parson, der aufgrund einer Erkältung nicht zum Einsatz kam. Den folgenden Strafstoß von Orkun Zer entschärfte FC-Keeper Stephen Jäckel, so dass es mit dem 0:0 in die Pause ging.

In Unterzahl machte der FC Gießen II dem Gast auch in Halbzeit zwei das Leben schwer, ehe der durch Orkun Zer nach 62 Minuten zum 1:0 kam. Nur kurz darauf verpasste der nach 57 Minuten ins Spiel gekommene Andrew Iyasere das mögliche 1:1, als er Biebrichs Keeper Rothenbächer scheiterte. Besser machte es im direkten Gegenzug die Mannschaft vom Trainer Nazir Saridogan, als Sebastian Bauschke auf 2:0 stellte. »Das war dann die Entscheidung, und man muss sagen, Biebrich hat verdient gewonnen«, erklärte Parson. Nach dem 0:2 war weitgehend die Luft raus. Dem FC Gießen II fehlten in Unterzahl die Mittel, um den FV in ernsthafte Schwierigkeiten zu bringen, die Biebricher taten noch das Nötigste. Immerhin sorgte der Gast aber noch für den Schlusspunkt, als vier Minuten vor dem Ende Sebastian Bauschke für den 3:0-Endstand verantwortlich zeichnete.

Bereits am kommenden Mittwoch geht es für den FC Gießen II in der Verbandsliga Mitte weiter, dann wartet das Gastspiel bei den Sportfreunden/Blau-Gelb Marburg, die nach dem 5:2-Erfolg bei der TSG Wörsdorf nun auch gegen die Elf um Spielertrainer Parson nachlegen wollen.

FC Gießen II: Jäckel; Simon, Güngör, Stehle, Schmidt, Mazitov, Kahveci (ab 63. Wiertelorz), Pinkl, Bathomene, Alkan (ab 57. Iyasere), Keles (ab 71. Toprak).

FV Biebrich 02: Rothenbächer; Stojcevic, Meurer, Seidelmann (ab 85. Arndt), Kunert, Bauschke, Schug, Christ, Sahl (ab 46. Sahl), Tasdelen, Zer (ab 75. Gurok).

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Lehmann (Birlenbach). – Zuschauer: 110. – Torfolge: 0:1 (62.) Zer, 0:2 (70.) Bauschke, 0:3 (86.) Bauschke. – Rote Karte. Simon (34.) wegen absichtlichen Handspiels. – Besonderes Vorkommnis: Jäckel (35.) hält Handelfmeter von Zer.

Gießener Allgemeine, 30. 09. 2018


12. Spieltag

FV Biebrich 02 - FC Waldbrunn 2016 3:1 (0:0) - 03. 10. 2018

Orkun Zer als Hattrick-Zampano

Torjäger des Verbandsligisten Biebrich 02 biegt Spiel gegen Waldbrunn im Finish um: 3:1 nach 0:1

Wiesbaden. Es gab auch schon Spiele, in denen Orkun Zer im Abschluss das Pech gepachtet hatte. Doch im Duell des Fußball-Verbandsligisten FV Biebrich 02 gegen den FC Waldbrunn kehrten Glück und Kaltschnäuzigkeit in geballter Form zurück. Nach 0:1-Rückstand veredelte Zer die kollektive Trotzreaktion mit einem Hattrick. Michael Seidelmann, Abdullah Tasdelen und Sebastian Bauschke hatten ihn jeweils als Vorlagengeber bedient.

„Waldbrunn hat sehr tief gestanden. Doch bei uns gingen auch nach dem 0:1 die Köpfe nicht nach unten. Wichtig war, dass wir die Bälle nach Fehlpässen umgehend zurückerobert haben und geduldig geblieben sind. Diese Leistung ist sehr gut für die Moral“, zeigte sich 02-Chefcoach Nazir Saridogan sehr zufrieden, nachdem seine Schützlinge die Aufgabe gegen die Waldbrunner Defensiv-Hünen im Endspurt gelöst hatten. Und nun am Sonntag (15 Uhr) bei Aufsteiger DJK Flörsheim nachlegen wollen.

Biebrich 02: D. Rothenbächer – Tasdelen, Mo. Christ, Stojcevic, Seidelmann – Schug, J. Rodwald (64. Gurok) – Kunert, Bauschke, Löwer (80. Arndt) – O. Zer (85. Rivera).

Tore: 0:1 Rösler (62.), 1:1, 2:1, 3:1 O. Zer (71./74./86.). – SR: P. Müller (Löchgau). – Zuschauer: 100.

WT, 04. 10. 2018


Das war schon eine ziemlich deprimierende Angelegenheit für die Waldbrunner, die enttäuscht und sprachlos das riesige Sportgelände verließen, auf dem keine Stimmung aufgekommen war. Die erste Halbzeit bot Fußball zum Abgewöhnen. Die Gäste standen sicher in der Abwehr, hatten Probleme im Spielaufbau und in der 16. Minute die gefährlichste Torchance, nach einem strammen Eckball von Granja, in dessen Folge das Leder die Querlatte touchierte. Die Biebricher übten sich derweil im Flachpassspiel, ohne FC-Keeper Gölt zu fordern.

Nach dem Wechsel das gleiche Schema bis zur Einwechslung von Tobi Rösler, der 30 später eine Super-Kombination zur überraschenden Waldbrunner Führung einschoss. Der FVB reagierte, wechselten Gurok ein, gab seinen Schlafwagenfußball auf, forcierte das Tempo, die Westerwälder verloren den Überblick und die Ordnung. Innerhalb einer Viertelstunde drehte Torjäger Orkun Zer, für den sich irgendwie niemand zuständig fühlte, die Partie und netzte jeweils flach mit seiner linken Klebe ins lange Eck ein. Die Biebricher gewannen verdient, weil sie mehr Willen investiert hatten, während die ersatzgeschwächten Waldbrunner doch zu mutlos agierten, um den technisch und läuferisch starken Gegner unter Druck zu setzen und zu Fehlern zu zwingen. hho

Biebrich: Rothenbächer, Stojcevic, Rodwald (64. Gurok), Löwer (82. Arndt), Seidelmann, Kunert, Bauschke, Schug, Christ, Zer (86. Rivera), Tasdelen

Waldbrunn: Göltl, Schäfer (60. Rösler) R. Scholl, Neuhof, Steinauer, Mehr, L. Scholl, Oshima, Fürstenau, Granja (75. Mühl), Moritz

Tore: 0:1 Tobias Rösler (62.), 1:1 (71.), 2:1 (74.), 3:1 (86.) alle Orkun Zer – Zuschauer: 100.

Nassauische Neue Presse, 04. 10. 2018


13. Spieltag

SC Schwarz-Weiß DJK Flörsheim 1924 - FV Biebrich 02 - 07. 10. 2018

Niederlage der extrem unnötigen Art

Aufschwung des Verbandsligisten Biebrich 02 durch 1:3 in Flörsheim gebremst +++ Gelb-Rot gegen Schug

Flörsheim. Prädikat völlig unnötig: Das 1:3 bei Verbandsliga-Rückkehrer DJK Flörsheim geriet für die Fußballer des FV Biebrich 02 zur Niederlage der extrem ärgerlichen Art. „Nach der Flörsheimer Führung sind wir zu viel Risiko gegangen, waren anfällig für Konter. Überhaupt dürfen die Gegentore eins und zwei so nicht passieren. Doch die Saison ist noch jung. Wir werden noch die Möglichkeiten bekommen, oben reinzurutschen“, hatte 02-Coach Nazir Saridogan am Ergebnis zu knabbern. Andererseits hat er einen Toprang längst nicht abgeschrieben.

Orkun Zer lässt zwei Topgelegenheiten liegen

Die Partie hätte sicherlich einen anderen Verkauf genommen, wenn Orkun Zer in der Startphase in zwei Szenen frei vor dem Keeper getroffen hätte. Der 02-Torjäger schoss zunächst über den Kasten (6.), um mit seiner zweiten hochkarätigen Chance an Torhüter Steve Wagner zu scheitern (11.). Dagegen kreierte Flörsheim zunächst keinerlei echte Gelegenheiten, nutzte aber nach der Pause einen Doppelschlag zum 2:0-Fundament.

Erst verwandelte Pascal Hertlein per Freistoß ins Torwarteck, kurz darauf schaltete der Ex-Klarenthaler Maxim Bujnov nach dem Gegenzug im Anschluss an eine Gäste-Ecke blitzschnell, schweißte aus der Drehung ein. Zwar verkürzte Jan Löwer per Volleyabnahme postwendend, doch in der Folge erwies sich die Ampelkarte gegen Gäste-Kapitän David Schug (77.) als Handicap auf dem Weg zum Ausgleich.

Biebrich 02: D. Rothenbächer – Gurok, Mo. Christ, Stojcevic, Ebert (46. Löwer) – Meurer, Schug – Kunert, Bauschke (77. Tammaoui), Seidelmann (86. J. Rodwald) – O. Zer.

Tore: 1:0 Hertlein (60.), 2:0 Bujnov (63.), 2:1 Löwer (64.), 3:1 P. Massfeller (89.). – SR: Wecht (Rimbach). – Zu.: 100. – Gelb-Rot: Schug (77.).

WT, 08. 10. 2018


14. Spieltag

FV Biebrich 02 - SV Bauerbach 1965 6:2 (3:1) - 14. 10. 2018

Biebricher ziehen Bauerbach 6:2 ab

Sahnetag der Offensive gegen starken Aufsteiger: Löwer trifft dreifach, Bauschke doppelt

Wiesbaden. Da staunte auch der zuschauende, in Biebrich lebende hessische Kultusminister Alexander Lorz: Fußball-Verbandsligist FV Biebrich 02 bot tolle Kombinationen und Tore satt, besiegte den bis dato so starken Aufsteiger SV Bauerbach mit 6:2. „Wir waren diszipliniert, aggressiv und haben die Chancen genutzt“, attestierte 02-Coach Nazir Saridogan einen rundum gelungenen Auftritt.

Ohne den aus disziplinarischen Gründen fehlenden Stammtorhüter Dennis Rothenbächer – für ihn spielte Marc Schöne – legten die 02er den perfekten Start hin: Christian Kunert erwies sich einmal mehr als exzellenter Vorbereiter, Jan Löwer als effektiver Verwerter. Doch Aufsteiger Bauerbach, der über ein spielstarkes Team verfügt, schlug durch Janik Schwarz umgehend zurück. Aber Biebrich blieb tonangebend, nutzte Schwächen in der Gäste-Deckung, die den weiten Einwurf von Michael Seidelmann zu kurz abwehrte. Sebastian Bauschke bedankte sich per Direktabnahme mit dem 2:1, traf bei einem weiteren Versuch noch den Querbalken (40.). Nach Wiederbeginn mussten Sebastian Gurok und Schöne in höchster Not klären, ehe Bauschke den Keeper ausguckte, ihn per 35-Meter-Bogenlampe zum vorentscheidenden 3:1 überlistete.

02: Schöne – Gurok, Stojcevic, Mo. Christ, Seidelmann – Meurer (79. Amallah), J. Rodwald – Kunert (84. Presber), Bauschke, Löwer – O. Zer (75. Arndt).

Tore: 1:0 Löwer (10.), 1:1 Schwarz (15.), 2:1, 3:1 Bauschke (35./51.), 4:1 Löwer (58.), 5:1 O. Zer (71., Elfmeter), 6:1 Löwer (85.), 6:2 Freese (86.). – SR: Schandry (FC-TSG Königstädten). – Zuschauer: 80.

WT, 15. 10. 2018


15. Spieltag

SG Kinzenbach 1955 - FV Biebrich 02 3:3 (2:2) - 21. 10. 2018

Zers Tor der Lohn für einen Kraftakt

Biebrich 02 erkämpft sich in Kinzenbach in letzter Minute ein 3:3 +++ David Meurer trifft doppelt

Kinzenbach. Es lief die 90. Minute, als Orkun Zer zum viel umjubelten 3:3 versenkte. Die Verbandsliga-Kicker des FV Biebrich 02 hatten sich das Remis im Spitzenspiel bei der SG Kinzenbach redlich verdient. „Die Jungs haben geackert, über die Außen viel Druck gemacht“, empfand auch 02-Sportchef Malte Christ das Remis als Lohn einer starken Vorstellung.

Wobei die Biebricher auf die ohne die am Oberschenkel lädierten Jan Löwer und Michael Seidelmann sowie ohne Mario Stojcevic (Knöchelverletzung) auskommen mussten. Und nach frühem Rückstand trotzdem in die Spur fanden. Allen voran David Meurer, bei dessen Versuch der Ball von der Lattenunterkante hinter der Torlinie aufkam. Das signalisierte der Schiedsrichter-Assistent dem Spielleiter. Dem 1:1 ließ Meurer nach Vorlage von Christian Kunert das 1:2 folgen.

Doch die Heimelf wendete das Blatt zum 3:2. Trotz der 120 Minuten beim Pokalsieg in Bierstadt hatten die Biebricher noch genügend Power, um sich das 3:3 zu erkämpfen.

02: Schöne – Gurok (87. J. Rodwald), Mo. Christ, Schug, Tasdelen – Meurer, Amallah – Kunert, Bauschke (72. Sahl), Arndt (60. Ebert) – O. Zer.

Tore: 1:0 Mohr (15.), 1:1, 1:2 Meurer (21./30.), 2:2 Mohr (45.), 3:2 Riske (57.),3:3 O. Zer (90.) – SR: Wettels (Fulda). – Zuschauer: 100.

WT, 22. 10. 2018


Orkun Zer verhindert »Alle Neune«

VL MITTE: +++ Biebrichs Torjägerinstitution trifft in interessanter Partie in der 90. Minute zum 3:3-Ausgleich / Max Mohr verletzt raus +++

KINZENBACH. „Alle Neune“, sprich den neunten Sieg der beeindruckenden Erfolgsserie, hatte Verbandsligist SG Kinzenbach bis in die Schlussminute der Partie gegen den FV Biebrich 02 fest im Visier. Dann schlugen die Gäste den Ball in Brechstangen-Manier hoch Richtung Strafraum der SGK, wo Mirco Geisler in der Luft hart bedrängt den Kürzeren zog und die Kugel auf Goalgetter Orkun Zer weitergeleitet wurde, der zum 3:3-Endstand traf.

SG Kinzenbach - FV Biebrich 3:3

Nachdem die dreiminütige Nachspielzeit abgepfiffen worden war, holte Coach Oliver Dönges seine logischerweise enttäuschten Schützlinge im Spielerkreis zusammen und versuchte, sie schnell wieder aufzurichten, indem er auf die einwandfreie Vorstellung und den bärenstarken Gesamteindruck der vergangenen zwei Monate hinwies. „Ich bin zufrieden mit der Leistung. Vielleicht hätten wir die Konter zum Ende der zweiten Halbzeit besser ausspielen können, aber das ist Meckern auf hohem Niveau“.

Schwer könnte allerdings die Verletzung des Doppeltorschützen Max Mohr wiegen, der wie schon in den Vorwochen einen klasse Auftritt ablieferte. Zwei Tage vor seinem 27. Geburtstag knickte Mohr um und musste in der 77. Minute mit dem Verdacht auf einen Bänderriss ausgewechselt werden.

Im Spitzenspiel des Wochenendes, das insgesamt unterhaltsamen und guten Fußball bot, fiel Mohr schon zu Beginn positiv auf. In der 9. Minute bediente Ahmet Marankoz Sergej Maro der an der Strafraumkante an Keeper Marc Schöne scheiterte. Der Abpraller landete bei Mohr, der mit einem Heber auf das verwaiste Gehäuse zielte, doch Moritz Christ klärte per Kopf. Eine Zeigerumdrehung verpasste Mohr mit einem Kopfball das 1:0, ehe er in der 17. Minute mit einer hervorragenden Einzelaktion drei Biebricher austanzte und seine Farben mit einem Schlenzer ins kurze Eck in Führung brachte.

Lange hielt der Vorsprung nicht, der Ausgleich sollte es in sich haben. Aus dem Rückraum zog David Meurer in der 21. Minute ab, das Leder knallte an die Unterkante der Latte – „Wembley“ in Kinzenbach war angesagt. Der Assistent signalisierte Schiedsrichter Wettels, dass der Ball hinter die Linie überschritten habe. „Ich glaube nicht, dass er das von da aus genau sehen konnte, weil auch Leute davorstanden“, echauffierte sich nicht nur Dönges über diese Szene.

Nach einer halben Stunde schoss erneut Meurer – wieder nach einem Rückpass von der Grundlinie – das 2:1 für die Wiesbadener, die anschließend bei den Gelegenheiten von Marankoz (34.) und Nico Anker (39.), nicht jedoch beim Freistoß Mohrs in der 45. Minute Glück hatten. Denn der flog über die Mauer zum 2:2-Pausenergebnis in die Maschen.

Mohr war schließlich auch am 3:2 für die SG beteiligt. Ohne die Kugel zu berühren, warf er sich in den Freistoß aus dem Halbfeld von Kapitän Viktor Riske und irritierte Torwart Schöne, sodass die Hausherren zum zweiten Mal vorne lagen. In der Schlussphase verpasste Maro in zwei Situationen (87., 89.) das erlösende 4:2, bevor Zer den neunten Dreier am Stück doch noch verhindern konnte.

SG Kinzenbach: Yaman - Geisler, Vural, Yildirim - Leidich, Riske, Güngör (89. Taskin), M. Mohr (77. S. Schadeberg), Anker - Maro, Marankoz.

FV Biebrich 02: Schöne - Gurok (85. Rodwald), Schug, Christ, Tasdelen - Kunert, Meurer, Amallah, Arndt (59. Ebert) - Bauschke (71. Sahl), O. Zer.

Tore: 1:0 M. Mohr (17.), 1:1 Meurer (21.), 1:2 Meurer (30.), 2:2 M. Mohr (45.), 3:2 Riske (57.), 3:3 O. Zer (90.). - Schiedsrichter: Wettels (Haimbach). - Gelbe Karten: Marankoz / Meurer, Gurok, Bauschke. - Zuschauer: 140.

Gießener Anzeiger, 22. 10. 2018


16. Spieltag

TSV 1921 Bicken - FV Biebrich 02 1:7 (0:4) - 27. 10. 2018

Beeindruckend in Bicken: 7:1-Gala

Biebrich 02-Goalgetter Jan Löwer und Orkun Zer stillen Torhunger +++ Saridogan: Kleines Feuerwerk

Bicken. Die vermeintlich leichten Aufgaben ernst nehmen – das klappt nicht immer. Doch die Fußballer des FV Biebrich 02 lieferten in beeindruckender Weise Anschauungsunterricht, wie das perfekt gelingt. Nach feinem Pass von David Schug ließ Ilias Amallah geschickt passieren, Christian Kunert nahm an und bediente in der Verbandsliga-Partie bei Kellerclub TSV Bicken den 1:0-Schützen Jan Löwer (7.).

Fünf Minuten später eroberten die Gäste im Gegenpressing den Ball. Amallah legte für Löwer auf, dessen Volleyabnahme zum 2:0 einschlug (12.). Am Ende hatte er drei Treffer auf dem Konto, Orkun Zer inklusive eines verwandelten Elfmeters gar vier – Endstand 7:1 für die „Blauen“. Deren Trainer Nazir Saridogan nicht mit Lob geizte: „Wir haben von Anfang an mit Vollgas agiert, ein bisschen ein Feuerwerk abgebrannt und mit wenigen Kontakten fußballerisch top gespielt.“

Für das Heimspiel gegen SF/BG Marburg (Sa., 14 Uhr) wollen die 02er nun mit gleicher Einstellung ans Werk gehen.

Biebrich 02: M. Schöne – Gurok (71. Ebert), Mo. Christ, Stojcevic, Tasdelen – Meurer, Schug (75. J. Rodwald) – Kunert, Amallah, Löwer (79. L. Presber) – O. Zer.

Tore: 0:1, 0:2 Löwer (7./12.), 0:3 Zer (15.), 0:4 Löwer (20.), 1:4 Rüzgar (53./Elfmeter), 1:5, 1:6 Zer (73./74.), 1:7 Zer (78./Elfmeter). – SR: Sürer (SV Staden). – Zuschauer: 30.

WT, 29. 10. 2018


1:7! "Hart, ernüchternd, lehrreich"

VL Mitte: +++Heimklatsche für Bicken gegen Biebrich +++Kissel: "Absolut nicht das, was wir uns vorstellen..."

Groß war nach Abpfiff der Partie gegen Biebrich die Ernüchterung beim TSV Bicken...

TSV Bicken – FV Biebrich 1:7 (0:4)

Zufrieden war man nach dem Auftritt gegen Spitzenreiter Fernwald am vergangenen Wochenende in Bicken gewesen, umso bitterer fiel das Fazit von Trainer Florian Kissel nach der heutigen Partie aus: „Das war sehr ernüchternd und extrem hart, denn nach zwanzig Minuten waren wir praktisch schon aus dem Spiel.“ Dreimal Jan Löwer und Orkun Zer hatten die Gäste in diesem Zeitraum auf die Siegerstraße geschossen, eine Tatsache, welche die TSV-Verantwortlichen überraschte: „Wir hatten heute - im Gegensatz zur Vorwoche - vermeintlich mehr individuelle Qualität auf dem Platz, aber von den guten Attributen in puncto Einstellung und Kampf war rein gar nichts zu spüren.“

Als Spiegelbild einer „sehr schlechten Trainingswoche“ ordnet Kissel die Leistung am heutigen Nachmittag ein: „Das war absolut nicht diszipliniert von uns und ein System leider nicht zu erkennen“, fand man in Bicken nach Abpfiff der Partie in der Kabine deutliche Worte, sei dies schließlich „nicht annähernd das, was wir uns vorstellen und in Zukunft sehen wollen.“ Sergen Rüzgar verkürzte nach Wiederanpfiff per Elfmeter, bevor FV-Torjäger Zer binnen fünf Minuten weitere drei Treffer erzielte: „Natürlich bin ich absolut nicht zufrieden, aber speziell in solchen Situation kann man auch immer eine ganze Menge über den Charakter einzelner Akteure lernen“, sind personelle Änderungen vor dem Duell mit dem VfB Marburg am nächsten Samstag in Bicken nicht unwahrscheinlich.

fupa.net, 27. 10. 2018


17. Spieltag

FV Biebrich 02 - Sportfreunde/Blau-Gelb Marburg 1:1 (0:0) - 03. 11. 2018

Kein Glück im Abschluss

Sportchef Christ nach Remis gegen SF/BG Marburg: „Solche Spiele gibt es“ +++ Orkun Zer trifft im Finish

Wiesbaden. Es gibt sie, die ganz bestimmten Spiele, in denen ein Fußballteam im Abschluss einfach nicht die gewohnte Effizienz an den Tag legt. Den Akteuren von Verbandsligist FV Biebrich 02, die zuvor in Bicken 7:1 gewonnen hatten, erging das im Duell mit SF/BG Marburg so. Im zweiten Abschnitt geriet die Elf von Chefcoach Nazir Saridogan aus dem Nichts heraus in Rückstand. Billardmäßig war die Kugel umhergesprungen, ehe sie Sascha Huhn vor die Füße fiel, der nur einzuschieben brauchte (52.).

Draußen keimten unter einigen 02-Sympathisanten sofort Spekulationen auf, ob die Heimelf noch zumindest den Ausgleich schaffen würde. Oder ob es ein vergebliches Anrennen bleiben würde. Doch der Treffer zum 1:1-Endstand gelang tatsächlich noch, als ein Flankenball wie ein überreifer Apfel und der im Fünfmeterraum alleingelassene Orkun Zer mit der Stirn vollenden durfte. Zum Siegtor sollte es aber nicht mehr reichen. „Im vorderen Drittel hat bei uns diesmal der letzte Pass gefehlt. Dann muss man auch einmal mit einem Unentschieden zufrieden sein, obwohl das insgesamt natürlich zwei liegen gelassene Punkte waren“, urteilte 02-Sportchef Malte Christ.

Saridogan: Froh über Ausgleich: „Natürlich überwiegt die Enttäuschung. Auf der anderen Seite bin ich froh, dass wir überhaupt den Ausgleich geschafft haben. Denn gefühlt war es eine Begegnung, in der man auch noch fünf Stunden spielen kann und nicht trifft.“ In Zeilsheim, in Dorndorf und gegen Breidenbach wollen die 02er nun alles geben, die Tuchfühlung zu Platz zwei zu wahren. So gesehen hat das Match in Zeilsheim große Bedeutung.

Biebrich 02: Schöne – Gurok, Mo. Christ, Stojcevic (66. Bauschke), Tasdelen (82. J. Rodwald) – Schug, Meurer – Kunert, Amallah (63. Sahl), Löwer – O. Zer.

Tore: 0:1 Huhn (52.), 1:1 O. Zer (83.). – SR: Werner (Darmstadt). – Zuschauer: 50.

WT, 05. 11. 2018


Mit diesem 1:1 haben die Sportfreunde Blau-Gelb ein Ergebnis eingefahren, das einen großen Beurteilungsspielraum zulässt. Seit neun Spielen in Folge ungeschlagen – das ist eine Marke in der Verbandsliga Mitte. Allerdings, und das ist auch Teil der Wahrheit, haben die Sportfreunde nun in den vergangenen sechs Spielen fünf Unentschieden eingefahren. In der Landeshauptstadt machten die Gäste durch ihre Spielweise schnell deutlich, dass ein Remis durchaus als Erfolg gewertet wird. Mit zwei sehr flachen Viererketten verschanzten sich die Universitätsstädter in der eigenen Hälfte.

Doch die taktische Marschroute von SF/BG-Coach Jan Eberling zeigte insofern einen erfreulichen Effekt, als dass die Südhessen es nicht vermochten, das Bollwerk zu durchbrechen. „Wir hätten noch sechs Stunden weiterspielen können und wir hätten das Spiel nicht mehr gewonnen“, zeigte sich der Malte Christ, der sportliche Leiter des FV Biebrich zufrieden mit dem 1:1. „Verdient oder nicht verdient? Was ist schon ein verdientes Ergebnis im Fußball?“, rang Christ um die richtigen Worte. Die Ursache: Biebrich hatte die volle Spielkontrolle, wesentlich mehr Ballbesitz, konnte damit allerdings nichts anstellen.

Und Marburg? Erzielte durch Sascha Huhn sogar den Führungstreffer. Der Flügelspieler reagierte während eines Gewühls im Strafraum am schnellsten und schoss die Kugel ins Netz (52.). Es lief alles nach Plan für Jan Eberling. Bis zur 83. Spielminute. „Es war klar, wenn wir ein Tor schießen, dann ist es so ein kurioses wie beim 1:1“, sagte Christ, der eine Flanke beschrieb, die eigentlich viel zu hoch flog, dann aber unerklärlicherweise „wie ein Stein“ sank und auf den Kopf von Orkun Zer fiel, der aus kurzer Distanz einköpfte. Und dann fand Christ doch noch zu einer Beurteilung: „Wer so kämpft. Wer so ackert und rackert wie die Marburger, der hat auch einen Punkt verdient.“ Für Blaugelb schien das Remis trotz des späten Gegentores ein Erfolg zu sein. Nach dem Schlusspfiff lag man sich mit glücklichen Gesichtern in den Armen.

Biebrich: Schöne – Tasdelen (82. Rodwald), Stojcevic (66. Bauschke), Christ, Gurok – Schug, Meurer – Löwer, Amallah (63. Sahl), Kunert – Zer

SF/BG Marburg: Eidam – Tochihara, Herberg, Moreno, Kleemann – Haberzettl, Gantenberg (89. Hoss), Pape, Thalmann – Xenokalakis, Huhn (87. Heuser)

Schiedsrichter: Becher (Karben) – Zuschauer: 150 – Tore: 0:1 Sascha Huhn (52.), 1:1 Orkun Zer (83.) – gelbe Karten: Christ, Gurok, Schug (Biebrich). (chh)

mittelhessen.de, 04. 11. 2018


18. Spieltag

FV Biebrich 02 - TuS Dietkirchen 1911 - 24. 02. 2019

WT


19. Spieltag

Der FV Biebrich 02 ist spielfrei. - 02. 03. 2019


Aktueller Spieltag

20. Spieltag

SV 1919 Zeilsheim 3:1 (1:1) - FV Biebrich 02 - 11. 11. 2018

1:3-Niederlage bei Ademovic-Comeback

Biebrichs reaktivierter Keeper bei Gegentoren in Zeilsheim machtlos +++ Manko Chancenverwertung

Zeilsheim. Denis Ademovic war als Aushilfskeeper bei den Gegentoren machtlos. Drei Standards hatten die Spieler von Fußball-Verbandsligist SV Zeilsheim genutzt, um gegen den FV Biebrich 02 den erst in den Schlussminuten besiegelten 3:1 (1:1)-Erfolg einzufahren. „Wir hatten nach der Pause ein klares Chancen-Plus. Hätten wir das 2:1 gemacht, wären die Punkte wohl an uns gegangen“, trauerte 02-Coach Nazir Saridogan Zählbarem nach. Nach dem Ausscheiden von Dennis Rothenbächer und der Beanspruchung des für ihn zwischen die Pfosten gerückten Marc Schöne bei den A-Junioren war es auf der Torwart-Position eng geworden. „Denis hat im Training einen extrem guten Eindruck hinterlassen“, weiß 02-Sportchef Malte Christ um die Fähigkeiten von Routinier Ademovic (35). Ob er länger an Bord bleibt, müsse noch geklärt werden, so Christ.

02: Ademovic – Tasdelen, M. Christ, Stojcevic, Gurok – Meurer (80. Rodwald), Schug (90. Arndt) – Kunert, Amallah, Löwer (90. Sahl) – O. Zer.

Tore: 1:0 Nicklas Pitas (19.), 1:1 O. Zer (27./Foulelfmeter), 2:1 Köksul (89.), 3:1 Fosuhene (90.+2). – SR: Martin (VfB Ginsheim)). – Zu.: 100.

WT, 12. 11. 2018


21. Spieltag

FC Schwarz-Weiß Dorndorf 1921 - FV Biebrich 02 - 18. 11. 2018

WT


22. Spieltag

FV Biebrich 02 - FV 09 Breidenbach - 25. 11. 2018

WT


23. Spieltag

SSV Langenaubach 1920 - FV Biebrich 02 1:2 (1:1) - 08. 08. 2018

Meurers Traumtor sorgt für Topstart

Heim-Gala gegen Zeilsheim mit 2:1 in Langenaubach veredelt +++ Samstag gegen Dorndorf

Wiesbaden. Der ersehnte gute Saisonstart ist perfekt: Das 2:1 beim SSV Langenaubach markiert den zweiten Sieg beim zweiten Auftritt des FV Biebrich 02 in der Fußball-Verbandsliga.

Die strapaziöse Anfahrt per Bus steckte den 02ern zunächst in den Knochen. Erst in der 27. Minute, als Jan Rodwald flankte und Jan Löwer zu Boden gerissen wurde, sorgten sie für Alarm vor dem Tor der Heimelf. Orkun Zer verwandelte den fälligen Strafstoß. Doch kurz vor der Pause glich Sebastian Schneider aus. „Er stand dabei zwei Meter im Abseits“, monierte Biebrichs Sportlicher Leiter Malte Christ.

Zwei Alutreffer von Orkun Zer: Nach der Pause traf Orkun Zer Latte und Pfosten (48./52.), ehe Ilias Amallah für David Meurer auflegte, der den Ball aus 16 Metern in den Winkel zirkelte. Danach versuchten die Gastgeber alles, doch die 02-Deckung hielt. „Hier werden nicht viele gewinnen“, zeigte sich Christ erleichtert.

Im Hessenpokal gegen Hadamar: In der zweiten Hessenpokalrunde treffen die 02er derweil am 22. August (19 Uhr) auf Hessenligist RW Hadamar. Zunächst steht aber das Liga-Heimspiel gegen den FC Dorndorf an (Sa., 15 Uhr).

Biebrich 02: D. Rothenbächer – Gurok (72. Rivera), Schug, M. Christ, Ebert – Meurer, J. Rodwald (57. Bauschke) – Kunert, Amallah (90. Sahl), Löwer – O. Zer.

Tore: 0:1 Zer (27./Foulelfmeter), 1:1 S. Schneider (40.), 1:2 Meurer (61.). – SR: Baumann (Fernwald). – Zuschauer: 100.

WT, 09. 08. 2018


24. Spieltag

FV Biebrich 02 - FSV 1926 Fernwald - 10. 03. 2019

WT


25. Spieltag

VfB 1905 Marburg - FV Biebrich 02 - FV Biebrich 02 - 16. 03. 2019

WT


26. Spieltag

FV Biebrich 02 - FC Germania 06 Schwanheim - 24. 03. 2019

WT


27. Spieltag

TSG Wörsdorf 1887 - FV Biebrich 02 - 31. 03. 2019

WT


28. Spieltag

FV Biebrich 02 - FC Gießen II - 07. 04. 2019

WK


29. Spieltag

FC Waldbrunn 2016 - FV Biebrich 02 - 14. 04. 2019

WT


30. Spieltag

FV Biebrich 02 - SC Schwarz-Weiß DJK Flörsheim 1924 - 28. 04. 2019

WT


31. Spieltag

SV Bauerbach 1965 - FV Biebrich 02 - 05. 05. 2019

WT


32. Spieltag

FV Biebrich 02 - SG Kinzenbach 1955 - 12. 05. 2019

WT


33. Spieltag

FV Biebrich 02 - TSV 1921 Bicken - 19. 05. 2019

WT


34. Spieltag

Sportfreunde/Blau-Gelb Marburg - FV Biebrich 02 - 26. 05. 2019

WT


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