Blue Boyz und Girlz FV Biebrich 02
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Die Erste Mannschaft des FV Biebrich 02 - Spielberichte Verbandsliga Hessen Mitte 2015/16

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Die Erste Mannschaft des FV Biebrich 02 - Spielberichte Verbandsliga Hessen Mitte 2016/17

nach unten Aktueller Spieltag

1. Spieltag

FV Biebrich 02 - SG Oberliederbach 2:3 (0:1) - 30. 07. 2016

Pannen, Pech und Sakis roter Vogel

Biebrich 02: Extrem ärgerliches 2:3 gegen SG Oberliederbach +++ Aktivposten Athanasios Nakos handelt sich Platzverweis ein

Biebrich. Eine derartige Bündelung von negativen Umständen und Unvermögen gibt es im Verlauf einer Fußball-Saison nur selten. Die Spieler von Verbandsligist FV Biebrich 02 erlebten sie gleich zum Auftakt beim 2:3 gegen die SG Oberliederbach. Ein Premierenflop der Marke extrem ärgerlich.

Fünf Neue standen in der Startelf. Parallel fielen mit Abwehr-Dirigent David Meurer (verletzt) und Linksverteidiger Camilo Rivera (Urlaub) zwei wichtige Defensivkräfte aus. Torjäger Orkun Zer wollte sich in den Dienst des Teams stellen, schluckte Schmerztabletten, kam zu einem Kurzeinsatz, der aber klar erkennen ließ, dass erst die in den Fuß ausgestrahlte Oberschenkelblessur vollends kuriert werden muss, damit Zer wieder im Sinne des Wortes voll angreifen kann.

Erst vogelwild, dann zielstrebig und anschließend nachlässig

Davon abgesehen agierten die 02er im ersten Abschnitt vogelwild. Positions-Rotation im Minutentakt statt Positionsspiel prägte die Szenerie – das bestraften die keineswegs groß aufspielenden Gäste mit dem 0:1. Nach der Pause griffen die Ordnungsdirektiven von Savas Saridogan, der den in Urlaub befindlichen Chefcoach Nazir Saridogan vertrat. Herrlich, wie sich Athanasios „Saki“ Nakos im Strafraum durchsetzte, hoch einschweißte. Und mit roten statt der zunächst getragenen weißen Schuhe kamen die Pässe von David Schug plötzlich millimetergenau an. Der Koreaner Seong Won Seo nahm an, verwandelte cool zum 2:1.

Alle waren happy – und vergaßen prompt die Abwehrarbeit. Ruckzuck hieß es 2:3 und die von Biebrich vergebenen Großchancen durch Schug, Seo, den eingetauschten Zer und nochmals Schug machten das Ganze noch bitterer.

Horst Klee: Wir haben das Spiel verschenkt

„Das waren bei den Toren zwei und drei klassische Abwehrfehler. Wir haben das Spiel verschenkt“, zürnte 02-Chef Horst Klee. Savas Saridogan wusste um alle Unzulänglichkeiten, führte aber an: „Es war ja nicht alles schlecht.“ Schlecht war indes, dass Nakos‘ Finger nach einer Freistoßentscheidung gegen ihn gen Kopf ging. Der Schiedsrichter ahndete das Vogel zeigen an einem rundum gebrauchten ersten Spieltag für die 02er mit Rot – was Klee innerlich Rot sehen ließ.

Biebrich 02: Ademovic – Kunert, M. Christ, Pilger, Gurok – Amoako (82. Siewe Nana), Bauschke – Nakos, Schug, Hong (46. Meixner) – Seo (76. O. Zer).

Tore: 0:1 Piazza (8.), 1:1 Nakos (48.), 2:1 Seo (56.), 2:2, 2:3 Strenger (61./69.). – SR: Reimund (Zwingenberg). – Zu.: 100. – Rot: Nakos (79.).

WT, 01. 08. 2016


2. Spieltag

FV 09 Breidenbach - FV Biebrich 02 2:1 (1:1) - 07. 08. 2016

Schugs Führungstor bleibt ohne Effekt

Nach 1:2-Niederlage in Breidenbach muss gegen Aufsteiger Bicken der Knoten platzen

Breidenbach. Zweites Spiel, zweite Niederlage: Die Verbandsliga-Fußballer des FV Biebrich 02 hatten beim FV Breidenbach mit 1:2 das Nachsehen. „Das war im Gesamten nicht allzu berühmt. Wir haben uns zu viele Fehlpässe geleistet und nicht genügend zwingende Chancen erspielt“, räumte 02-Vorstandsmitglied Nicolai Kremer ein. Im Heimspiel gegen Bicken, so Kremer weiter, „muss es nun klappen.“

Meixners Balleroberung ebnet Weg für das 1:0

Wobei die 02er im Vergleich zum 2:3 gegen Oberliederbach im Defensivverhalten kompakter wirkten. Aber auch nach vorne blitzten in der ersten Hälfte Qualitäten auf. Zum Beispiel in der 35. Minute, als sich Philip Meixner den Ball erkämpfte, in die Gasse zu David Schug weiterleitete, der per Schlenzer vollendete. Doch die Freude währte nicht lange. Nach einem Angriff über die linke Seite spitzelte Johannes Damm den Ball zum 1:1 ins Netz.

Und es kam noch schlimmer für die Gäste. Ein unnötiger Ballverlust führte zu dem Freistoß, den Janick Wagner unhaltbar für 02-Torwart Denis Ademovic in den Giebel zirkelte. Die Biebricher konnten sich letztlich für mehr Spielanteile im zweiten Durchgang nichts kaufen. Nicolai Kremer: „Sicher haben wir einige Ausfälle zu verschmerzen. Aber letztlich stand in Breidenbach eine nominell gute Mannschaft auf dem Platz.“

FV Biebrich 02: Ademovic – Gurok, Pilger, M. Christ, Rivera – Meixner, Bauschke – Seo, Schug (82. Mebrathom), Amoako (82. Evrin) – Hong (56. Siewe Nana).

Tore: 0:1 Schug (35.). 1:1 Damm (43.), 2:1 Wagner (77.). – SR: Bauer (Fritzlar). – Zu.: 150.

WT, 08. 08. 2016


Eine Erlösung für die Fans

FUSSBALL FV Breidenbach feiert ersten Heimsieg in der Verbandsliga seit acht Monaten

BREIDENBACH Der FV Breidenbach hat den Heimspielfluch besiegt. Nach acht Monaten Wartezeit fuhren die Perftaler mit dem 2:1 (1:1) gegen den FV Biebrich 02 wieder einen "Dreier" in der Fußball-Verbandsliga Mitte ein - sehr zur Freude der 250 Zuschauer im Gunterstal.

Mit dem nicht unverdienten Sieg gelang den Gastgebern zudem ein Auftakt nach Maß - es war der zweite Sieg im zweiten Spiel. Trotz hochsommerlicher Temperaturen legten die Teams in den ersten 20 Minuten ein hohes Tempo vor. Die Abwehrreihen zeigten sich zunächst sehr stabil. Im Mittelfeld neutralisierten sich Breidenbach und Biebrich, das Spiel gegen den Ball funktionierte auf beiden Seiten ordentlich.

Der Trainer der Hinterländer, Frank Winkler, der mit einem neuen 4-4-2-System und Mittelfeldraute spielen ließ, zeigte sich zufrieden. "Das Team hat alles sehr gut umgesetzt. Dass es in der frühen Phase der Saison schon so gut klappt, hätte ich nicht erwartet, freut mich aber um-so mehr", strahlte Winkler.

Dass allerdings in der Verbandsliga auch der kleinste Fehler sofort bestraft wird, zeigte sich nach einer halben Stunde. Einen Ballverlust der Breidenbacher Defensivabteilung in der Vorwärtsbewegung schnappte sich Biebrichs Akteur Philip Meixner, er steckte mustergültig in den Lauf von David Schug, der das Leder kaltschnäuzig versenkte (35.).

Der eingewechselte Yannik Wagner sorgt mit seinem Freistoßtor für einen Saisonstart nach Maß

Der FV schüttelte sich kurz und blieb am Drücker. Nach Standardsituationen scheiterten zunächst noch Felix Baum (38.) und Johannes Damm (41.) aus aussichtsreicher Position. 180 Sekunden vor dem Halbzeitpfiff servierte Dennis Brandl eine Flanke präzise auf Damm, der den Ball aus kurzer Distanz zum 1:1-Ausgleich einschob (42.).

Im zweiten Abschnitt beorderte Winkler Baum zu Damm in die vorderste Front. Zudem brachte er mit Yannik Wagner einen weiteren Spieler mit Offensivqualitäten. "Direkt nach der Pause mussten wir eine Druckphase überstehen, auf die wir mit Laufbereitschaft und Einsatzwillen antworteten, aber man kann bei diesen Temperaturen auch nicht 90 Minuten Vollgas gehen", gab der Coach zu Protokoll. Dass er mit der Einwechselung von Wagner ein glückliches Händchen bewies, zeigte sich dann zwölf Minuten vor Schluss, als der Joker stach. Der "Bottenhorner Junge" legte sich zentral 25 Meter vor dem Tor den Ball hin und schlenzte ihn per Freistoß gekonnt in den linken Giebel zum 2:1-Siegtreffer. Das lange Warten der Breidenbacher Fans auf den Heimsieg war beendet.

mittelhessen.de, 07. 08. 2016


3. Spieltag

FV Biebrich 02 - TSV 1921 Bicken 1:2 (1:2) - 14. 08. 2016

Bittere Premiere: Drei Pleiten in Serie

Trainer Nazir Saridogan erlebt mit 1:2 gegen Neuling TSV Bicken Tiefpunkt +++ Fehlstart perfekt

Wiesbaden. Eine völlig neue Erfahrung für Nazir Saridogan. Drei Niederlagen in Folge hat der Coach des FV Biebrich 02, der im Sommer in seine vierte Saison bei den „Blauen“ gegangen ist, noch nicht erlebt. Das 1:2 gegen den bis dato ebenfalls noch punktlosen Neuling TSV Bicken macht aber nun den Fehlstart perfekt, dürfte dem Coach eine unruhige Nacht beschert haben.

Seine Bestandsaufnahme: „In läuferischer Hinsicht kann ich der Mannschaft diesmal keinen Vorwurf machen. Aber uns fehlt die Entschlossenheit, die absolute Geilheit. Da müssen sich einige Dinge ändern. Alle drei bisherigen Gegner haben mit einfachen Mitteln gegen uns die Punkte eingefahren. Und die von der Papierform her starken Mannschaften kommen erst noch. Unsere Devise kann jetzt nur lauten: arbeiten und nochmals arbeiten.“

02-Deckung zwei Mal überhaupt nicht im Bilde

Wobei die Biebricher auf allen Ebenen noch nicht in Schwung gekommen sind. Das zeigte sich bereits in der Startphase, als die Gäste nach schnell ausgeführtem Freistoß zur Führung kamen (15.). 13 Minuten später tauchte plötzlich Finn Schäfer frei vor 02-Keeper auf, verwandelte zum 0:2. Die Offensive der Heimelf hatte derweil Ladehemmung. Der in den Sturm beorderte Sebastian Gurok blieb in einer aussichtsreichen Szene zwei Mal am Gäste-Torwart hängen. Seong-Wong Seo vergab ebenfalls zunächst, war aber nach der von Philip Meixner hereingegebenen Ecke mit tollem Kopfball erfolgreich – der einzige Silberstreif einer durchwachsenen Biebricher ersten Hälfte.

Im zweiten Abschnitt fehlten bei drei aussichtsreichen Vorstößen die finalen Pässe ins Zentrum. „Es waren einfach zu wenige, die bei uns ihre eigentlich vorhandenen Qualitäten abgerufen haben. Aber die Saison ist noch jung“, sieht 02-Vorstandsmitglied Nicolai Kremer keinen Grund, in Aktionismus zu verfallen. Allerdings wartet nun bei SF/BG Marburg am Sonntag erneut ein unbequemer Widerpart, der beim 4:0 in Flörsheim das Selbstvertrauen tanken durfte, das den 02ern nun vollends abhandengekommen ist. Unabhängig von den Ausfällen David Meurer und Orkun Zer ist die Mannschaft nun gefordert, den Hebel umzulegen.

Biebrich 02: Ademovic – Pilger, Mo. Christ, Bauschke, Rivera – Meixner, Schug (77. Siewe Nana) – Kunert, Amoako (58. Hong), Seo (84. Mebrathom) – Gurok.

Tore: 0:1 Cemal (15.), 0:2 F. Schäfer (28.), 1:2 Seo (41.). – SR: Wecht (Heppenheim). – Zu.: 80.

WT, 15. 08. 2016


Wolfgang Berns: "Mir freue sich"

FUSSBALL Verbandsliga Mitte: FV Biebrich 02 - TSV Bicken 1:2 (1:2) / Treffer durch Cemal und Schäfer

WIESBADEN-BIEBRICH Es ist vollbracht! Der TSV Bicken hat nach einer couragierten Vorstellung am Sonntag mit 2:1 (2:1) beim weiterhin punktlosen FV Biebrich gewonnen und die ersten Zähler seiner noch jungen Geschichte in der Fußball-Verbandsliga Mitte eingefahren.

"Mir freue sich", fasste Wolfgang Berns, der Pressesprecher der Bickener, die Stimmung im TSV-Lager nach dem dreifachen Punktgewinn humorvoll zusammen. Nach der ganz schwachen Heimvorstellung vom vergangenen Wochenende gegen die DJK Flörsheim (0:2) hatte Trainer Marcel Cholibois seinem Team in der Landeshauptstadt eine defensivere Grundausrichtung verpasst und den vom Hessenligisten TSV Stadtallendorf zum Aufsteiger gewechselten Natnael Tega erst einmal auf der Bank gelassen.

"Die Mannschaft hat sich selbstkritisch mit dem schlechten Saisonstart auseinandergesetzt, unter der Woche gut gearbeitet und nun einen absoluten Big Point geholt. Es war sicher keine Gala, dafür aber Leidenschaft pur", analysierte der A-Lizenz-Inhaber.

Hausherren haben optisches Übergewicht

Die Hausherren, die auf ihre verletzten Routiniers David Meurer und Orkun Zer verzichten mussten, hatten über die gesamte Spielzeit ein optisches Übergewicht und liefen die Gäste bereits in deren Hälfte an. Die ließen sich vom frühen Pressing allerdings kaum beeindrucken, schalteten nach Balleroberungen immer wieder schnell um und kamen zu guten Torchancen. Zunächst scheiterte Kerman Cemal mit einem Freistoß an FV-Keeper Denis Ademovic (14.), ehe er dem 33-Jährigen eine Minute später mit einem trocken Schuss ins lange Eck keine Chance ließ (15.). Finn Schäfer baute die Führung nach einer halben Stunde aus, als er einem scheinbar aussichtslosen Ball nachsetzte, Ademovic diesem in die Füße passte und er ihn nur noch ins leere Tor schieben musste (29.).

Die besten Tormöglichkeiten der Gastgeber vergaben der ehemalige Hadamarer Sebastian Gurok (23., scheiterte nacheinander an Nils Benner und Roman Seshko) und Seong Won Seo (40., Walter Osvath klärte dessen Schuss auf der Torlinie), ehe dem Koreaner nach einer Ecke kurz vor der Pause doch noch der Anschlusstreffer gelang (42.).

In dem fairen Spiel schenkten sich beide Teams auch nach dem Wiederanpfiff nichts und kämpften verbissen um jeden Zentimeter. Die größte Biebricher Torchance vereitelten die starken Nils Benner und Roman Seshko, die den Biebricher Torschützen gemeinsam an dessen zweiten Treffer hinderten (48.). Bis auf diese Schrecksekunde stand die Bickener Defensive sicher und ließ nichts mehr anbrennen, vorne vergaben Kosovar Hodaj (84.) und Natnael Tega (87.) gute Kontermöglichkeiten.

Lediglich die Verletzung vom bis zu seiner Auswechslung überzeugenden Neuzugang Tim Wölfert trübte die Freude über den Auswärtscoup etwas. "Tim hat eine leichte Zerrung. Unser Physiotherapeut leistet hervorragende Arbeit, er wird dies bis zum nächsten Spiel wieder hinkriegen", blieb Trainer Marcel Cholibois optimistisch. (frl)

mittelhessen.de, 14. 08. 2016


4. Spieltag

Sportfreunde/Blau-Gelb Marburg - FV Biebrich 02 5:0 (2:0) - 21. 08. 2016

Biebrich geht baden

In Marburg absolut chancenlos +++ 0:5-Niederlage schmerzt +++ Saridogan : "Ich werde den Teufel tun, den Kopf in den Sand zu stecken."

Marburg. Tiefpunkt erreicht, und alle im Lager des Fußball-Verbandsligisten FV Biebrich 02 hoffen, dass es ein endgültiger und kein vorläufiger ist. 0:5 hieß es bei SF/BG Marburg – die vierte Niederlage im vierten Spiel war perfekt. „Eine komplett am Boden liegende Mannschaft wieder aufzubauen, das ist eine neue Situation für mich. Doch ich werde den Teufel tun, den Kopf in den Sand zu stecken. Vielmehr werde ich mir alle Möglichkeiten durch den Kopf gehen lassen, um meinen Beitrag zu leisten, dass wir wieder in die Spur kommen“, gibt sich Nazir Saridogan ungeachtet der vertrackten Lage kämpferisch.

Ja keine Fehlpässe produzieren, die zu Einladungen für Marburgs dynamische Konterkünstler werden könnten. Das waren Saridogans Direktiven vor dem Anpfiff. „Dann spielen wir genau den Pass, den ich nicht haben wollte“, ärgerte sich der Coach über den Blitzpatzer, der per Elfmeter das 0:1 nach sich zog (5.). Zwölf Minuten später durfte Jan Löwer freistehend zum 2:0 eindrücken. Das Konzept der Gäste war durchkreuzt. Einzig Seong-Wong Seo schnupperte zwischenzeitlich an einem Gegentor, ehe die Heimelf nach der Pause ruckzuck auf 3:0 davonzog und die Köpfe der gebeutelten 02-Akteure nach unten gingen. Bleibt nun abzuwarten, ob es vor Ablauf der Transferphase Ende des Monats noch Möglichkeiten gibt, kurzfristig Verstärkung an Land zu ziehen.

FV Biebrich 02: Ademovic – Pilger, Mo. Christ (34. Mebrahtom), Bauschke, Rivera – Meixner, Schug – Kunert (56. Siewe Nana), Seo (65. Amoako), Nakos – Gurok.

Tore: 1:0 Haberzettl (5./Foulelfmeter), 2:0 Löwer (17.), 3:0 Haberzettl (48.), 4:0 Gries (61.), 5:0 Wiessner (79.) – SR: F. Angermaier (Bad Camberg). – Zuschauer: 130.

WT, 22. 08. 2016


Blau-Gelb ist nicht zu stoppen

FUSSBALL Verbandsliga Mitte: SF/BG Marburg - FV Biebrich 02 5:0 / Haberzettl überragend

MARBURG Neun Punkte und 13:0 Tore aus den letzten drei Partien! Fußball-Verbandsligist SF/BG Marburg, Fast-Absteiger der Vorsaison, mischt spätestens mit dem 5:0 (2:0)-Heimsieg über den FV Biebrich die Liga auf.

„Nein! Wir haben keine Hessenliga-Aufstiegsshirts gedruckt“, schmunzelte Blau-Gelb-Coach Andreas Sinkel auf die Frage, wohin der Höhenflug seiner Jungs noch führen werde. Wie die Platzherren allerdings über die gesamten 90 Minuten auftraten, nötigt Respekt ab. Ihre Defensivabteilung, letzte Runde mit 88 (!) Gegentoren einer Schießbude gleichend, scheint dicht. „Weil meine ganze Mannschaft nach hinten mitarbeiten will. Und weil Ordnung, Umschaltspiel und Effektivität einfach gleichermaßen passen“, wusste Sinkel.

Bereits nach fünf Minuten markierte der nie zu kontrollierende Clemens Haberzettl per Foulelfmeter das 1:0 für die Marburger. Diese wurden nun immer sicherer. Und weil Biebrich nach vorne recht passabel agierte, hinten aber nicht einmal einen Anflug von Ordnung hinbekam, bedienten sich die SF/BG Marburg bei den ihnen angebotenen Torchancen wie beim Gratiseinkauf aus prall gefüllten Regalen im Supermarkt.

Die Gastgeber eroberten in der Deckung konsequent die Bälle und schalteten blitzschnell um. Besonders auffällig waren neben Haberzettl die aus der A-Jugend gekommenen Toptalente Maximilian Wießner, Sascha Huhn und Jan Löwer. Deren Spielfreude wirkte regelrecht ansteckend auf die Kameraden und so entsprach das 2:0, das Löwer nach toller Vorarbeit Wießners gelang, noch nicht einmal annähernd der Gewichtung an Tormöglichkeiten. Biebrich enttäuschte restlos. Bei nach vorne und hinten noch schwächerer Leistung ging nun gar nichts mehr für die Gäste. Mit dem 3:0 durch Clemens Haberzettl nur 180 Sekunden nach Wiederbeginn war die Partie entschieden. Die Spielfreude und der Offensivgeist der Blau-Gelben hielt jedoch an. Julian Gries staubte zum 4:0 ab (61.), und zehn Minuten vor dem Abpfiff traf Maximilian Wießner zum 5:0-Endstand.

„Wir befinden uns weiterhin in einem Prozess, aber man kann sehen, dass dieser langsam Früchte trägt“

„Wir befinden uns weiterhin in einem Prozess, aber man kann sehen, dass dieser langsam Früchte trägt. Jetzt fahren wir mit ganz viel Selbstvertrauen am kommenden Samstag zum Derby nach Wetter“, blickte Sinkel voraus. Das Schlusslicht aus dem Wiesbadener Stadtteil verließ traurig das Sportgelände am Marburger Zwetschenweg. Über dem Ausgang prangte die Werbebande eines Sponsors, der „Schöner Schlafen“ versprach. Dass den Biebrichern tatsächlich eine angenehme Nachtruhe beschieden war, ist allerdings eher unwahrscheinlich.

mittelhessen.de, 21. 08. 2016


5. Spieltag

Der FV Biebrich 02 ist spielfrei - 28. 08. 2016


6. Spieltag

TSG Wörsdorf 1887 - FV Biebrich 02 1:4 (1:2) - 04. 09. 2016

TSG am Boden, 02er entfesselt

Biebricher feiern in Wörsdorf beim 4:1 ersten Sieg +++ Klesper sieht erneut Rot

Wörsdorf. Für die Verbandsliga-Fußballer der TSG Wörsdorf war es auf allen Ebenen ein rabenschwarzer Tag, für die Akteure des FV Biebrich 02 dagegen ein Feiertag. Mit einem 4:1-Auswärtscoup fuhren sie im fünften Anlauf den ersten Saison-Dreier ein. Vollauf verdient. Darüber waren sich alle einig. 02-Coach Nazir Saridogan hatte seinen Schützlingen die nötige Gewinner-Mentalität eingeimpft. Zusätzlich bitter für die Wörsdorfer: Abraham Lejalem verletzte sich, der für ihn gekommene Tarik Haroun handelte sich nach der Pause binnen weniger Momente nach zwei Fouls die Ampelkarte ein, die ein Spiel Sperre nach sich zieht. Und TSG-Keeper Lars Klesper sah im Finish nach einem Patzer zum zweiten Mal in dieser Runde Rot. TSG-Organisator Josef Dietz rechnet mit einer Vier-Spiele-Sperre. „Es hätte aber auch genügt, in dieser Szene auf Elfmeter zu entscheiden und den Torwart zu verwarnen“, so Dietz.

Leopolds 1:0 einziger Lichtblick für Gastgeber

Die kurzfristig auf den Kunstrasen verlegte Partie hatte mit einem Wörsdorfer Paukenschlag begonnen: Nach Eckstoß von Michael Müller brachte Blitzzugang Dennis Leopold beim 1:0 seine Kopfballstärke zur Geltung. Wenig später schied Biebrichs Kapitän Bastian Pilger ebenso verletzungsbedingt wie fast parallel Abraham Lejalem aus. Doch das Match blieb packend. Und endlich zeigten sich die Biebricher so bedingungslos entschlossen, wie es ihr Trainer Nazir Saridogan seit geraumer Zeit angemahnt hat.

Nach dem Schuss des in den Sturm beorderten Cedric Siewe Nana konnte TSG-Keeper Lars Klesper nur faustend abwehren. Im Nachsetzen brachte Saki Nakos die Kugel unter. Vor der Gäste-Führung bekam Klesper einen Nakos-Schuss nicht komplett unter Kontrolle. Diesmal zeigte Christian Kunert im zweiten Versuch Präsenz und Treffsicherheit.

Nach dem Wechsel bäumte sich die TSG ungeachtet der Hinausstellung von Haroun nochmals auf. Herby Kunkel und Michael Müller hätten das 2:2 erzielen können. Doch letztlich blieben die 02er zielstrebiger und effizienter. Mit einem herrlichen Heber sorgte Camilo Riva für das 3:1, ehe Klesper gegen Cedric Siewe Nana patzte, der Ex-Wörsdorfer Sebastian Bauschke vom Punkt zum 4:1 traf. Bei Biebrich bot Youngster Abdullah Tasdelen bei seiner Feuertaufe eine herausragende Leistung, verlor so gut wie keinen Zweikampf.

„Wirklich überragend, was die gesamte Mannschaft vom Kämpferischen eingebracht hatte“, frohlockte 02-Vorstandsmitglied Nicolai Kremer nach dem erlösenden Premierensieg – Trainer Nazir Saridogan hat sich fürs Erste als Krisenmanager bewährt.

TSG Wörsdorf: Klesper – M. Müller, D. Leopold, Paul, Ja. Vogler – Sentürk, Heupt – Bellin, Lejalem (19. Haroun), Muric (66. Kunkel) – Weber.

FV Biebrich 02: Ademovic – Gurok, Pilger (18. Schug), Mo. Christ, Rivera – Tasdelen, Bauschke – Kunert, Amoako (77. Meixner), Nakos (80. Seo) – Siewe Nana.

Tore: 1:0 Leopold (13.), 1:1 Nakos (35.), 1:2 Kunert (44.), 1:3 Rivera (86.), 1:4 Bauschke (Elfmeter). – SR: Friedlein (Frankfurt). – Zu.: 220. – Rot: Klesper (90.). – Gelb-Rot: Haroun (54.).

WT, 05. 09. 2016


7. Spieltag

FV Biebrich 02 - VfB 1900 Gießen 5:0 (4:0) - 11. 09. 2016

Fehlstart-Reparatur nahtlos fortgesetzt

5:0 über ganz schwache Gießener +++ Sebastian Bauschke verwandelt zwei Strafstöße

Biebrich. Klarer Heimsieg im Kellerduell: Mit dem 5:0 (4:0) über den VfB Gießen, der ganz schweren Zeiten entgegenblicken dürfte, setzten die Verbandsliga-Fußballer des FV Biebrich 02 ihre Fehlstart-Reparatur nach dem Derby-Sieg in Wörsdorf nahtlos fort.

Zwei frühe Tore für die Blauen der Dosenöffner

Nach Eckstoß von David Schug wuchtete Derrick Amoako die Kugel bereits in der achten Minute mit der Stirn ins Netz. Zwei verwandelte Elfmeter von Sebastian Bauschke (an Amoako und Christian Kunert verschuldet) sorgten für die Vorentscheidung. Sekunden vor der Pause erhöhte Amoako nach Spielzug über Kunert und Cedric Siewe Nana auf 4:0.

Im zweiten Durchgang fehlten im Abschluss Glück und Konzentration. Saki Nakos traf den Pfosten, auch der eingewechselte Sun Kwan Hong vergab. Erst Nakos‘ feine Einzelleistung ließ die 02er nochmals jubeln. „Die zwei frühen Treffer kamen uns natürlich entgegen“, stellte 02-Vorstandsmitglied Nicolai Kremer fest.

Biebrich 02: Ademovic – Gurok, Mo. Christ, Bauschke, Rivera – Schug, Tasdelen – Kunert (80. Mebrahtom), Amoako (70. Seo), Nakos – Siewe Nana (61. Hong).

Tore: 1:0 Amoako ((8:), 2:0, 3:0 Bauschke (12./32. jeweils per Foulelfmeter), 4:0 Amoako (45.+3), 5:0 Nakos (75.). – SR: Heß (Heppenheim). – Zuschauer: 100.

WT, 12. 09. 2016


Und wieder eine Klatsche

VfB-Trainer Said Rahmani ist nicht zu beneiden, sich mit einer kaum wettbewerbsfähigen Mannschaft immer wieder den Gegnern zu stellen.

VERBANDSLIGA Partie schon nach 45 Minuten entschieden / Zwei vermeidbare Strafstoßtore

GIESSEN - (bir). Für die Verbandsliga-Fußballer des VfB 1900 Gießen, die weiter auf den ersten Sieg warten, gab es gestern beim FV Biebrich 02 nichts zu holen. Das Team von Trainer Said Rahmani verlor beim Tabellendrittletzten mit 0:5 (0:4) und offenbarte neben fehlender Durchschlagskraft in der Offensive zudem eklatante Schwächen in der Abwehr.

FV Biebrich – VfB 1900 Gießen 5:0

„Wir haben deutlich besser gespielt als letzte Woche und haben ganz gut gestanden, sind aber bei individuellen Fehlern bestraft worden“, meinte Rahmani auch die frühen Gegentreffer des aktuellen Tabellenschlusslichtes. Beim 0:1 (7.) stimmte in der VfB-Abwehr bei einem Eckball die Zuordnung nicht, sodass Derrick Amoako ungehindert zur Führung einköpfen konnte.

Den weiteren Elfmeter-Toren gingen unnötige Fouls voraus. In der 11. Minute attackierte VfB-Keeper Fabricio Bopp, der den verhinderten Christian Seemann vertrat, einen Biebricher regelwidrig an der Strafraumgrenze, und Sebastian Bauschke verwandelte den Strafstoß ebenfalls unhaltbar zum 2:0 wie auch beim 0:3 (35.). Hier war Christian Hesse der Verursacher, als der Ex-Kinzenbacher ein überflüssiges Foul an der Grundlinie beging, nachdem er den Gegner bereits abgelaufen hatte.

Bei den spärlichen Angriffsversuchen der Gießener, bei denen Angreifer Nino Binz wegen einer erneuten Verletzung nicht dabei war, fehlte deutlich die Durchschlagskraft. Da war das Team aus dem Wiebadener Stadtteil effektiver und erhöhte kurz vor der Pause noch auf 4:0 (44.), das der völlig freistehende Amoako nach schönem Spielzug erzielte.

Nach dem Wechsel schalteten die Platzherren angesichts des klaren Vorsprungs einen Gang zurück und kontrollierten den Gast, bei dem die letzte 2:6-Heimschlappe gegen Flörsheim anscheinend Spuren hinterlassen hatte. Eine Viertelstunde vor Schluss erhöhte Athanasios Nakos noch auf 5:0, als er zwei Gießener ausspielte und das Leder locker ins Toreck schob.

FV Biebrich 02: Ademovic - Tasdelen, Rivera, Kunert (80. Mebrahtom), Bauschke, Gurok, Schug, Christ, Siewe Nana (61. Hong), Amoako (70. Seo), Nakos.

VfB 1900 Gießen: Bopp – Proske (41. Jang), M. Dursun, Apostolou, Hesse (32. Iyasere), Jost (80. Sautner), Lorenz, Simon, Ott, Spuckti, E. Dursun.

Tore: 1:0 (7.) Amoako, 2:0 (11.) Bauschke (Foulelfmeter), 3:0 (31.) Bauschke (Foulelfmeter), 4:0 (45.) Amoako, 5:0 (75.) Nakos - Schiedsrichter: Heß (Heppenheim) - Zuschauer: 100.

Gießener Allgemeine, 12. 09. 2016


8. Spieltag

SC 1929 Waldgirmes - FV Biebrich 02 5:1 (3:1) - 18. 09. 2016

Einladungen für ausgebufften Gegner

Biebricher Aufwärtstrend durch 1:5 in Waldgirmes vorerst gestoppt +++ Kapitale Böcke vor der Pause

Waldgirmes. Aufwärtstrend vorerst gestoppt: Die Verbandsliga-Fußballer des FV Biebrich 02 verloren beim SC Waldgirmes mit 1:5 (1:3). „Die Waldgirmeser sind eine extrem abgezockte Mannschaft, gegen die man verlieren kann“, meinte 02-Sportchef Malte Christ. Gleichwohl war aus seiner Sicht ein knapperes Ergebnis allemal möglich.

Zunächst sorgten die Gäste durch den aufgerückten Abwehrspieler Moritz Christ für Gefahr. Wenige Augenblicke später führten die Girmeser einen Freistoß schnell aus, den Oliver Schmidt zum 1:0 verwertete (12.). Es blieb eine Partie auf Augenhöhe, in deren Verlauf die Biebricher aber nicht mit Aufbauspritzen für den Gegner geizten. So gingen zwei kapitale Böcke den Toren zwei und drei für Waldgirmes voraus. Bemerkenswert aber: Die 02er verfielen nicht in Schockstarre, sondern bäumten sich auf. Das brachte Erfolg, als Sebastian Gurok präzise flankte und Derrick Amoako im Zentrum zur Stelle war. Das 4:1 nach der Pause sorgte aber für ein jähes Ende der Hoffnungen.

Biebrich 02: Ademovic – Gurok, Mo. Christ, Bauschke, Mebrahtom (46. Seo) – Tasdelen, Schug (73. Rodwald) – Kunert, Amoako, Nakos – Siewe Nana (65. Hong).

Tore: 1:0 O. Schmidt (12.), 2:0 Kretschmann (27.), 3:0 Azizi (29.), 3:1 Amoako (39.), 4:1 Langholz (52.), 5:1 E. Haas (73.). – SR: Hardt (Altendiez). – Zuschauer: 120.

WT, 19. 09. 2016


Spielend zum souveränen Sieg

VL MITTE: +++ Waldgirmes bestätigt gegen Biebrich starke Form +++ Partie nach 30 Minuten praktisch schon entschieden +++

WALDGIRMES. Mit einer richtig starken Vorstellung und einem auch in der Höhe verdienten 5:1(3:1)-Sieg gegen den FV Biebrich 02 knüpfte der SC Waldgirmes an seine letzten guten Leistungen an und untermauerte seine Aufstiegsambitionen in der Verbandsliga Mitte.

„Es hat sich heute wieder gezeigt, dass wir einen Schritt weiter sind als letzte Saison, es war ein souveräner Erfolg“, meinte SC-Trainer Peter Bätzel zur guten Leistung seiner Mannschaft gegen einen gar nicht so schwachen Gegner. Schon nach einer halben Stunde stand der Sieg fest. Zwar musste Tolga Duran (11.) zunächst gegen einen Schuss von Moritz Christ auf der Torlinie retten, aber kurz darauf vollendete Oliver Schmidt (12.) eine Bilderbuch-Kombination über Volkan Öztürk und Leif Langholz zur Führung. „Wir haben in er ersten Halbzeit von Biebricher Fehlern profitiert“, gab Bätzel zu, lobte aber gleichzeitig, „dass wir den Gegner dazu gezwungen haben.“

SC Waldgirmes - FV Biebrich 5:1

Beim 2:0 (27.) nutzte Marvin Kretschmann eine Schwäche von FV-Keeper Denis Ademovic, der beim Herauslaufen einen langen Ball aus dem SC-Mittelfeld verpasste und der Waldgirmeser keine Mühe hatte, das Leder ins leere Tor zu schießen. Auch das 3:0 (29.) war ein Geschenk der Biebricher Abwehr, denn Josi Mebrahtom vertändelte an der Torauslinie den Ball und der nachsetzende Langholz bediente Jafar Azizi, der nur noch den Fuß hinhalten musste. Das Gegentor zum 1:3 (35.) durch den nach einer Flanke allein gelassenen Derrik Amoakos beeindruckte die dominanten Gastgeber nicht. Langholz hätte nach Duran-Zuspiel kurz vor der Pause erhöhen können, traf aber den Ball nicht richtig.

Auch nach dem Wechsel Pause sahen die Zuschauer hartumkämpfte Bälle, wobei die Gastgeber bemüht waren, das Tempo aus ihren Offensivaktionen etwas herauszunehmen, gegen nicht nachlassende Biebricher aber trotzdem Torchancen zu kreieren. Das gelang Langholz beim 4:1 (52.) eindrucksvoll, als er nach einem Duran-Zuspiel abgezockt lange zögerte, bevor er FV-Torwart Ademovic überwand. Und der eingewechselte Emanuel Haas traf in der 73. Minute nach einer Flanke von Kretschmann ganz ungewohnt per Kopf zum 5:1.

SC Waldgirmes: Grutza – Hardt, Lang, Schmidt, Azizi – Öztürk (65. Haas), Theil, M. Schneider, Kretschmann, Duran (65. Schäfer) – Langholz (75. S. Schneider).

FV Biebrich 02: Ademovic – Mebrahton (46. Seo), Tasdelen, Bauschke, Christ - Gurok, Schug (75. J. Rodwald), Amoako, Nakos, Kunert – Siewe Nana (63. Hong).

Tore: 1:0 (12.) Schmidt, 2:0 (27.) Kretschmann, 3:0 (29.) Azizi, 3:1 (35.) Amoako, 4:1 (52.) Langholz, 5:1 (73.) Haas - Schiedsrichter: Hardt (Altendiez) - Zuschauer. 200.

Gießener Anzeiger, 18. 09. 2016


9. Spieltag

FV Biebrich 02 - FC 1931 Eddersheim 2:1 (2:0) - 25. 09. 2016

Heimdreier dank Dampfmacher Nakos

Flügelflitzer beim 2:1 über den FC Eddersheim der Hauptdarsteller +++ Am Ende ein Zittersieg

Wiesbaden. Wohl dem, der einen temperamentvollen Dampfmacher mit Abschluss-Qualitäten in seinen Reihen weiß. Fußball-Verbandsligist FV Biebrich 02 hat ihn in Gestalt von Athanasios „Saki“ Nakos. Beim 2:1 (2:0)-Zittersieg über den FC Eddersheim wurde der 20-Jährige zum Hauptdarsteller.

Sein erster Versuch (4.) landete am Querbalken. In der 18. Minute traf Nakos überdies den Pfosten, nachdem zuvor Cedric Siewe Nana vergeben hatte. Im dritten Anlauf sollte es endlich klappen. Mit dem Ball am Fuß startete Sprinter Nakos zum schnellen Gegenstoß, ließ auf Höhe des Sechzehners noch einen Mann aussteigen, um den Ball anschließend ins linke obere Eck zu zirkeln. Die konzentrierten und kompakten 02er kamen nach einer flachen Freistoß-Hereingabe von Sebastian Bauschke durch Derrick Amoako kurz vor der Pause gar noch zum 2:0.

Gelaufen war die Partie aber längst noch nicht. Biebrichs Keeper Denis Ademovic musste beim 2:1 von Ivan Rebic hinter sich greifen (48.), parierte danach aber in einigen Szenen prächtig. Die Vorentscheidung verpasste Sebastian Bauschke in der 65. Minute. Vom Elfmeterpunkt scheiterte er an Frederick Hiebinger, um auch beim Nachschuss im FCE-Schlussmann seinen Meister zu finden. Eddersheim drängte auf den Ausgleich. Ademovic war bereits geschlagen, als Rebic zum Schuss ansetzte. Doch Camilo Rivera rauschte heran, rettete in höchster Not (81.). „Jeder hat bei uns hundert Prozent gegeben. Gerade auch im Läuferischen. Ich bin richtig happy. Zumal das mein erster Sieg über Eddersheim war“, meinte Saki Nakos.

02: Ademovic – Gurok, Mo. Christ, Bauschke, Rivera – Tasdelen, Schug – Kunert (90.+2 Hong), Amoako, Nakos – Siewe Nana (87. Seo).

FCE: Hiebinger, Freymann (81. Hommel), Werther, Dechert (73. Matheisen), Lindner, N. Rottenau (73. Hecker), Mevkic, Küper, Holtz, Rebic, Akbulut.

Tore: 1:0 Nakos (20.), 2:0 Amoako (44.), 2:1 I. Rebic (48.). – SR: Putz (Egelsbach). – Zu.: 125.

WT, 26. 09. 2016


10. Spieltag

DJK SC Schwarz-Weiß 1924 Flörsheim - FV Biebrich 02 2:1 - 02. 10. 2016

Befreiungsschlag für DJK, Nackenschlag für 02er

Flörsheimer 2:1-Heimsieg dank des Kopfball-"Riesen" Giuseppe Pagliaro +++ Biebricher bauen Gegner durch zu viele Fehler auf

Flörsheim. Befreiungsschlag für die Elf von Neuling DJK Flörsheim, Nackenschlag für die Verbandsliga-Fußballer des FV Biebrich 02, deren Aufwärtstrend ein vorläufiges Ende erfuhr: 2:1 hieß es für die Heim-Elf. Deren Trainer Hans Richter durfte nach zuvor drei Niederlagen aufatmen: „Es war sicherlich nicht alles optimal. Doch die Jungs sind positiv geblieben, haben ständig weiter Gas gegeben und sich belohnt. Dieses Erfolgserlebnis ist ganz wichtig für die Moral.“

Saridogan: „Eindeutig ein schlechtes Spiel von uns“

Biebrichs Coach Nazir Saridogan wollte das Ergebnis nicht als generellen Rückschlag gewertet wissen, sprach aber Defizite klar an: „Das war eindeutig ein ganz schlechtes Spiel von uns. Taktisch teilweise undiszipliniert. Letztlich haben wir den Gegner durch unsere Fehler stark gemacht. Wir sind einfach noch nicht stabil genug, lassen uns zu leicht durch Negativerlebnisse im Spielverlauf beeinflussen. Da sind wir einfach etwas sensibel.“

Wobei es anfangs für die Gäste nach Plan zu laufen schien. Mit Paul Kissler anstelle des erkrankten Denis Ademovic zwischen den Pfosten begann es für die 02er vielversprechend. Christian Kunert eroberte auf der rechten Seite den Ball, leitete zu Cedric Siewe Nana weiter, dessen Pass in die Mitte zu Abdullah Tasdelen gelangte. Der wiederum jagte das Spielgerät mit Vehemenz an die Lattenunterkante. Von dort prallte die Kugel hinter der Torlinie zum 0:1 auf. Weitere Torraumszenen blieben Mangelware. Bei Flörsheim zielten Dominik Ortega Tapia und Giuseppe Pagliaro knapp am Kasten vorbei, während die 02er durch Derrick Amoako an einem zweiten Tor schnupperten.

Kleiner Italiener wird zum Kopfball-Riesen

Im zweiten Abschnitt kamen die Gäste gar nicht mehr richtig in die Gänge. Die Flörsheimer kämpften sich quasi zentimeterweise aus dem Tief heraus, kamen durch Yassin Sariano zum Ausgleich. Einhergehend lag Richter mit der Einwechslung von Alexander Stumm goldrichtig: Dessen Freistoß-Hereingabe veredelte Giuseppe Pagliaro – mit 1,69 Meter wahrlich kein Riese – mit der Stirn zum Siegtor. Biebrichs Unzulänglichkeiten im Defensivbereich waren bestraft worden.

„Für mich war das schon überraschend, dass wir uns so schwach präsentiert und den Flörsheimern Räume gewährt haben“, hatte Saridogan an der Niederlage gegen die aus seiner Sicht keineswegs übermächtige Heimformation zu knabbern. Für Hans Richter zählten unterdessen einzig die gute Einstellung und das Ergebnis. Er hofft, dass die Mannschaft ungeachtet personeller Probleme mit zunehmender Dauer in der neuen Klasse Fuß fasst.

Die Flörsheimer wollen nun am Samstag (16 Uhr) beim VfB Wetter bestehen, während die Biebricher beim starken Aufsteiger SV Zeilsheim vor einer extrem hohen Hürde stehen (So., 15 Uhr). So viel zeichnet sich wohl ab: Sowohl für DJK als auch für die 02er dürfte es ein lange anhaltender Fight für den Verbleib in der zweithöchsten hessischen Klasse werden.

DJK Flörsheim: N. Wagner – Güven, Shimoyama, Hartings – Sariano, El Allali – Schellmann, Pagliaro, B. Sefa (81. Stumm) – Flo. Neumann (88. Kadi), Ortega Tapia (85. Antinac).

FV Biebrich 02: Kissler – Gurok, Mo. Christ, Bauschke, Rivera – Tasdelen (81. Hong), Schug (55. Meurer) – Kunert, Amoako, Nakos – Siewe Nana (55. Seo).

Tore: 0:1 Tasdelen (17.), 1:1 Sariano (71.), 2:1 Pagliaro (81.). – SR: Dunsbach (Landstuhl). – Zuschauer: 100.

WT, 04. 10. 2016


11. Spieltag

SV 1919 Zeilsheim - FV Biebrich 02 3:2 (0:1) - 09. 10. 2016

Nur befristete Wiedergutmachung

Starke erste Hälfte des FV Biebrich in Zeilsheim reicht nicht: Nach 1:0-Führung 2:3-Niederlage +++ Zer zurück

Zeilsheim. Der Weckruf von Clubchef Horst Klee schien zu fruchten. Bei Aufsteiger SV Zeilsheim boten die Verbandsliga-Kicker des FV Biebrich 02 eine prima erste Hälfte, gingen kurz vor der Pause durch den feinen Treffer von Saki Nakos in Führung.

Nach einem Einwurf von Christian Kunert nahm der Stürmer gekonnt mit links an, verwandelte per Volleyschuss. Es blieb das einzige Kabinettstückchen der Gäste. Denn die angestrebte Wiedergutmachung für die schwache Leistung beim 1:2 in Flörsheim geriet zum Teilzeitprojekt, das letztlich mit einer 2:3-Niederlage endete.

„Wir haben in der zweiten Hälfte viele leichte Bälle verloren und oft die Aktionen nicht gut zu Ende gespielt“, meinte 02-Vorstandsmitglied Nicolai Kremer. Positiv: Nach David Meurer sind Kapitän Bastian Pilger und Stürmer Orkun Zer nach Verletzungen zurückgekehrt. Zer sorgte sogleich mit einem in den Winkel gesetzten Freistoßtor zum 3:2 für Aufsehen, während Camilo Rivera eine überzogene Ampelkarte sah.

Zeilsheim: Reining, Effiong (76. Alibasic), Pitas, Terzic, Grigorian (79. Elouardani), Baku, L. Bianco (87. Bouchen), Warner, Seidelmann, Hertlein, Horiuchi.

02: Ademovic – Pilger, Mo. Christ, Meurer, Rivera – Tasdelen (70. Schug), Bauschke – Kunert, Amoako (76. O. Zer), Gurok (73. Siewe Nana) – Nakos.

Tore: 0:1 Nakos (42.), 1:1 Seidelmann (53.), 2:1 Terzic (57.), 3:1 L. Bianco (75.), 3:2 O. Zer (82.). – SR: Scotece (Mörfelden). – Zuschauer: 150. – Gelb-Rot: Rivera (89.).

WT, 10. 10. 2016


12. Spieltag

FV Biebrich 02 - VfB 09 Wetter 0:2 (0:1) - 15. 10. 2016

"Total ungewohnte Situation"

FV Biebrich nach trostlosem 0:2 gegen VfB Wetter endgültig im Abstiegskampf angekommen +++ Gelb-Rot für Nakos

Biebrich. Wenn man einmal unten drin steht, wird es ganz schwer, aus dem Tabellenkeller wieder herauszukommen: Was wie eine längst abgedroschene Fußball-Weisheit klingt, scheint derzeit beim FV Biebrich bittere Realität. Das untermauerte das bittere 0:2 im Heimspiel gegen den VfB Wetter. Wobei dem Aufsteiger eine keineswegs überragende Leistung ausreichte, um ein über weite Strecken harmloses Biebrich zu bezwingen.

Aber an Wetters Fünferkette biss sich die Offensive um den wiedergenesenen, aber noch nicht bei einhundert Prozent befindlichen Orkun Zer häufig die Zähne aus. Dagegen bekam man die gegnerischen Offensivleute Carlos Arsenio Sabino und Serkan Erdem selten in den Griff. So auch in Minute 19, als sich beide mit einem simplen Doppelpass in den Strafraum kombinierten und durch Erdem in Führung gingen. Gleich ein halbes Dutzend „Blaue“ hatten nur Spalier gestanden. „Wir haben die erste halbe Stunde völlig verschlafen und erst danach wirklich angefangen, Fußball zu spielen“, musste Biebrichs Trainer Nazir Saridogan einsehen.

Debütant Frusteri fast mit dem Ausgleich

Der letzte Pass kam jedoch häufig nicht an, sodass es für das 02er-Ensemble nur zu Halbchancen reichte. Oder wie Saridogan es ausdrückte: „Uns hat die Geradlinigkeit gefehlt, wir hatten zu viele Schnörkel in unserem Spiel.“ Lediglich Athanasios Nakos versprühte ab und an Torgefahr, zwei Flanken von Sun Kwan Hong wurden nach der Pause in letzter Sekunde geklärt. Wetter brach konditionell von Minute zu Minute ein, wurde jedoch nur noch einmal entscheidend in die Bredouille gebracht. Der eingewechselte Debütant Davide Frusteri zögerte bei seinem Schuss aus aussichtsreicher Position jedoch zu lange (86.). Mehr Zielstrebigkeit bewies dann Arsenio Sabino, der erst einen Elfmeter gegen Derrick Amoako zog und ihn dann selbst verwandelte. Zuvor war Saki Nakos noch mit einer berechtigten Ampelkarte vom Platz geflogen, wird nun in der kommenden Woche beim FC Dorndorf gesperrt fehlen.

Neben der spielerischen Flaute hat Saridogan auch bei einigen seiner Schützlinge akute Formschwäche ausgemacht. „Ich sehe jede Woche im Training, dass die Qualität da ist. Aber wir haben Probleme, es über 90 Minuten umzusetzen. Das hat auch ein bisschen was mit Pech zu tun, aber auch mit der Tatsache, dass diese Situation für uns alle total ungewohnt ist.“ Die von Saridogan angesprochende Situation stellt sich nun prekärer als je zuvor. Elf Spiele, neun Punkte, drittletzter Rang: Der FV Biebrich ist im Abstiegskampf angekommen.

FV: Ademovic – Pilger, Bauschke, Christ, Gurok (72. Meixner) – Schug (61. Amoako), Tasdelen – Nakos, Hong (79. Frusteri), Siewe Nana – O. Zer.

Tore: 0:1 Erdem (19.), 0:2 Arsenio Sabino (90. +5/FE).– Gelb-Rot: Nakos (89./ wdh. Foulspiel) .– SR: Rau (Mainz).– Zu.: 80.

WT, 17. 10. 2016


13. Spieltag

FC Schwarz-Weiß Dorndorf 1921 - FV Biebrich 02 3:2 (1:2) - 23. 10. 2016

"Brutaler kann man nicht verlieren"

Nach Dorndorfs 3:2-Piekser in letzter Sekunde sitzt Stachel der Enttäuschung beim FV Biebrich tief

Dorndorf. „Brutaler“, meinte Nazir Saridogan, „kann man nicht verlieren." Es war der 3:2-Piekser in letzter Sekunde zum 3:2-Heimsieg des FC Dorndorf, der beim Coach des Fußball-Verbandsligisten FV Biebrich 02 und bei seiner Mannschaft grenzenlose Enttäuschung auslöste.

90 Minuten Kampf am Limit hatten keine Früchte getragen. „Es bleibt uns in dieser Runde nichts erspart“, folgerte Saridogan. Der Biebricher Trainer hatte umgebaut, Positions- und Personalwechsel vorgenommen. Das zahlte sich aus, obwohl Dorndorf zunächst aus dem Gewühl heraus zum 1:0 kam, anschließend den Pfosten traf. Was die 02er nicht umwarf. Sie hielten couragiert dagegen und wurden belohnt, als der von Philip Meixner hereingegebene Freistoß von Sebastian Bauschkes Stirn zu Orkun Zer gelangte, der seinerseits per Kopf vollendete. Damit nicht genug: Nach zu kurz abgewehrtem Eckstoß durch die Heimelf zog Sebastian Gurok mit vollem Risko ab, traf aus 18 Metern halbhoch zum Biebricher 2:1 in die Maschen.

Dorndorf glich nach der Pause aus. Danach hatte der eingewechselte Seong-Wong Seo das 3:2 für die Gäste auf dem Fuß, vergab aber. Stattdessen folgte der bittere Schlussakkord, als nach unklarer Entscheidung des Schiedsrichter-Assistenten ein flache Hereingabe in den Strafraum zum 3:2 führte.

FCD: Kremer, Schneider, M. Groß, Wilk, Fries, Weinand, C. Groß, Kröner, Perquku, Kunz, Wilhelmy (46. Meloni).

02: Ademovic – Tasdelen, Mo. Christ, Meurer, Gurok – Meixner, Amoako – Pilger, Bauschke (88. Schug), Rivera (63. Seo) – O. Zer.

Tore: 1:0 M. Groß (11.), 1:1 Zer (30.), 1:2 Gurok (44.), 2:2 Perquku (50.), 3:2 M. Groß (90.+4). – SR: Mahey (Frankfurt). – Zuschauer: 150.

WT, 24. 10. 2016


14. Spieltag

FV Biebrich 02 - SSV Langenaubach 1920 1:1 (0:1) - 29. 10. 2016

Elfmeter als Mutmacher

1:1 von Biebrich 02 gegen SSV Langenaubach +++ Klee mit klarem Bekenntnis zu Trainer Saridogan

Wiesbaden. So wird ein Elfmeter geschossen: Mit Entschlossenheit, kurz und trocken knallhart unter die Latte verwandelt. Der Strahl vom Punkt – Abwehrchef David Meurer hatte nach Foul an Saki Nakos ausgeführt – geriet für die Verbandsliga-Fußballer des FV Biebrich 02 zum kleinen Mutmacher in einer extrem vertrackten Gesamtlage. Es war der Treffer zum 1:1-Endstand gegen die junge Formation des SSV Langenaubach, die vor der Pause kaum Chancen der verkrampft wirkenden 02er zugelassen hatte, ihrerseits durch den Lupfer von Temel Uzun in Führung ging und beim folgenden Pfostentreffer von Sebastian Schneider dem 0:2 nahe war.

In der Halbzeit packte 02-Coach Nazir Saridogan seine Schützlinge mit emotionaler Ansprache bei der Ehre. „Ich verzeihe jeden Fehler. Aber nicht, wenn man nicht alles aus sich herausholt“, gab er dem Team mit auf dem Weg. Prompt klappte das Umschaltspiel besser. Längst jedoch nicht in einer Form, die Horst Klee zufriedengestellt hätte. „Es nutzt nichts, zu glauben, dass Potenzial vorhanden ist. Es zählt die Leistung auf dem Platz“, gibt der Clubchef die Richtung vor.

David Meurer, der seine Verletzung im rechten Knie kuriert hat, nahm den Faden auf: „Wir werden Taten folgen lassen. Alle sind gewillt, aus dem Tabellenkeller rauszukommen.“ Und Klee stellte unmissverständlich klar, dass die Clubführung Nazir Saridogan bei der Krisenbewältigung Vertrauen schenkt: „Der Trainer steht nicht zur Debatte. Da braucht keiner mehr zu diesem Thema bei mir anzurufen.“

Biebrich 02: Ademovic – Tasdelen, Mo. Christ, Meurer, Rivera – Meixner, Nakos (75. Schug) – Pilger, Amoako, Gurok – O. Zer (81. Seo).

Tore: 0:1 Uzun (38.), 1:1 Meurer (54./Foulelfmeter). – SR: Krämer (Frankfurt). – Zu.: 100.

WT, 31. 10. 2016


15. Spieltag

FSV 1918 Braunfels - FV Biebrich 02 0:2 (0:1) - 05. 11. 2016

Meixners Traumtor ebnet Weg zum 2:0

Mit Dreier in Braunfels schießt sich Biebrich 02 aus der Negativspirale +++ Schug überzeugt im Abwehrzentrum

Braunfels. Die Erleichterung kannte keine Grenzen: Mit dem 2:0 (1:0)-Erfolg beim FSV Braunfels haben sich die Verbandsliga-Fußballer des FV Biebrich 02 aus der Negativspirale verabschiedet. „Endlich hat sich die Mannschaft für den Aufwand belohnt“, sprach der Sportliche Leiter Malte Christ allen aus der Seele. Tatsächlich hatten die Blauen ein kämpferisches Meisterstück hingelegt, verbunden mit einer unglaublichen Laufleistung.

Bemerkenswert: Sogar das Fehlen von Kapitän Bastian Pilger (muskuläre Probleme) und Abwehr-Organisator David Meurer (aus beruflichen Gründen) wurde kompensiert. Das lag auch daran, dass Trainer Nazir Saridogan die zündende Idee hatte. Und zwar mit Blick auf David Schug. Der frühere Hessenliga-Crack beim SV Wiesbaden und bei RW Hadamar hatte bislang im 02-Trikot noch keine Bäume ausgerissen. Doch Saridogan wusste um seine Qualitäten, beorderte den 25-Jährigen, der eigentlich im vorderen Bereich spielt, einfach mal auf Meurers Part im Abwehrzentrum. Die Rechnung ging auf. Schug agierte abgeklärt, wusste mit Moritz Christ einen starken Nebenmann an seiner Seite. So kam Braunfels aus dem Spiel heraus praktisch zu keinen Chancen, zeigte sich nur bei Standards gefährlich. Doch was die Abwehr nicht bereinigte, griff Keeper Denis Ademovic ab.

Das frühe Traumtor von Philip Meixner, der aus 25 Metern über Torwart Fabian Engelhard ins Netz geschlenzt hatte, verlieh zusätzliche Sicherheit, ehe Orkun Zer kurz vor Schluss den Sack zumachte. Nach zuvor vier Niederlagen und einem R emis dürfen die 02er aufatmen.

Biebrich 02: Ademovic – Tasdelen, Schug, Mo. Christ, Rivera – Meixner, J. Rodwald – Gurok, Bauschke (80. Amoako), Nakos (46. Kunert – O. Zer (89. Siewe Nana).

Tore: 0:1 Meixner (20.), 0:2 Zer (88.). – SR: Baumann (JFV Mittelhessen). – Zuschauer: 50.

WT, 07. 11. 2016


16. Spieltag

FV Biebrich 02 - FC Germania 06 Schwanheim 4:0 (1:0) - 12. 11. 2016

Die sichere Zone im Visier

Glattes 4:0 von Biebrich 02 über Germania Schwanheim +++ Hochkarätig besetzte Bank hilfreich

Biebrich. Die Fußballer des FV Biebrich 02 nehmen Fahrt auf. Das 4:0 (1:0) über Germania Schwanheim markiert das dritte ungeschlagene Verbandsliga-Spiel mit einer Sieben-Punkte-Ausbeute. Die Zuversicht, auf einem sicheren Platz in die Winterpause zu gehen, wächst stetig. Zumal das Restprogramm des Jahres mit den Partien in Dietkirchen und Oberliederbach sowie gegen Breidenbach und in Bicken durchaus die Option bietet, die gestartete Serie auszudehnen. Trainer Nazir Saridogan mag sich in dieser Hinsicht nicht aus dem Fenster lehnen. Er war insgesamt mit Einstellung und Laufbereitschaft zufrieden, monierte aber beim Blick auf die erste Hälfte: „Da sind uns zu viele Fehler im Aufbauspiel unterlaufen. Letztlich hatten wir Glück, kein Gegentor zu kassieren.“ Gegen Schwanheim brauchten die „Blauen“ in der Tat eine längere Anlaufzeit, um in der Offensive richtig zum Zug zu kommen. Wichtig aber: Die Abwehr ist – wie von Saridogan gefordert – zu einem stabilen Mannschaftsteil geworden. Im Zentrum ließen David Schug und Moritz Christ erneut nichts anbrennen. Das galt auch für Abdullah Tasdelen und Camilo Rivera auf den Außenstationen. Gestützt auf diese neue Stärke wurde die flache Hereingabe von Orkun Zer kurz vor der Pause zum Wegbereiter des 1:0. Sebastian Gurok ließ passieren, Sebastian Bauschke schweißte ein. Zers Balleroberung kurz nach dem Wechsel und der anschließende platzierte 16-Meter-Schuss ins lange Eck führten zum 2:0.

Die Gäste gaben sich aber keineswegs geschlagen. Erst der Steilpass des eingewechselten Derrick Amoako, den der ebenfalls gekommene Christian Kunert zum 3:0 verwertete, brachte in der Schlussminute die endgültige Entscheidung. Bauschkes 4:0 wurde zum Sahnehäubchen.

Auffällig: Unabhängig von Kapitän Bastian Pilger, der verletzungs- und krankheitsbedingt fehlte, war Biebrichs Ersatzspielerbank hochkarätig bestückt. Neben Amoako und Kunert auch mit David Meurer, der in der letzten halben Stunde kam. Ein breiter Kader, der für gesunden Konkurrenzkampf sorgt und Flexibilität erlaubt.

Sardiogan sagt: „Das ist schon mit schwierigen Entscheidungen verbunden. Aber gegen Schwanheim war auch die starke Bank ausschlaggebend.“

02: Ademovic – Tasdelen, Schug, Mo. Christ, Rivera – Meixner (46. Kunert), Rodwald (76. Amoako) – Gurok, Bauschke, Nakos (59. Meurer), – O. Zer.

Tore: 1:0 Bauschke (42.), 2:0 O. Zer (46.), 3:0 Kunert (90.), 4:0 Bauschke (90.+2). – SR: Becher (Karben). – Zuschauer: 120.

WT, 14. 11. 2016


17. Spieltag

TuS Dietkirchen 1911 - FV Biebrich 02 1:1 (1:1) - 20. 11. 2016

Ein Fauxpas kostet möglichen Dreier

Biebricher Aufwärtstrend beim 1:1 in Dietkirchen bestätigt +++ Gegentor nach Standard +++ Orkun Zer trifft

Dietkirchen. Ein Punkt beim Vierten. Vor dem Spiel hätten das alle Akteure des Fußball-Verbandsligisten FV Biebrich 02 unterschrieben. Nach dem 1:1 beim TuS Dietkirchen durfte sich der 02-Tross aber etwas ärgern: Es war zum Ende der Vorrunde durchaus ein Dreier möglich. Meinte auch Trainer Nazir Saridogan, um letztlich auch mit dem Remis gut leben zu können. Sein einziger Kritikpunkt: „Wir haben aus dem Spiel heraus nichts zugelassen, aber in der ersten Halbzeit zu viele Fouls in gefährlichen Regionen zu produzieren.“

Wobei die Gäste einen optimalen Start hinlegten: Nach einem Einwurf von Sebastian Gurok setzte der Ball kurz auf, ehe Orkun Zer dazwischen spritzte und mit der Stirn zum 0:1 vollendete. Guroks folgender Versuch aus spitzem Winkel hätte fast das 2:0 gebracht. Danach kam Dietkirchen in die Spur. Nach einer weiten Freistoß-Hereingabe stand der frühere Wehener Jugendspieler Robin Dankof beim Ausgleich goldrichtig – Biebrichs zuletzt so starke Deckung war ein einziges Mal nicht im Bilde gewesen. Davon abgesehen schnupperten Moritz Christ, David Meurer und Sebastian Bauschke bei ihren Chancen am Siegtor. Fazit: Bei den Blauen zeigt der Daumen weiter nach oben.

In Dietkirchen war man mit dem Remis jedenfalls auch zufrieden: "Biebrich hat uns alles abverlangt, sie haben ein starkes Team. Der Punkt geht in Ordnung", befand TuS-Spielausschuss-Mitglied Peter Schmitt.

Dietkirchen: Laux, Nickmann, Wenig, N. Schmitt, P. Schmitt, Hautzel, Kratz, Müller (68. Leukel), Dankof, Granja (90. Dietrich), Haubrich (90.+2 Stahl).

FV Biebrich 02: Ademovic – Tasdelen, Schug, Mo. Christ, Rivera (73. Nakos) – Meixner, Meurer – Kunert (90. J. Rodwald), Bauschke (80. Amoako), Gurok – O. Zer.

Tore: 0:1 O. Zer (12.), 1:1 Dankof (18.). – SR: Klein (Offenbach). – Zuschauer: 100.

WT, 21. 11. 2016


18. Spieltag

SG Oberliederbach - FV Biebrich 02 0:2 (0:0) - 27. 11. 2016

Das Glück der Blauen ist zurück

2:0-Erfolg von Biebrich 02 bei der SG Oberliederbach

OBERLIEDERBACH. Ungeahnter Höhenflug für Biebrich, dank wiedergefundener Defensiv-Stabilität: Beim 2:0-Auswärtssieg des Fußball-Verbandsligisten beim Tabellenfünften SG Oberliederbach ließ die 02-Abwehr um die überragenden Innenverteidiger Moritz Christ und David Schug bis auf wenige Chancen fast nichts anbrennen.

„Zudem entscheiden wir nun auch die Spiele für uns, die an sich ausgeglichen sind“, freute sich FV-Sprecher Nikolai Kremer, dass das nötige Quäntchen Glück wieder auf Biebricher Seite zurückgekehrt ist. Maßgeblichen Anteil am Sieg hatte in der Offensive auch Orkun Zer, der erst den Führungstreffer durch Sebastian Bauschke per Kopfballablage vorbereitete, um dann nach schöner Flanke des eingewechselten Derrick Amoako selbst einzunicken. Bauschke hatte zuvor den Pfosten getroffen. Durch das fünfte ungeschlagene Spiel in Folge mausern sich die „Blauen“ Stück für Stück zum Team der Stunde der Verbandsliga und aus den untersten Gefilden heraus.

Knabe vergibt zweimal

In Oberliederbach hielt sich die Enttäuschung trotz der Niederlage relativ in Grenzen. "Biebrich hat nicht unverdient gewonnen, wir hatten nicht so viel Durchschlagskraft wie sonst", meinte Tobias Merz, sportlicher Leiter der SGO, der Biebrich vor der Saison übrigens als Anwärter auf einen Aufstiegsplatz auserkoren hatte. Patrick Knabe vergab zweimal einen möglichen Ausgleichstreffer für die Schwarz-Gelben aus aussichtsreicher Position. Sein Zwillingsbruder Marco Knabe konnte aufgrund einer im Kreispokal in Unterliederbach (1:2 n.V.) erlittenen Fußverletzung nicht auflaufen.

Oberliederbach: Kapias – Senftleben (64. Pyatt), Drescher, Weller, Trumpp – Özdemir, Strenger, Günther, Janke – P. Knabe, Piazza.

Biebrich 02: Ademovic – Rivera, Schug, Christ, Meurer, Tasdelen, Meixner (46. Amoako), Kunert, Bauschke (88. Siewe Nana), O. Zer (83. Nakos), Gurok.

Tore: 0:1 Bauschke (51.), 0:2 O. Zer (70.).– SR: Pfeifer (Rimbach).– Zu.: 80.

WT, 28. 11. 2016


19. Spieltag

FV Biebrich 02 - FV 09 Breidenbach 4:0 (2:0) - 03. 12. 2016

Die Erfolgsserie hält an

Biebrich 02 fertig Breidenbach mit 4:0 ab +++ Sechstes ungeschlagenes Ligaspiel in Folge

Biebrich. Es läuft wie am Schnürchen derzeit beim FV Biebrich. Der 4:0-Erfolg über den FV Breidenbach markiert das sechste ungeschlagene Ligaspiel in Serie für den Verbandsligisten. „Wir haben von unserem super Start profitiert und waren vor allem in der ersten Halbzeit klar das bessere Team“, analysierte Biebrichs Pressesprecher Nicolai Kremer.

Frühes 2:0

Nach einer Ecke von Sebastian Bauschke köpfte David Meurer zur frühen Führung ein. Nur wenige Zeigerumdrehungen später hatte Sebastian Bauschke selbst nach Foul an Christian Kunert auf 2:0 erhöht. „In der zweiten Halbzeit hatte Breidenbach dann zwar mehr Ballbesitz, aber kaum Abschlüsse auf unser Tor“, sah Kremer den Sieg der 02er zu keinem Zeitpunkt des Spiels gefährdet. Der eingewechselte Basti Pilger zeichnete sich danach als Assistgeber für die beiden weiteren Treffer in der Schlussphase des Spiels mitverantwortlich. Zunächst spielte er einen langen Ball auf Christian Kunert, der ins lange Eck vollstreckte. Nur wenig später war der ebenfalls eingewechselte Athanasios Nakos nach einem Pilger-Flachpass von rechts der Torschütze zum Endstand.

Kremers finales Fazit: „Es war eine gute Leistung von uns. Wir müssen dennoch ruhig weiterarbeiten. Genauso, wie wir es auch nach der Negativserie zu Beginn der Saison getan haben.“

Biebrich: Ademovic – Tasdelen, Mo. Christ, Schug, Rivera – Meurer, Amoako – Kunert, Bauschke (68. Pilger), Gurok (58. Nakos) – O. Zer (82. Siewe Nana).

Tore: 1:0 Meurer (7.), 2:0 Bauschke (11./FE), 3:0 Kunert (81.), 4:0 Nakos (83.).– SR: Ballweg (Zwingenberg).– Zu.: 100.

WT, 05. 12. 2016


20. Spieltag

TSV 1921 Bicken - FV Biebrich 02 2:2 (2:1) - 11. 12. 2016

Remis gegen den Tabellennachbarn

Mit einem 2:2 beim TSV Bicken verabschiedet sich Biebrich in die Winterpause +++ Provokationen und Reklamationen

BICKEN. Mit einem Remis gegen den Tabellennachbarn verabschiedet sich der FV Biebrich in die Winterpause der Verbandsliga. Das 2:2 beim TSV Bicken markiert das siebte ungeschlagene Spiel in Serie für die „Blauen“.

„Wir waren in einem sehr hektischen Spiel die spielerisch klar bessere Mannschaft“, fasste Biebrichs Sprecher Nicolai Kremer die Partie zusammen. Und das trotz krankheitsbedingtem Engpass, der David Schug, Basti Pilger (beide gar nicht erst im Kader) und Orkun Zer (60 Minuten auf der Bank) dahinraffte.

Bauschke und Gurok treffen

Die Bickener Führung durch Benner glich Sebastian Bauschke umgehend wieder aus. Bickens Gojani wurde nach einer Tätlichkeit gegen David Meurer vom Schiedsrichter Heß vorzeitig zum Duschen geschickt. Dennoch ging der TSV mit einem Treffer von Schäfer mit einer 2:1-Führung in die Kabine. Doch die 02er schlugen erneut zurück: Kunert flankte von rechts auf den zweiten Pfosten, wo Sebastian Gurok goldrichtig stand und ausglich. „Wir hatten noch genug Chancen, um das Spiel für uns zu entscheiden“, meinte Kremer. Doch bei zwei gefährlichen Freistößen von Bauschke und einem Schuss von Camilo Rivera in der Nachspielzeit parierte Bickens Torhüter klasse.

Die einzige TSV-Chance auf den Sieg bot sich Natnael Tega, der zwölf Minuten vor dem Abpfiff zum Strafstoß antrat. Doch Denis Ademovic fischte den nach unten links geschossenen Strafstoß aus dem Eck. Negativ stieß den Biebrichern das Verhalten des Gegners auf: „Ich habe noch nie so eine unsportliche Bank wie die des Gegners heute erlebt“, echauffierte sich Kremer über ständiges Reklamieren und Provokationen von Ersatzspielern und Trainerteam. Lobenswert, dass das Saridogan-Ensemble alles von sich abprallen ließ.

Biebrich: Ademovic – Tasdelen, Meurer, Mo. Christ, Rivera – Rodwald, Amoako (86. Meixner) – Kunert, Bauschke, Gurok (90. Hong) – Siewe Nana (65. O. Zer).

Tore: 1:0 Benner (19.), 1:1 Bauschke (22.), 2:1 Schäfer (45.+1), 2:2 Gurok (54.).– Rot: Gojani (33./Tätlichkeit). – Bes. Vork.: Ademovic hält Foulelfmeter von N. Tega (78.).– SR: Klein (Amöneburg).– Zu.: 100.

WT, 12. 12. 2016


21. Spieltag

FV Biebrich 02 - Sportfreunde/Blau-Gelb Marburg 5:1 (2:1) - 25. 02. 2017

Bauschke befeuert Boom der Blauen

Biebrich 02: Nazir Saridogans Kollektiv entzaubert den Dritten SF/BG Marburg mit 5:1

Wiesbaden. Es war die Schlüsselszene, die den Weg frei machte zum klaren Heimsieg. Sebastian Bauschke, Mittelfeld-Zehner des Fußball-Verbandsligisten FV Biebrich 02, erkämpfte sich auf Höhe der Mittellinie den Ball, zog unaufhaltsam davon und schweißte zum 3:1 ein. Am Ende hieß es 5:1 gegen den Rangdritten SF/BG Marburg und die Weichen für eine zünftige Fastnachts-Party waren gestellt. Jahresübergreifend sind die 02er damit seit acht Partien ungeschlagen.

Auch Derrick Amoako verdient sich ein dickes Sonderlob

Ein Aufschwung, an dem auch Bauschke seinen Anteil hat. Gemeinsam mit Derrick Amoako, der mit David Meurer das Tandem der Sechser bildete, ragte er aus Biebrichs kompakter Einheit heraus. „Nach Marburgs Anschlusstor zum 2:1 stand das Spiel ein bisschen auf des Messers Schneide. Aber wir haben zum richtigen Zeitpunkt das 3:1 gemacht, waren überhaupt in der Offensive zielstrebig und eiskalt. Das war insgesamt eine sehr gute Leistung“, lobte 02-Coach Nazir Saridogan. Tatsächlich griffen die Rädchen ineinander. Bis auf die fehlende Zuordnung beim 2:1 verrichtete das Team konsequente Defensivarbeit. Und nach vorne funkt es ohnehin. Auch bei Torjäger Orkun Zer, der doppelt traf. Ein stabiles Hoch, das beste Aussichten für das Erreichen eines einstelligen Platzes bietet.

Biebrich 02: Ademovic – Pilger, Schug, Mo. Christ, Gurok – Meurer, Amoako – Hong, Bauschke (85. Rodwald), Nakos – O. Zer (75. Tasdelen).

Tore: 1:0 Amoako (9.), 2:0 O. Zer (17.), 2:1 Herberg (37.), 3:1 Bauschke (53.), 4:1 O. Zer (61.), 5:1 Nakos (90.). – SR: Gonsior (Egelsbach). – Zuschauer: 100.

WT, 27. 02. 2017


22. Spieltag

Der FV Biebrich 02 ist spielfrei - 05. 03. 2017


23. Spieltag

FV Biebrich 02 - TSG Wörsdorf 1887 2:1 (2:1) - 12. 03. 2017

Zers Doppelpack bringt Big Points
02er bezwingen glücklose Wörsdorfer mit 2:1 +++ Butterwecks zweites Fernschuss-Tor zählt nicht

Wiesbaden. Jahresübergreifend sind es nun bereits neun Spiele ohne Niederlage für die Verbandsliga-Fußballer des FV Biebrich 02, die durch die beiden Kopfballtore von Orkun Zer mühevoll mit 2:1 gegen den designierten Absteiger TSG Wörsdorf gewannen. Die 02er haben damit den Abstand zum ersten möglichen Abstiegsrang auf sieben Zähler vergrößert, während die Wörsdorfer Verantwortlichen ohnehin schon die Planung für die Gruppenliga forciert haben. Nunmehr auch in konkreter Form: Chefcoach Andreas Bonß und Co-Trainer Nico Heupt werden bei der TSG auch 2017/18 im sportlichen Bereich Regie führen. Das bestätigt TSG-Organisator Josef Dietz.

Referee: Dem Torhüter wurde die Sicht versperrt

Im Derby lief es anfangs für die Biebricher nach Plan: Orkun Zer versenkte die präzise Linksflanke von Saki Nakos gekonnt mit der Stirn. Doch die Wörsdorfer wirkten kein bisschen geschockt. Allen voran Winterzugang Florian Butterweck, dessen 25-Meter-Volleystrahl im Giebel des Biebricher Gehäuses einschlug. Der Ausgleich befeuerte wiederum Biebrichs Tatendrang. Philip Meixners Freistoß-Hereingabe von der rechten Seite gelangte zu Zer, der erneut mit dem Kopf sein zehntes Saisontor perfekt machte.

Im Intervall der Torszenen bejubelten die Gäste durch Butterwecks sensationellen 18-Meter-Schuss in den Winkel postwendend das vermeintliche 2:2. Doch der Schiedsrichter-Assistent hob die Fahne. Nach kurzer Beratung mit dem Spielleiter wurde der Treffer schließlich nicht gegeben. „Einer unserer Spieler soll dem Torhüter die Sicht versperrt haben“, brachte Josef Dietz in Erfahrung. Die Moral des Gäste-Teams nahm aber weiter keinen Schaden. Die Mannschaft bäumte sich nach der Pause auf, verzeichnete durch Nico Heupt einen Pfostentreffer, während auf der Gegenseite Saki Nakos am starken Torhüter Lars Klesper scheiterte. Am Ende geriet der Dreier für die 02er zwar nicht gerade zum Hochglanzprodukt, so aber doch zum Mosaikstein auf dem Weg zum Verbleib.

Tobias Bellin mit Verdacht auf Nasenbeinfraktur

„Das waren immens wichtige Punkte. Und es ist nicht selbstverständlich, so ein Spiel zu gewinnen. Wo doch die Wörsdorfer erhebliche Gegenwehr geleistet haben“, meinte Biebrichs Coach Nazir Saridogan. Josef Dietz lobte derweil: „In kämpferischer Hinsicht haben wir mit unserer Rumpftruppe ein Wahnsinnsspiel hingelegt.“

Bitter aber für die Gäste: Tobias Bellin schied früh mit Verdacht auf Nasenbeinfraktur auf, dürfte für einige Zeit ausfallen. Damit bleibt die personelle Lage im TSG-Lager angespannt, während die Biebricher, die nun beim VfB Gießen gastieren, nahezu aus dem Vollen schöpfen können.

FV Biebrich 02: Ademovic – Pilger, Schug, Mo. Christ, Gurok – Meixner (65. Tasdelen), Amoako – Hong (84. Rodwald), Bauschke, Nakos (70. Siewe Nana) – O. Zer.

TSG Wörsdorf: Klesper – Bonß, Heupt, Paul, Schütt – Weber, Bellin (13. Hoxha/53. Sentürk), Maxi Meuth, Cewig – Haroun, Butterweck.

Tore: 1:0 O. Zer (10.), 1:1 Butterweck (18.), 2:1 O. Zer (31.). – SR: Jung (Winnweiler). – Zu.: 150.

WT, 13. 03. 2017


24. Spieltag

VfB 1900 Gießen - FV Biebrich 02 - 19. 03. 2017

Blaue für Duell gegen Primus gewappnet

Nach souveränem 3:0 von Biebrich 02 in Gießen nun am Samstag gegen Tabellenführer SC Waldgirmes

Giessen. Die Verbandsliga-Fußballer des FV Biebrich 02 bleiben in der Positivspirale, siegten beim Letzten VfB Gießen mit 3:0 (2:0). Damit stehen nun jahresübergreifend bereits zehn Partien ohne Niederlage zu Buche. Nach dem durchwachsenen Rundenstart eine imponierende Zwischenbilanz.

„Das war in der Summe eine ganz souveräne Leistung“, sah 02-Sportchef Malte Christ keinerlei Ansätze für Kritik.

Bezeichnend für die Dominanz der Gäste: Keeper Denis Ademovic brauchte nicht ein einziges Mal ernsthaft einzugreifen. Mit sehenswert in die Maschen gesetztem Freistoß stellte Sebastian Bauschke die Weichen auf Sieg. Zum Wegbereiter des 2:0 wurde Orkun Zer. Letztlich vollendete Sun Kwan Hong. Bauschke ließ derweil kurz vor der Pause den an Hong verursachten Elfmeter aus, den der Keeper hielt.

Was nicht weiter ins Gewicht fiel, weil die Biebricher die Konzentration hochhielten. Der abgefälschte Schuss von Saki Nakos zum 3:0 wurde zur Zugabe. Die Blauen, so viel ist klar, sind für das Heimspiel gegen Spitzenreiter SC Waldgirmes am Samstag (15.30 Uhr) bestens gewappnet.

Biebrich 02: Ademovic – Pilger (81. Pilger), Mo. Christ, Schug, Gurok – Meixner, Amoako – Hong, Bauschke (66. J. Rodwald), Nakos (76. Tasdelen) – O. Zer.

Tore: 0:1 Bauschke (27.), 0:2 Hong (34.), 0:3 Nakos (51.). – SR: Maaey (Frankfurt). – Zu.: 60. – Gelb-Rot: Binz (83.), Elen (87., beide Gießen).

WT, 20. 03. 2017


25. Spieltag

FV Biebrich 02 - SC 1929 Waldgirmes 0:3 (0:0)- 25. 03. 2017

Saridogan moniert Mutlosigkeit

Beim 0:3 von Biebrich 02 gegen Waldgirmes mit so viel Respekt, „als würden wir gegen ein Profiteam spielen“.

Wiesbaden. Nazir Saridogan fand klare Worte. „So mutlos haben wir in den zehn Spielen zuvor nicht agiert. Ich hatte den Eindruck, dass wir zu viel Respekt hatten. Als würden wir gegen ein Profiteam spielen“, meinte der Trainer des Fußball-Verbandsligisten FV Biebrich 02 nach der 0:3 (0:0)-Niederlage gegen Spitzenreiter SC Waldgirmes, die das Ende der Serie mit zehn ungeschlagenen Spielen markiert.

„Außerdem“, so Saridogan weiter, „hat der Gegner clever mit taktischen Fouls unsere Angriffe im Keim erstickt. Zwei, drei Kontakte und der Ball war bei uns wieder weg. Aber das wirft uns nicht zurück. Weil wir eben wissen, woran es lag.“ Ganz klar: Am Sieg des designierten Meisters gab es nichts zu deuteln. Obgleich die beiden ersten Gegentore durchaus in die Rubrik vermeidbar fielen. So kam Lucas Hartmann nach einer Ecke völlig frei zum Kopfball, „obwohl eine klare Zuordnung vereinbart war“, monierte Saridogan. Und das 0:2, das Dennis Lang mit einem Freistoß von rechts im Bereich der Mittellinie erzielte, fällt so auch nur alle paar Jahre mal. Wie eine ferngesteuerte Drohne senkte sich die Kugel über den verdutzten Keeper Denis Ademovic hinweg ins Netz. Die 02er schnupperten ihrerseits einzig bei Chancen von Saki Athanasios an einem Treffer (53./62.). „Nur wenn wir das 0:0 länger gehalten hätten, wäre vielleicht ein Punkt möglich gewesen. Doch Waldgimes war einfach besser“, bekannte 02-Stürmer Orkun Zer, der kaum Ballkontakte hatte. Sebastian Bauschke führte noch den Wechsel vom engen Kunstrasen auf den großen Naturrasen an. Und nicht zuletzt war Waldgirmes vom Start weg zielstrebig auf Wiedergutmachung für den 0:1-Flop gegen Flörsheim aus.

Biebrich 02: Ademovic – Gurok, Schug, Mo. Christ, Tasdelen – Rodwald, Amoako – Hong (46. Rivera), Bauschke (77. Siewe), Nakos – O. Zer.

Tore: 0:1 Hartmann (47.), 0:2 Lang (60.), 0:3 Hartmann (76.). – SR: Krämer (Frankfurt). – Zuschauer: 120.

WT, 27. 03. 2017


Rundum souveräner Auftritt

VL MITTE: +++ Waldgirmes findet zurück in die Erfolgsspur +++

BIEBRICH (bir) Der SC Waldgirmes ist in der Verbandsliga Mitte wieder auf Erfolgskurs. Nach der überraschenden 0:1-Heimniederlage gegen den Abstiegskandidaten DJK Flörsheim feierte der Tabellenführer am Samstag beim FV Biebrich 02 einen souveränen 3:0 (0:0)-Sieg. „Nach meiner berechtigten Kritik zuletzt muss ich heute jedem einzelnen Spieler ein positives Zeugnis ausstellen“, war SC-Trainer Peter Bätzel „erfreut, welch unbändigen Willen die Akteure auf dem Platz gezeigt haben.“ Und das bei einem Gegner, der zuletzt zehnmal in Folge unbesiegt geblieben war und dabei 24 Punkte geholt hatte.

FV Biebrich - SC Waldgirmes 0:3

Am Samstag waren die Wiesbadener Vorstädter allerdings chancenlos gegen ein Waldgirmeser Team, das die Partie mit der entsprechenden Körpersprache und notwendiger Laufbereitschaft von Beginn an im Griff hatte und über 90 Minuten kontrollierte.

Und wäre ein klares Foul an Lucas Hartmann im FV-Strafraum mit Strafstoß geahndet worden, und hätten Daniel Roskosz, Emanuel Haas und Marvin Kretschmann ihre zum Teil hochkarätigen Chancen genutzt, wäre die Partie schon zur Pause entschieden gewesen, zumal von den Gastgebern nicht viel kam.

Aber kurz nach dem Seitenwechsel wurde die Überlegenheit des SC, der mit dem für sie inzwischen ungewohnten Rasenplatz keine Probleme hatte, zum ersten Mal belohnt. Hartmann sorgte mit einem Kopfball nach einem Eckstoß in der 47. Minute für die hochverdiente 1:0-Führung der Lahnauer, die Dennis Lang mit einem kuriosen Treffer auf 2:0 (62.) ausbaute. Ein langer Schlag des Abwehrspielers von Höhe der Mittellinie senkte sich auch mit Unterstützung des böigen Windes über den schlecht postierten FV-Keeper Denis Ademovic ins Biebricher Tor.

Und sozusagen „als Sahnehäubchen“ (Bätzel) auf eine rundum souveräne Vorstellung fiel noch das 3:0 (76.) für die Lahnauer. Nach einem schönen Spielzug durchs Zentrum chippte Emanuel Haas das Leder elegant über die Biebricher Abwehr zu Lucas Hartmann, der vollstreckte und mit seinem zweiten Tor auch ergebnismäßig für klare Verhältnisse sorgte.

„Das war die passende Reaktion auf Flörsheim“, war SC-Coach Bätzel wieder rundum zufrieden.

FV Biebrich 02: Ademovic - Christ, Tasdelen, Rodwald, Schug - Hong (46. Rivera), Amaoko, Gurok, Bauschke (76. Siewe Nana) - Zer, Nakos.

SC Waldgirmes: Grutza - Siegel, Lang, Schmidt, Öztürk - Roskosz (76. Glasauer), Duran, Kretschmann, Haas (80. Schäfer), Azizi – Hartmann (86. Langholz).

Tore: 0:1 (47.) Hartmann, 0:2 (62.) Lang, 0:3 (76.) Hartmann – Schiedsrichter: Krämer (Frankfurt) – Gelbe Karten: Hong, Gurok, Tasdelen/ Haas - Zuschauer: 170.

fupa, 27. 03. 2017


26. Spieltag

FC 1931 Eddersheim - FV Biebrich 02 0:0 - 02. 04. 2017

Am Auswärts-Dreier geschnuppert

BIEBRICH 02: Äußerst couragierter Auftritt beim 0:0 in Eddersheim +++ Keeper Ademovic zwei Mal hellwach

Eddersheim. Beim 0:3 gegen Spitzenreiter SC Waldgirmes vermisste Biebrichs Trainer Nazir Saridogan bei seinen Verbandsliga-Fußballern ein couragiertes Dagegenhalten. Nach dem 0:0 beim FC Eddersheim durfte der Coach der 02er in dieser Hinsicht vollauf zufrieden sein. „Die Mannschaft hat eine gute Reaktion gezeigt. Es war ein von beiden Seiten äußerst intensiv geführtes Spiel“, urteilte Saridogan.

In der Tat war es eine von Spannung geprägte Nullnummer. Bereits in der dritten Minute musste Biebrichs Keeper Denis Ademovic sein ganzes Können aufbieten, um gegen FCE-Goalgetter Ivan Rebic zu klären. Der Nachschuss von Turgay Akbulut verfehlte das Gäste-Tor.

Nach der Pause Vorteile für die Blauen

Im zweiten Durchgang näherten sich die Biebricher bei den Möglichkeiten von Orkun Zer und Abdullah Tasdelen (per Schlenzer) der Führung an. Auch beim Versuch von Sun Kwan Hong lag der Auswärts-Dreier auf dem Tablett. Doch Eddersheims Torhüter David Tempel (früher Biebrich 02) parierte. Auf der Gegenseite musste Ademovic lediglich noch einmal gegen Hendrik Dechert seine Klasse unter Beweis stellen.

Derweil stellt 02-Vorstandsmitglied Nicolai Kremer, der für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich zeichnet, nach Ablauf dieser Runde aufgrund beruflicher Beanspruchung sein Amt schweren Herzens nach fünf Jahren zur Verfügung. In Eddersheim fieberte er wie gewohnt mit. „Wir waren am Siegtor näher dran“, urteilte Kremer nach aufregenden 90 Minuten.

Mittwoch Duell gegen erstarkte Flörsheimer

Am Mittwoch (19.30 Uhr) steht nun für die „Blauen“, die in Eddersheim weiter auf die lädierten Bastian Pilger und David Meurer verzichten mussten, das Heimspiel gegen Flörsheim an.

Biebrich 02: Ademovic – Gurok, Schug, Mo. Christ, Rivera – Tasdelen, Amoako – Hong, Bauschke (89. Siewe Nana), Nakos – O. Zer.

SR: Rother (Heppenheim). – Zuschauer: 120.

WT, 03. 04. 2017


27. Spieltag

FV Biebrich 02 - DJK SC Schwarz-Weiß 1924 Flörsheim 4:0 (1:0) - 05. 04. 2017

Die Biebricher plötzlich Fünfter

4:0 über Flörsheim beschert Quantensprung in der Tabelle +++ Erste DJK-Niederlage des Jahres +++ Trainer Richter: Nicht in Hektik verfallen

Biebrich. Für die Verbandsliga-Fußballer des FV Biebrich 02 ein großer Schritt zum Klassenverbleib, für die Elf von DJK Flörsheim nach bislang drei Siegen und zwei Remis in diesem Jahr eine Unterbrechung der Aufholjagd ans rettende Ufer. 4:0 (1:0) siegten die 02er, die auf Platz fünf sprangen, gegen harmlose Gäste. Biebrichs Vorstandsmitglied Nicolai Kremer attestierte eine „überzeugende Vorstellung der gesamten Mannschaft.“

Amoako trifft sehenswert

DJK-Coach Hans Richter analysierte: „Zur Pause waren wir mit dem 1:0 gut bedient. Danach sind wir besser ins Spiel gekommen, haben aber nach eigenem Standard den Konter zum 2:0 gefangen.“ Der erste Durchgang stand im Zeichen der 02er, die nach feinem Spielzug zur Führung kamen. Sebastian Gurok gab von der rechten Seite herein, Saki Nakos legte ab und Derrick Amoako schlenzte aus 16 Metern in den Winkel. Die Flörsheimer antworteten durch Velibor Velemir mit einem Flachschuss, blieben ansonsten in der Offensive blass. Während Amoako kurz vor der Pause nochmals zum Torschuss ansetzte, doch Nico Westbeld parierte.

Zwei Elfmeter für Biebrich binnen zwei Minuten

Machtlos war Flörsheims Schlussmann in der 60. Minute, als Orkun Zer die Vorarbeit von Sun Kwan Hong veredelte. Anschließend führten Regelwidrigkeiten im Strafraum von Sascha Westbeld und Keeper Nico Westbeld binnen weniger Augenblicke zu den beiden Strafstößen, durch die Biebrich das Ergebnis in die Höhe schraubte. „Wir werden das Spiel in Ruhe auswerten und verfallen nicht in Hektik. Es musste ja mal passieren“, nimmt Richter den Rückschlag recht gelassen.

Biebrich 02: Kissler – Gurok, Schug, Mo. Christ, Rivera – Meurer (84. Tasdelen), Amoako – Hong, Bauschke (81. Siewe Nana), Nakos – O. Zer.

DJK Flörsheim: N. Westbeld – M. Hofmann, Marcel Friedrich (64. Pagliaro), Stumm, Jellouli – El-Allali, S. Westbeld – Sariano (67. B. Sefa), Velemir (78. Schellmann), Hartings – Kadi.

Tore: 1:0 Amoako (22.), 2:0 Zer (60.), 3:0 Nakos (78./Foulelfmeter), 4:0 Zer (79./Foulelfmeter). – SR: Hauser (Waldbrunn). – Zuschauer: 120.

WT, 06. 04. 2017


28. Spieltag

FV Biebrich 02 - SV 1919 Zeilsheim 1:0 (0:0) - 17. 04. 2017

Zers Abstauber knockt Zeilsheim aus

"Blaue" bezwingen den Tabellenzweiten +++ Vorsprung der "Grünen" schmilzt weiter

Wiesbaden. Ohne den verkorksten Saisonstart wären die Fußballer des FV Biebrich 02 wohl ein Topplatz-Aspirant gewesen. Beim 1:0-Erfolg über den Tabellenzweiten SV Zeilsheim untermauerte das Team jedenfalls erneut den Aufwärtstrend der Rückrunde. Die Entscheidung fiel in der 78. Minute, als Sebastian Gurok von der Außenposition hereingab, der Versuch von David Meurer als abgefälschter Ball am Querbalken landete und Orkun Zer anschließend seinen Instinkt unter Beweis stellte. Der 13. Treffer des Torjägers, der in der ersten Phase der Runde verletzt ausgefallen war, entschied das Match.

Wobei anfangs die Zeilsheimer mit konsequentem Pressing und zwei Chancen durch Leonardo Bianco den Takt vorgegeben hatten. Doch die Biebricher befreiten sich mit zunehmender Dauer, erspielten sich durch Sebastian Bauschke und Orkun Zer erste Möglichkeiten in der sonst ausgeglichenen Partie. Gestützt auf die kompakte Defensive um die zentralen Säulen Moritz Christ und David Schug, kamen die 02er einzig bei Biancos Alutreffer in Bedrängnis (74.). „Nach der Pause waren wir das bessere Team“, empfand Vorstandsmitglied Nicolai Kremer den Dreier insgesamt gesehen als verdient. Nach längerer Verletzungspause wurde Bastian Pilger eingewechselt, fügte sich nahtlos ein.

In Zeilsheim trauerte man hingegen einem Punktgewinn nach. „Es war vom Grundsatz eigentlich ein typisches Unentschieden-Spiel“, fand Zeilsheims sportlicher Leiter Volker Wagner. Aus den letzten fünf Partien hat der einstige Meisterschafts-Aspirant nur zwei Punkte geholt und trudelt – von erheblichen Personalsorgen gebeutelt – dem Saisonende hinterher. Neben Blau-Gelb Marburg (48 Punkte) hat sich nun auch der SSV Langenaubach durch einen 3:1-Erfolg in Waldgirmes (45 Punkte, ein Spiel weniger) in die Spitzengruppe geschoben. Gegen beide Teams spielt Zeilsheim noch zuhause. „Wenn sich unser Lazarett nicht bald lichtet, wird es in diesen beiden Spielen ganz schwer für uns“, prophezeit Wagner.

Vandalen wüten: Die Partie fand auf dem Kunstrasen statt, weil offenbar in der Nacht von Ostersonntag auf Ostermontag auf dem Hauptfeld Vandalen wüteten, die Tornetze zerschnitten und sogar den Torrahmen beschädigten. „Die Anlage ist einfach schlecht gesichert“, so 02-Chef Horst Klee.

02: Kissler – Gurok, Schug, Mo. Christ, Rivera – Meurer, J. Rodwald (57. Amoako) – Hong (57. Pilger), Bauschke, Nakos (90. Siewe Nana) – O. Zer.

SVZ: Reining – Elouardani, Terzic, Talevski, Pitas – Horiuchi, Grigorian – L. Bianco, Bouchen (84. Effiong), Alibasic (70. Itaru) – Gök.

Tor: 1:0 Zer (78.). – SR: Sascha Faust (Taunusstein). – Zuschauer: 140.

WT, 18. 04. 2017


Orkun Zer erlöst Biebrich spät

Verbandsliga Mitte: Zeilsheim seit fünf Spielen ohne Sieg

Der FV Biebrich 02 besiegt am Ostermontag in der Verbandsliga Mitte-Partie den Tabellenzweiten SV Zeilsheim mit 1:0 (0:0). Zeilsheim verpasst durch die Niederlage die Chance, sich an der Tabelle von Platz drei abzusetzen. FV Biebrich baut sich durch den Sieg ein Polster zur Abstiegszone auf.

FV Biebrich 02 – SV Zeilsheim 1:0 (0:0)

„Es war nach der ersten Halbzeit fast schon klar, dass die Mannschaft gewinnt, die das erste Tor schießen wird.“ Mit dieser Aussage sollte Biebrich-Trainer Nazir Saridogan rechtbehalten und durfte sich freuen, dass seine Mannschaft eben dieses Tor erzielte. Nach einer sehr ausgeglichenen ersten Halbzeit, in der beide Mannschaften gleichermaßen Chancen hatten, ging das Spiel torlos in die Pause. Für die aufsehenerregendste Situation der ersten Hälfte sorgte die Verletzung des Biebricher Rivera, der nach einem Kopfballduell zu Boden ging. Erst nachdem er einen Kopfverband in Vereinsfarben erhielt, ging es für ihn weiter. Spielerisch bekamen die rund 90 Zuschauer vor allem durch die Schüsse von Zeilsheims Bouchen und Biebrichs Zer Chancen auf beiden Seiten geboten.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Biebricher besser ins Spiel und hatten einige hochkarätige Chancen, scheiterten hierbei jedoch an den gut verteidigenden Zeilsheimern. Als in der 77. Minute Biebrich-Kapitän David Meurer den Ball von außen im Strafraum zugespielt bekam und ihn beherzt gegen die Latte schoss, stand Orkun Zer genau richtig und versenkte den von der Latte abprallenden Ball im Tor der Zeilsheimer zum 1:0-Endstand. Für den Biebricher Toptorjäger ist es sein 13. Saisontor. Nach dem 1:0 kamen die Zeilsheimer durch Unachtsamkeitsfehler in der Biebricher Hintermannschaft noch zwei mal gut vors Tor, konnten jedoch aus ihren Chancen durch Itaru Umeda und Leonardo Bianco (Latte) keinen Treffer erzielen.

Volker Wagner: "Personell pfeifen wir aus dem letzten Loch"

„Wir haben einen starken Gegner gehabt, der uns gut gepresst hat, was uns in der ersten Halbzeit Probleme bereitete. In der zweiten Halbzeit haben wir das besser gemacht und sind durch die herausgespielten Chancen als verdienter Sieger vom Platz gegangen“, resümierte Biebrich-Trainer Saridogan nach dem Spiel. Zeilsheims Sportlicher Leiter Volker Wagner haderte mit der dünnen Personaldecke bei den "Grünen": "Wir schwächeln momentan. Wir hatten auch heute wieder fünf bis sechs Ausfälle, das können wir nicht kompensieren. Das war unser allerletztes Aufgebot. Personell pfeifen wir aus dem letzten Loch". Die Zeilsheimer haben ihren Vorsprung auf Rang drei so gut wie verspielt, denn durch den 6:2-Sieg gegen die SG Oberliederbach sind die Sportfreunde/Blaugelb Marburg bis auf einen Punkt an die Westfrankfurter herangerückt.

Auch der Viertplatzierte Langenaubach ist nur noch vier Punkte entfernt. "Wir müssen jetzt die Kurve kriegen, aber mit dieser personellen Lage wird es schwer, die Aufstiegsrunde zur Hessenliga zu erreichen. Selbst wenn wir das nicht schaffen sollten, dann darf man nicht vergessen, dass wir ein Aufsteiger sind", so die Einschätzung Wagners zur aktuellen Situation. Die Mannschaft von Trainer Sascha Amstätter ist nun schon seit fünf Spielen ohne Sieg und hat dabei nur zwei Punkte ergattern können. "Wir hatten nicht mehr die Kraft und müssen nun eng zusammenrücken. Die Mannschaft hat alles gegeben, aber so dezimiert war es schwer", lautete Amstätters Fazit.

Die Statistik:

FV Biebrich 02: Kissler; Rodwald (67. Pilger), Meurer, Rivera, Hong (67. Amoako), Bauschke, Gurok, Schug, Christ, Zer, Nakos (90. Siewe Nana) – Trainer: Nazir Saridogan.

SV Zeilsheim: Reining; Talevski, Pitas, Terzic, Horiuchi, Elouardani, Grigorian, Bianco, Bouchen (79. Effiong), Alibasic (71. Umeda), Goek – Trainer: Sascha Amstätter.

Schiedsrichter: Sascha Faust (Taunusstein).

Zuschauer: 90.

Tor: 1:0 Orkun Zer (77.).

Autoren: Leon Mathieu/Pedro Acebes

torgranate-rhein-main.de, 18. 04. 2017


29. Spieltag

VfB 09 Wetter - FV Biebrich 02 2:3 (0:2) - 22. 04. 2017

Bester der Rückserien-Rangliste

Biebrich 02: Vom Fehlstarter mit Abstiegssorgen zum Topteam, das Platz fünf gefestigt hat +++ 3:2 in Wetter

Wetter. Die 02er als stolzer Tabellenführer: Die Rückrunden-Rangliste der Fußball-Verbandsliga weist die B iebricher als klaren Ersten aus. Nach dem 3:2 (2:0)-Erfolg beim VfB Wetter sogar mit einem Vier-Punkte-Vorsprung vor dem SC Waldgirmes, dem wahren Spitzenreiter der Klasse. Doch die Wandlung der „Blauen“ erscheint geradezu phänomenal: Vom Fehlstarter mit Abstiegssorgen zum Topteam, das Platz fünf gefestigt hat. „Und wir haben schon noch den Ehrgeiz, mit Elan weiterzumachen“, bekräftigt Nazir Saridogan. Das gelte insbesondere auch für das Kreispokal-Halbfinale beim TuS Nordenstadt (Mi., 19.30), so der Coach: „Auf dieses Spiel sind wir alle heiß.“

Engagiert waren die 02er auch an die Aufgabe in Wetter herangegangen. Ruckzuck stand es nach den Toren von Derrick Amoako und Orkun Zer 2:0. Bei weiteren aussichtsreichen Kontersituationen trafen die Gäste in der Folge beim finalen Pass nicht mehr die optimalen Entscheidungen. Doch einmal mehr bildete die kollektive Defensivarbeit die Grundlage für den Erfolg. Als die Heimelf im zweiten Abschnitt früh attackierte, kamen die Biebricher zwar kaum noch zum geordneten Aufbau, ließen aber auch keine gegnerischen Chancen zu. Und Saridogan bewies einmal mehr beim Einwechseln den richtigen Riecher. Vor einem Eckstoß brachte er Jan Rodwald. Der begab sich sofort in Wetters Strafraum und wuchtete Sekunden später den von Sebastian Bauschke hereingegebenen Ball mit der Stirn ins Netz. Die folgenden beiden Gegentore blieben Schönheitsfehler eines in der Summe soliden Auftritts, der die jahresübergreifende tolle Bilanz untermauert: Aus 15 Spielen steht einzig gegen Waldgirmes eine Niederlage zu Buche.

Biebrich 02: Ademovic – Gurok, Mo. Christ, Schug, Rivera – Tasdelen, Amoako (85. Siewe Nana) – Pilger (56. Hong), Bauschke, Nakos (80. Rodwald) – O. Zer.

Tore: 0:1 Amoako (17.), 0:2 O. Zer (27.), 0:3 Rodwald (81.), 1:3, 2:3 Erdem (82./90.). – SR: Rüger (RSV Petersberg). – Zuschauer: 110.

WT, 24. 04. 2017


30. Spieltag

FV Biebrich 02 - FC Schwarz-Weiß Dorndorf 1921 1:0 (1:0) - 30. 04. 2017

Blaue beschwingt hinein in den Mai

Biebrich-Trainer Nazir Saridogan bemängelt beim 1:0 über Dorndorf einzig die Chancenverwertung +++ Erste personelle Weichenstellungen beim FCD

Wiesbaden. Mit bester Laune durften die Verbandsliga-Fußballer des FV Biebrich 02 nach dem 1:0 über den FC Dorndorf in den Mai tanzen. „Ich bin sehr zufrieden. Vor allem was die erste Halbzeit betrifft. Wenn es etwas zu bemängeln gibt, dann die Chancenverwertung. Das Spiel hätte gut und gerne auch 5:0 oder 6:0 enden können“, frohlockte Nazir Saridogan, Coach des besten Rückserien-Teams.

Treffer von Jan Rodwald bringt frühe Entscheidung

Angesichts der fehlenden Stammkräfte David Schug (verhindert), Orkun Zer (Urlaub) und David Meurer (Oberschenkelblessur) musste Saridogan umstellen, beorderte Bastian Pilger und Abdullah Tasdelen in der Abwehrreihe, die kaum etwas anbrennen ließ. Vorne funkte es bereits in der vierten Minute: Nach zu kurz abgewehrter Ecke brachte Saki Nakos den Ball gleich wieder in den Strafraum, wo Jan Rodwald per Kopf mit dem 1:0 zur Stelle war. Der agile Cedric Siewe Nana, der Torjäger Zer im Sturm vertrat, nochmals Rodwald und Sebastian Bauschke, dessen Versuch auf der Torlinie geklärt wurde, untermauerten mit ihren Gelegenheiten Biebricher Vorteile. Und nach hinten arbeiteten die 02er im Kollektiv gewohnt kompakt. Wobei im Deckungszentrum auf Christ und Pilger Verlass war. Der Lohn des erneuten Erfolgserlebnisses: Die Blauen liegen nun punktgleich mit Langenaubach auf Rang vier.

Derweil wurde Vereinschef Horst Klee im Rahmen der Jahreshauptversammlung für seine Amtsjahre 47 und 48 gewählt. Neu im Vorstand ist Beisitzer Michael Lehmann.

Fünf Neue für Dorndorf

Für Dorndorf markiert die Niederlage hingegen einen kleinen Rückschlag im Abstiegskampf. Unabhängig von der künftigen Ligazugehörigkeit werden jedoch bereits die Weichen für die neue Runde gestellt. Dass D-Jugend-Coach Marc Schillig auf den scheidenden Friedel Müller folgt, ist bereits länger bekannt. Nun wurden bereits erste Zu- und Abgänge vermeldet. Den Verein verlassen werden neben Florian Kröner (SF Eisbachtal), David Seibel, Behar Perquku, Felix Horz und Luca Fuhrmann (Auslandssemester). Neu nach Dorndorf wechseln Sammy Kilic (U19 SF Eisbachtal), Jonathan Kap (U19 SV Wehen Wiesbaden), Niklas Rhein (EGC Wirges) und Joshua Zey (FC Waldbrunn). Mit Johnny Geie kommt zudem ein früherer Jugendspieler des VfL Wolfsburgs.

Biebrich 02: Ademovic – Tasdelen, Pilger, Mo. Christ, Rivera – Amoako, J. Rodwald – Gurok, Bauschke (78. Meixner), Nakos (90. Hong) – Siewe Nana (90. Zecovic).

Dorndorf: Kremer – Meloni, M. Groß, Fries, Schneider – Blättel, C. Groß – Wilhelmy, Weinand (78. Röder), Kunz (46. Wilk) – Kröner.

Tor: 1:0 Rodwald (4.). – SR: Wegmann (Darmstadt). – Zuschauer: 80. – Gelb-Rot: Kröner (51.).

WT, 02. 05. 2017


31. Spieltag

SSV Langenaubach 1920 - FV Biebrich 02 1:3 (0:3) - 06. 05. 2017

Rückrunden-Titel so gut wie sicher

Auch beim 3:1 in Langenaubach brilliert Biebrich 02 +++ Blaue sind das beste Team der zweiten-Saison-Halbzeit

Langenaubach. Es ist kein Titel, aber immerhin ein Prädikat: Die Verbandsliga-Fußballer des FV Biebrich 02 werden die Saison mutmaßlich als beste Formation der Rückrunde beenden. Das 3:1 beim SSV Langenaubach markiert den zehnten Dreier im Verlauf der zweiten Serie. Dazu kommen zwei Remis und einzig die Niederlage gegen Primus Waldgirmes. Die dadurch erzielten 32 Zähler sorgen drei Spieltage vor Schluss für einen Sechs-Punkte-Vorsprung in der Rangliste der zweiten Saison-Halbzeit.

In Langenaubach war in Sachen Tore binnen 13 Minuten alles erledigt. Zuerst schlenzte der insgesamt sehr stark spielende Sebastian Bauschke den an ihm verursachten Freistoß über die Mauer ins untere Eck (13.), um kurz darauf nach Pass von Sebastian Gurok auch zum 2:0 zu treffen. Orkun Zers Balleroberung leitete den dritten Streich ein. Nach Zusammenspiel mit Gurok hieß es 3:0 (26.). 02-Trainer Nazir Saridogan sah seine Direktiven optimal umgesetzt, erlebte speziell in der ersten Hälfte „ein geiles Spiel“. Um sich auch über die fortdauernde Stabilität der Defensive zu freuen: „Langenaubach hat keine Lösungen gefunden. Wir haben über 90 Minuten nichts zugelassen.“

Schug und Zer bleiben: Wozu auch David Schug beitrug. Saridogans im Laufe der Runde vollzogene Maßnahme, ihn ins Abwehrzentrum zu beordern, darf getrost als Glücksgriff schlechthin gesehen werden. Doch Schug fühlt sich nicht nur auf, sondern auch abseits des Platzes wohl, hat bei den 02ern für 2017/18 verlängert. Ebenso wie Torjäger Orkun Zer (15 Treffer). Zu Saisonbeginn durch eine Verletzung außer Gefecht gesetzt, ist er längst wieder der Alte.

Biebrich 02: Kissler – Tasdelen, Mo. Christ, Schug, Rivera – Amoako, J. Rodwald (84. Kunert) – Gurok, Bauschke, Nakos (55. Hong) – O. Zer (69. Siewe Nana).

Tore: 0:1, 0:2 Bauschke (13./20.), 0:3 O. Zer (26.), 1:3 Lang (87.). – SR: Sahin (Esborn). – Zu.: 90.

WT, 09. 05. 2017


32. Spieltag

FV Biebrich 02 - FSV 1918 Braunfels - 13. 05. 2017

Sechster Sieg in Folge gelingt nicht

Verbandsliga Mitte: "Haben zu wenig investiert"

Torlos trennten sich am Samstag Nachmittag der FV Biebrich und der FSV Braunfels in der Verbandsliga Mitte. Für die Lahn-Dill-Kicker, die unter ihrem neuen Trainer Andre Pauly weiterhin ungeschlagen sind, könnte der Punkt im Abstiegskampf noch Gold wert sein, für den Tabellendritten ändert sich dadurch im Klassement indes nichts. Allerdings ließen die Wiesbadener erstmals seit fünf Spieltagen Punkte liegen.

FV Biebrich – FSV Braunfels 0:0

"Wir waren heute nicht zwingend genug wie sonst. Wir hatten heute auch nicht die Zielstrebigkeit wie sonst, es waren heute einfach nicht alle auf 100 Prozent - wir haben zu wenig investiert“, analysierte FVB-Trainer Nazir Saridogan nach Spielende. Dass gegen die Schlossstädter diesmal nicht mehr drin war, nahm der Übungsleiter aber dennoch gelassen, und fügt hinzu: "Es ist alles in Ordnung.“

Die Hausherren kamen über 90 Minuten betrachtet auf deutlich mehr Spielanteile gegen einen sehr tiefstehenden Gegner. Unter anderem Sebastian Bauschke (18.), Orkun Zer (33.) sowie Sun Kwan Hong (36.) feuerten in der ersten Hälfte ernsthafte Warnschüsse auf den Braunfelser Kasten ab, vermochten FSV-Keeper Fabian Engelhard jedoch nicht zu überwinden. Die Gäste agierten bis zu diesem Zeitpunkt offensiv überaus blass.

Nach dem Wiederanpfiff fand die Pauly-Elf besser in ihren Rhythmus und kam in der 52. und 58. Spielminute zu einer jeweils hochkarätigen Möglichkeit durch Mahyar Aliakbari, der die entsprechenden Kontersituationen allerdings nicht in Zählbares ummünzen konnte. Ansonsten lagen die Vorteile aber weiterhin meist bei den Wiesbadenern, die insbesondere in den letzten zehn Minuten Großchancen am Fließband produzierten. Cedric Siewe Nana und Sebastian Bauschke war in Sachen Abschluss diesmal aber kein Glück beschieden.

Die Statistik:

FV Biebrich: Ademovic; Tasdelen (57. Pilger), Rodwald, Rivera, Hong, Bauschke, Gurok, Schug, Christ, Zer (76. Kunert), Amoako (57. Siewe Nana) – Trainer: Nazir Saridogan.

FSV Braunfels: Engelhard; Kissel (85. Desch), S. Schmidt, H. Schmidt, Brück, Schug (46. Caglar), Aliakbari, Fürbeth, Sidorenko, Donges (92. Brumm), Potapov – Trainer: Andre Pauly.

Schiedsrichter: Paul-Ioan Barbu (Böckingen).

Zuschauer: 100.

Tore: Fehlanzeige.

torgranate-rhein-main.de, 13. 05. 2017


Nach Turbofahrt ein kleiner Boxenstopp

Biebrich 02 spielt 0:0 gegen Braunfels +++ Am Mittwoch soll im Pokalfinale die Tore-Produktion wieder anlaufen

Wiesbaden. Nach der Turbofahrt ein kleiner Boxenstopp: Für die Verbandsliga-Fußballer des FV Biebrich 02 reichte es nach erfolgreichen Wochen gegen die Formation des abstiegsbedrohten FSV Braunfels lediglich zu einem 0:0. Im Wiesbadener Pokalendspiel am Mittwoch (19 Uhr, Rheinhöhe/Platz des SV Blau-Gelb) gegen Gruppenligist SV Niedernhausen wollen die 02er die Toreproduktion wieder aufnehmen.

„Wir haben eigentlich gut gegen den Ball gearbeitet, vorne aber den letzten Willen vermissen lassen, das Ding unbedingt machen zu wollen. Das ist aber kein Beinbruch. Ich will die Leistung im Gesamten keinesfalls so negativ bewerten“, sah 02-Coach Nazir Saridogan keinen Grund zu geballter Kritik. Vielleicht wäre es anders gelaufen, wenn Orkun Zer (aus kurzer Entfernung) und Sun Kwang Hong (per Distanzschuss) in der ersten Phase getroffen hätten.

Andererseits kam Braunfels direkte nach der Pause durch Mahyar Aliakbari zu einem Lattentreffer und einer weiteren Großchance, ehe die 02er im Finish nochmals mit Macht auf den Siegtreffer drängten. Doch sie fanden kein Durchkommen. Auch der eingewechselte Cedric Siewe Nana nutzte seine Gelegenheiten nicht. Ebenso wie beim derzeit verletzten David Meurer ist bei Siewe Nana noch nicht final geklärt, ob er in Zukunft das 02-Trikot tragen wird.

Bauschke und Kunert bleiben: Ansonsten hat Saridogan mit den übrigen Spielern des derzeitigen Kaders die Weichen gestellt. Klar ist nunmehr auch, dass Mittelfeldmotor Sebastian Bauschke und Rechtsaußen Christian Kunert dem Verein treu bleiben werden.

FV Biebrich 02: Ademovic – Tasdelen (57. Pilger), Schug, Mo. Christ, Rivera – J. Rodwald, Amoako (57. Siewe Nana) – Gurok, Bauschke, Hong – O. Zer (77. Kunert).

SR: Barbu (SV Steinheim). – Zuschauer: 120.

WT, 15. 05. 2017


33. Spieltag

FC Germania 06 Schwanheim - FV Biebrich 02 5:1 (2:1) - 21. 05. 2017

Pokal-Nachwehen befeuern 1:5-Pleite

Biebrich nach Schlappe in Schwanheim bereits Donnerstag gegen Dietkirchen +++ Rivera fällt länger aus

Schwanheim . Die Niederlage im Pokalfinale gegen den SV Niedernhausen hat beim Fußball-Verbandsligisten FV Biebrich 02 Spuren hinterlassen. Bei Germania Schwanheim, das am Mittwoch selbst noch im Pokalfinale des Main-Taunus-Kreis dem FC Eddersheim unterlag, gab es eine 1:5-Klatsche. Es war nach dem 0:3 gegen Waldgirmes auf eigenem Platz erste der zweite Knockout der Rückserie. „Klar war die Stimmung nach dem Pokalendspiel nicht mehr zu gut. Wir haben keine Einstellung zum Spiel gefunden, bei der Hitze in der ersten Hälfte zwei Dinger gefangen. Aber so wollen wir die Saison nicht beenden. Deshalb bin ich froh, dass wir noch das Spiel gegen Dietkirchen haben“, erwartet Trainer Nazir Saridogan in der auf Christi Himmelfahrt vorverlegten finalen Partie (Anstoß 12 Uhr) ein kollektives Zusammenraufen für einen positiven Abschluss.

In Schwanheim fehlte Camilo Rivera aufgrund des gegen Niedernhausen erlittenen Bänderrisses (zudem sind zwei Bänder angerissen). Er muss mit einer längeren Pause rechnen. Daneben war in Schwanheim neben den ebenfalls verletzten David Meurer und Saki Nakos auch Sebastian Bauschke (Urlaub) zu ersetzen. Davon abgesehen entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. 02-Torjäger Orkun Zer steuerte auf den Germania-Kasten zu, traf den Innenpfosten. Von dort prallte die Kugel billardmäßig an den zweiten Pfosten und nahm den Weg zurück ins Spielfeld (15.). Nuancen genauer zielten die Gastgeber bei ihren Toren zur 2:0-Führung, auf die Sun Kwan Hong per Volleyschuss zum 2:1 eine Antwort gab. Nach der Pause prägte Schwanheims Effizienz das Geschehen.

Kurioses 5:1: Sportlicher Leiter flankt, Torwart trifft

Personell gesehen auf der allerletzten Felge schleppt man sich derweil in Schwanheim gen Saisonende. Am Schluss standen in Daniel Gamarra Garcia, Sebastian Gajda und Fabio Begher ein Spieler aus der zweiten Mannschaft, der sportliche Leiter und der etatmäßige Keeper (gar mit der Nummer zehn) als Feldspieler auf dem Platz. In der Schlussphase servierte Gajda einen Freistoß in die Mitte, den Abpraller brachte ausgerechnet der Keeper Begher zum 5:1-Endstand unter. „Not macht eben erfinderisch“, musste Gajda hinterher schmunzeln. Wobei er sich auch bewusst war, dass das Spiel angesichts der hohen Temperaturen und der vergebenen Riesenchance von Orkun Zer anders hätte laufen können.

Schwanheim: Koch – Erroubijou, Fouad, Mbenoun, Schlee – Bagdu, J. Uth (83. Begher) – Müller (87. Gamarra Garcia), Eyüp, Derevenko (77. Gajda) – Tekin.

Biebrich 02: Ademovic – Tasdelen, Mo. Christ, Schug (75. Kunert), Pilger – Meixner (64. J. Rodwald), Amoako – Hong, Siewe Nana, Gurok, O. Zer.

Tore: 1:0 Bagdu (21.), 2:0 Tekin (32.), 2:1 Hong (36.), 3:1, 4:1 Eyuep (73./83.), 5:1 Begher (90.). – SR: Reimund (Zwingenberg). – Zu.: 100.

WT, 22. 05. 2017


Aktueller Spieltag

34. Spieltag

FV Biebrich 02 - TuS Dietkirchen 1911 3:1 (3:1) - 25. 05. 2017

Bastian Pilger wird von gesamter Mannschaft vom Platz getragen

Verbandsliga Mitte: 3:1-Sieg gegen Dietkirchen

Im Spiel um die silberne Bratpfanne konnte der FV Biebrich den 130 Zuschauern zum Saisonausklang abschließend noch einmal zeigen, was Masse ist: Mit 3:1 (3:1) behielt der SV über den TuS Dietkirchen die Oberhand.

FV Biebrich - TuS Dietkirchen 3:1 (3:1)

Anstoß der Partie war bereits um zwölf Uhr, und das aus gutem Grund, denn zuschauertechnisch sollten Kollisionen mit dem Hessenliga-Pokalfinale zwischen Wiebaden und Hadamar vermieden werden. Zwei Highlights gab es an der Diltheystraße zu bestaunen. Zum einen drehte Biebrich innerhalb von acht Minuten einen 0:1-Rückstand in eine 3:1-Führung, die bis zum Schluss Bestand haben sollte. Außerdem wurden die Verdienste von SV-Spieler Bastian Pilger, der den Verein zum Saisonende verlässt, mit einer sensationellen Aktion bedacht: Bei seiner Auswechslung in der 73. Minute wurde der Kapitän von der gesamten Mannschaft vom Aktionsfeld getragen - mehr an Wertschätzung geht wohl kaum! Aber nicht nur Pilger wird den Verein verlassen, auch Torhüter Denis Ademovic wurde von Biebrichs Stadionsprecher mit viel Lob bedacht und bei seinem letzten Spiel für Biebrich keinesfalls vergessen.

Zum Spiel: Schon in der 12. Minute hätte es für Biebrich einen Schuss in den Ofen geben können, als Migel Granja einen Freistoß aus 20 Metern knapp am Tor vorbeisetzte. Zwei Minuten später klappte das besser: Nach Granjas Freistoß von der linken Seite stand Robin Dankof goldrichtig und nickte per Kopf ein. Ab da konnten die Biebrich-Fans aber schon mal so langsam die Uhr im Auge behalten: Den Startschuss machte Okun Zer ebenfalls mit einem Kopfballtor (20.). Erneut Zer mit einem Schuss in den Winkel und Pilger, der sich mit dem 3.1 sein schönstes Abschiedsgeschenk machte, sorgten schon nach 28 Minuten für den Endstand. In der zweiten Habzeit plätscherte das Spiel dann vor sich hin, bis eben zur besagten 73. Minute.

Die Statistik:

FV Biebrich: Ademovic; Zer, Pilger (73. Tasdelen), Christ, Schug, Siewe Nana, Gurok, Meixner (77. Rodwald), Bauschke, Hong (80. Mebrahton), Amoako - Trainer: Nazir Saridogan.

TuS Dietkirchen: Laux; Thaler, Schmitt, Dankof (77. Bouillon), Leukel, Stahl (67. Zuckrigl), Hautzel, Müller, Bergs, Nennstiel, Granja - Trainer: Thorsten Wörsdörfer.

Schiedsrichter: Robyn Wensky.

Zuschauer: 130

Tore: 0:1 Robin Dankof (14.), 1:1 und 2:1 Okan Zer (20., 23.), 3:1 Bastian Pilger (28.).

Autor: Christoph Wess

torgranate-rhein-main.de, 25. 05. 2017


Pilgers Bananenball flattert ins Netz

Biebrich 02 Kapitän trifft bei 3:1 gegen Dietkirchen

Biebrich. Die 26. Minute: Bastian Pilger, Kapitän des Fußball-Verbandsligisten FV Biebrich 02, zirkelt den Ball von der rechten Seite aufs Tor. Im Zentrum quert Torjäger Orkun Zer die Flugbahn, irritiert damit Dietkirchens Keeper Raphael Laux, der die Kugel wenig später aus dem Netz fischen muss. Für Pilger im letzten Spiel seiner Laufbahn ein wunderbarer Schlussakkord. Für die 02er, die ihr vorverlegtes letztes Rundenspiel mit 3:1 gewannen, insgesamt ein prima Abschluss. Einschließlich Keeper Denis Ademovic, der ebenfalls aufhört.

„Ein Traum. Ich bin zufrieden, dass wir im letzten Spiel das, was wir uns vorgenommen hatten, auch umgesetzt haben“, zog Biebrichs Coach Nazir Saridodan gut gelaunt Bilanz. Auch Orkun Zer durfte happy sein: Nach der Gäste-Führung war er ruckzuck mit dem Ausgleich zur Stelle. Und weitere drei Minuten später schweißte er das Spielgerät aus 18 Metern sehenswert im rechten Giebel ein. Davon abgesehen steht Cedric Siewe Nana als weiterer Abgang fest. Bedauerlich aus Sicht von 02-Chef Horst Klee: Nächtliche Eindringlinge hatten für Müllablagerungen im Tribünenbereich gesorgt. Klee hofft künftig auf eine bessere Sicherung der Dyckerhoff-Sportanlage.

Biebrich 02: Ademovic – Pilger (73. Tasdelen), Mo. Christ, Schug, Gurok – Meixner (80. Rodwald), Amoako – Hong (81. Mebrahtom), Bauschke, Siewe Nane – O. Zer.

Tore: 0:1 Dankof (14.), 1:1, 2:1 Zer (20./23.), 3:1 Pilger (26.). – SR: Wensky (Neu-Isenburg). – Zuschauer: 120.

WT, 26. 05. 2017


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