Blue Boyz und Girlz FV Biebrich 02
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Der Biber schaut durchs Schlüsselloch

nach unten Mai 2017

August 2016

Tolle Organisationsleistung

Rund um das Freundschaftsspiel gegen den Bundesligisten Mainz 05 haben die Blauen mal wieder bewiesen, was sie gemeinschaftlich alles auf die Beine stellen können, wenn sie wirklich gefordert sind. Sie hätten allemal die doppelte Zahl an Zuschauern verkraften können. Auch wenn statt der 900 doch 1800 Besucher zum Dyckerhoff-Sportfeld gekommen wären – niemand hätten hungern, niemand Durst leiden müssen. Obwohl die Mitglieder des Jugendausschusses gleichzeitig ihren wohlverdienten Betreuerausflug ins Fränkische unternahmen, schafften es die 02-Verantwortlichen alle Kassen, alle Essensund Getränkestände zu besetzen, Ballholer und Ordner in ausreichender Zahl zu rekrutieren. Mit Bier- und Getränkeausschank waren unter anderem der ehemalige 02-Geschäftsführer Bernhard Fuidl sowie die einstigen Landesligaspieler Thorsten Kraft und Michael Gabel beschäftigt. A-Jugendliche und Spieler des Kreisoberliga-Teams zeigten 100-prozentigen Einsatz. Als gutes Beispiel ging Trainer Youcef Zarioh voran, der zweifelsfrei die besten Würste servierte.

Ein Profi bekochte die Profis

Die 05-Profis speisten anschließend – vor dem Abflug in ihr Trainingslager in den USA – im Klubheim, wurden von dem Chef des 02-Freundeskreises, Armin Brandenburger, bekocht. Wie von den Mainzern bestellt, servierte der gelernte Koch und erfolgreiche Gastronom Hähnchengeschnetzeltes, Nudeln und Tomatensauce. „Lecker“, urteilten die Gäste und ließen sich nebenbei von Horst Klee und dem Spielausschussvorsitzenden Thomas Utikal die Bilder im Klubheim erklären, vor allem die Verbindung zu Eintracht Frankfurt, die Geschichte von Jürgen Grabowski, aber auch von Gerd Klier, der schließlich nicht nur in Biebrich, sondern zum Ende seiner Karriere sechs Jahre am Mainzer Bruchweg gespielt hat.

Der Sportminister und der Spieler mit der Rückennummer 75

Zu den Besuchern des Spiels zählte Hessens Innen- und Sportminister Peter Beuth. Er übergab dem 02-Vorsitzenden Horst Klee kein Banner, sondern einen Scheck, was dem Ober-Blauen natürlich durchaus nicht ungelegen kam. Klee selbst streifte sich in Halbzeit zwei das Trikot über, das er zu seinem 75. Geburtstag geschenkt bekommen hatte. Eingewechselt wurde der Spieler mit der Nummer 75 dann allerdings doch nicht.

Spielfrei zum Mosburgfest

Das Mosburgfest der Arbeitsgemeinschaft Biebricher Vereine und Verbände beginnt am Freitag, 26. August, wieder mit dem Abend der Vereine. Auch die Blauen laden ihre Freunde und Gönner zum Auftakt zu einem Freibier ein. Endlich ist es einmal gelungen, dass sowohl die erste wie die zweite Mannschaft der 02-Fußballer an diesem Wochenende spielfrei haben und so alle Akteure an den Hauptveranstaltungstagen, dem 27. und 28. August an den Ständen der Blauen am Nordufer des Schlossparkweihers kräftig mithelfen und- feiern können.

Benefizspiel für Holger Dollak

Am 5. September soll ein Benefizspiel für Holger Dollak stattfinden (Ort und genaue Zeit werden in Kurier und Tagblatt rechtzeitig veröffentlicht), das die einstigen SVW-Funktionäre Schwabbel Schäfer und Georg Wissmann organisieren. Der schwer erkrankte Holger Dollak, der im September 51 wird, avancierte als junger Fußballer beim Sportverein zum Hessenauswahlspieler. Später kickte er auch bei den 02ern. In den Mannschaften, die das Benefizspiel bestreiten, werden unter anderem ehemalige Mitspieler aus seiner Biebricher Zeit stehen.

Viele Blaue beim Gibber Frühschoppen

Der Frühschoppen der Gibber Kerb war am ersten Juli-Montag wieder einmal richtig gut besucht. Unter den Gästen sah man neben dem Vorsitzenden Horst Klee und seinem Stellvertreter Heinz-Jürgen Hauzel noch viele weitere 02er wie die ehemaligen Spieler Jürgen Migge und Thorsten Kraft, den einstigen Spielausschussvorsitzenden Jürgen Kraft und Bernhard Goos, Mitglied des Freundeskreises.

Baubeginn Kunstrasen noch in diesem Jahr

Der offizielle Beginn der Arbeiten am neuen Kunstrasen auf Platz drei wird mit dem obligatorischen ersten Spatenstich auf alle Fälle noch in diesem Jahr über die Bühne gehen. Ende der jetzt beginnenden Saison wird die Anlage dann den Fußballern zur Verfügung stehen. Trainingseinheiten auf fremden Plätzen, wie derzeit in Dotzheim und Amöneburg werden dann der Vergangenheit angehören.


September 2016

Ideen fürs Mosburgfest gesucht

Ein heißes Mosburgfest war das. Tagsüber ein bisschen zu heiß, so dass niemand so recht nach Bier und Pommes war, aber auch Kaffee und Kuchen an den Nachbarständen liefen nicht so richtig. Dennoch: Natürlich – alles ist besser als Regen. Und das spätabendliche Feuerwerk war wieder ein Traum. Ein bisschen selbstkritisch sollten wir 02er feststellen, dass der Verein für alle Besucher des Bürgerfests wieder besser erkennbar sein muss. Zwei Willkommens-Schilder im Zelt am Weiher, wo die Tischgarnituren standen, reichen da nicht. Bier- und Imbisswagen müssen im nächsten Jahr auf den ersten Blick sichtbarer Teil des Ensembles der 02-Fußballer sein. Auch ein einheitliches Outfit der Blauen, wie es viele andere Vereine getragen haben, würde das Bild verbessern. Das erstmals in dieser Weise praktizierte Bonsystem ist diskussionswürdig. Die Verantwortlichen haben zehn Monate Zeit, sich Gedanken zu machen.

Der Knoddeler wird 70

Am 22. September feiert ein kleiner großer 02-Fußaller seinen 70. Geburtstag. Wolfgang von Hoeßle wurde wegen seiner technischen Fähigkeiten, dem Hang zum Dribbeln und seiner mitunter ausgeprägten Abneigung, sich vom Ball wieder zu trennen und lieber selbst "durchzuknoddeln" Knoddeler genannt. Und das ist bis zum heutigen Tag so geblieben. Er war auf dem Platz immer mit ganzem Herzen auf Erfolg aus. Das erklärt seine Ungeduld, wenn's mal nicht so lief, wie er sich das vorstellte. Nach einer kleinen Unterbrechung am Ende seiner Karriere kehrte Wolfgang von Hoeßle ans Dyckerhoff-Sportfeld zurück und kickte Jahrzehnte bei den Alten Herren der Blauen. Seit 40 Jahren ist er nun ununterbrochen Mitglied und wurde dafür mit der Goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Die Verbundenheit zum Biebricher Fußballverein dokumentiert der Knoddeler anlässlich seines runden Geburtstags, indem er der Verbandsliga-A-Jugend einen Trikotsatz spendierte, der den Schriftzug seines Geschäfts für Elektroanlagen- und Antennenbau in der Wiesbadener Philippsbergstraße 9 trägt. Dank und Glückwunsch.

400 Zuschauer beim Dollak-Spiel

Zum Benefizspiel für den schwer erkrankten Holger Dollak, der einst auch das Trikot des Biebricher Fußballvereins trug, kamen 400 Zuschauer ins Stadion an der Berliner Straße. Für die Wiesbadener Auswahl, die der Traditionsmannschaft von Mainz 05 3:15 unterlag, standen einige (Ex-) 02er, so René Keutmann, Gert Kramp, Nico Münzberg und Andreas Henrici.

Sonntag einkaufen, Montag austrinken

Am 9. Oktober feiert Biebrich wieder seinen verkaufsoffenen Sonntag mit der Ausstellung der Biebricher Interessengemeinschaft für Handel und Gewerbe in der Robert-Krekel-Anlage. Tags drauf, am Montag, 10. Oktober, geht am Rheinufer schon wieder die Biebricher Weinstand-Saison zu Ende. Die BIG organisiert gemeinsam mit dem Stadtteilmagazin "Der Biebricher" das traditionelle Austrinken für den guten Zweck. Selbstverständlich werden da auch diesmal jede Menge 02er helfen, die letzten Flaschen zu leeren…

20 Jahre Fuidls Erzgebirgskunst

Am 1. und 2. Oktober feiert Bernhard Fuidl, der ehemalige Geschäftsführer des Biebricher Fußballvereins 02, mit seiner Frau Gerlinde das 20-jährige Bestehen ihres Geschäfts für erzgebirgische Volkskunst in der Kronberger Altstadt. An beiden Tagen ist in der Pferdstraße 4 von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Neben dem Verkauf gibt's auch Präsentationen von Künstlern aus dem Erzgebirge. Sie zeigen den Besuchern das Spanbaumstechen, das Drechseln und Bemalen der Holzstücke.


Oktober 2016

Bälle von WiTCOM

Die Jugendabteilung des Biebricher Fußballvereins freut sich über eine neuerliche Ballspende des Wiesbadener Glasfaser-Netzbetreibers WiTCOM. Jugendleiter Hartmut Steindorf und die G-Jugend-Trainerin Katharina Steindorf bedankten sich bei WiTCOM-Geschäftsführer Ralf Jung.

In Promille vereint

Großer Auftrieb beim Austrinken am Biebricher Weinstand. Mit dabei natürlich auch jede Menge „Blaue“. Der 02-Vorstand war durstig vertreten durch Kassierer Uli Janocha, Beisitzer Klaus Tobies und Vize Heinz-Jürgen Hauzel. Vorsitzender Horst Klee gehörte gar zum prominenten Ausschank-Team. "Zusammen bringen wir fast 150 Jahre auf die Waage“, scherzte Klee, der die Wiesbadener CDU im Landtag vertritt und gemeinsam mit Ortsvorsteher Kuno Hahn (SPD) ein Mundschenke-Seniorenteam bildete. "Die Große Koalition ist ja nicht so beliebt. Aber wir sind in Promille vereint", sagte Hahn bester Dinge. Und in der Tat waren zum Saisonfinale am Rheinufer alle Unterschiede aufgehoben: Mal wieder feierte ganz Biebrich feierte gemeinsam.

Leserbrief

„Bei so viel Ignoranz fehlen mir die Worte“, sagt Wiesbadens Kreisfußballwart Dieter Elsenbast, um sich dann doch wortreich, aber völlig zurecht über Aussagen des neuen DFB-Präsidenten Reinhard Grindel in einem Gespräch mit dem „Kicker“ aufzuregen. Elsenbast schreibt:

„Die Aussagen des DFB-Präsidenten sind gerade auch im Hinblick auf die Amateure nur schwer zu ertragen. Es zeigt sich einmal mehr, dass die Führungsschicht im DFB, und dies gilt auch für viele Landesverbände, völlig den Bezug zur Basis verloren haben! Einen Zuschauerschwund in den unteren Ligen kann dieser Präsident nicht feststellen, auf welcher Wolke lebt er? Als Kreisfußballwart des Fußballkreises Wiesbaden stelle ich an jedem Wochenende fest, dass die Zuschauereinnahmen meist nicht zur Deckung der Schiedsrichterkosten reichen.

Kreativität sei gefragt, sagt er und nennt das Bespiel des bayrischen Regionalligisten TSV Buschbach, der zu einem Spiel einen Ochsen gegrillt hat. Leider ist es den kleinen Vereinen – schon unter dem Aspekt der Manpower nicht möglich – einen Ochsen zu braten, um Zuschauer anzulocken!

Dann fällt diesem Präsidenten noch ein gemeinsames Bundesligaschauen im Vereinsheim ein. Dies findet dann statt meist während der Spielzeit der unteren Klassen sei es samstags im Jugend- oder im sonntags Aktivenbereich während der Kernzeit der Amateure. Denn DFL und DFB legen ihrerseits jede Menge Kreativität an den Tag, dies insbesondere bei der Planung der Spieltage der Profivereine und der Pokalspiele, um nur noch mehr Mittel zu akquirieren. Schon allein die Gestaltung der Pokalspieltermine weitgehend sonntags mit den Live-Übertragungen auf Sky zeigt doch die Scheinheiligkeit beim DFB.

Das geht alles zu Lasten der Basis. Aber bitte nicht beschweren, denn die wird ja in den Sonntagsreden und in Werbespots ausreichend gewürdigt, und Geld wird ja zugunsten der Amateure erbracht! Es darf schon die Frage gestellt werden, was kommt von den Zahlungen der DFL aus dem Grundlagenvertrag – die weit geringer sind als die Zahlungen der Vereine an die Spielerberater – bei der Basis an! Wir müssen in unseren Kreisetats jeden ausgegebenen Cent zuvor bedenken und anschließend belegen, und dann gibt es noch Gesprächsbedarf bei der Finanzbuchhaltung des Verbandes.

Richtig ist, dass die Landesverbände Zuschüsse erhalten, richtig ist, dass ein DFB-Masterplan für die Amateure initiiert wurde. Was wurde davon umgesetzt? Beach Soccer absolut essentiell! Futsal absolut essentiell gerade auch mit der Hallenproblematik! Wo sollen die ehrenamtlichen Mitarbeiter herkommen, um diese hehren Vorstellungen alle umzusetzen?

Dann fällt dem Präsidenten noch ein, Neuschiedsrichter einen Jahrespaten zur Seite zu stellen. Dies wäre angesichts der Schwere der Aufgabe – gerade im unteren Bereich mit all den Schwierigkeiten – eine sehr gute Lösung, nur wo sollen diese Paten herkommen? Wir können derzeit in Wiesbaden an den Wochenenden nicht einmal alle Spiele besetzen, weil uns Schiedsrichter fehlen. Auf den Lösungsansatz bin ich gespannt.

Mir bleibt als Resümee der ersten Monate dieses Präsidenten nur festzuhalten, ein Vertreter der Amateure wird auch zukünftig nicht die Geschicke des DFB leiten. Und die Spitzen der Landesverbände werden sicher die richtigen Delegierten zur Wahl auf den Bundestag senden, die im richtigen Augenblick die Arme heben. Es wird weiter den bisherigen Gang gehen mit Placebo-Maßnahmen zur Befriedigung der vielbesungenen Basis, mit einer weiteren Gier nach mehr Geld für den Profibereich und dem Wegbrechen der kleinen Vereine, in denen die Sozialkompetenz verankert ist und die Integration geleistet wird.“


November 2016

Der kleine Riese

Stefan Neumann schrieb in Kurier und Tagblatt diesen Nachruf auf Jürgen Dachtler, Co- und Torwarttrainer von Youcef Zariohs Kreis-Oberliga-Team.

Jürgen Dachtler war in jeder Hinsicht ein Original. Ein verrückter Hund, der nie ein Blatt vor den Mund nahm, und dadurch mitunter auch aneckte. Und er war einer, der ohne Fußball nicht sein konnte. Außerdem ein vom Ehrgeiz positiv Besessener, der sich in jungen Jahren in der Sandgrube mit Bleiweste quälte, um sich die außergewöhnliche Sprungkraft anzutrainieren, die er brauchte, um mit 1,65 Meter Körpergröße den 2,44 Meter hohen Querbalken zu erreichen.

Der "Kleine", wie ihn sein Weggefährte Werner Orf liebevoll nannte, erreichte als Keeper im Trikot von 1896 Mainz tatsächlich Großes. Sogar den Sprung in die Südwestauswahl. Später machte er sich als kompromissloser Coach nachrückender Torhüter-Generationen einen Ruf. "Wer bei mir nicht mitzieht, hat verloren, Ich bin nicht bereit, mich großartig zu verändern", verkündete Dachtler. Der Unverwüstliche trotzte 2007 einem gesundheitlichen Rückschlag. Sein Leben hing am seidenen Faden. Doch nach einer Herzoperation rappelte er sich mit unglaublicher Zähigkeit wieder auf, um in diesem Jahr nochmals bei seinem Stammverein FV Biebrich 02 einzusteigen. Um bis zuletzt in seiner zweiten Paraderolle als Coach der Schlussmänner und darüber hinaus als Co-Trainer des Kreisoberliga-Teams auf jener Fußball-Bühne zu stehen, die stets sein zweites Zuhause war. Doch dann meldete sich das Herz erneut. Es hörte nach einigen Tagen in der Klinik im Alter von 66 Jahren auf zu schlagen. "Alle Jungs, die unter ihm trainiert haben, wissen ihn zu schätzen. Mit ihm hat es wirklich Spaß gemacht", würdigt Trainer Werner Orf seinen Weggefährten aus den Zeiten in Eltville, beim SV Frauenstein und bei Biebrich 02.

Hans Jung 75

Am 9. November feierte Hans Jung seinen 75. Geburtstag. Lange Jahre Vorstandsmitglied des Biebricher Fußballvereins und immer noch Stadionsprecher, der sich bei jedem Heimspiel mit den Tücken der grauseligen Lautsprecheranlage herumschlägt, die die Stadt für das Dyckerhoff- Sportfeld bereithält. Hans Jung hat alle Biebricher Fußballvereine „durch“, könnte man sagen, nachdem er von Biebrich 19 über Rot-Weiß Biebrich und Biebrich 76 quasi zum krönenden Abschluss bei den Blauen gelandet ist. Er hat Urkunden geschrieben und aus dem „Lager“ seines Geschäfts „Raffinessa“ in der Straße der Republik Präsentkörbe für verdiente Mitglieder zusammengestellt und sich auch sonst noch auf mannigfache Weise verdient gemacht um die Blauen. Manchmal kritisiert er die Mannschaften nach schwächeren Leistungen ein bisschen barsch. Wie treu er tatsächlich denkt, hat er in der Woche vor seinem Geburtstag als Tagblatt-Tipper bewiesen. Da legte er sich trotz der vorausgegangenen Enttäuschungen vor dem Match beim FSV Braunfels auf einen Auswärtssieg seiner Blauen fest – und behielt Recht.

Hohe Auszeichnung für Horst Klee

Horst Klee, Vorsitzender des Biebricher Fußballvereins seit 45 Jahren, Ehrenvorsitzender des Wiesbadener CDU-Kreisverbands und Alterspräsident des Hessischen Landtags, erhielt am 11. November in der Staatskanzlei die nächste Stufe des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. 2002 bei der 100-Jahrfeier der Blauen in der Gibb hatte er aus den Hände des damaligen Ministerpräsidenten Roland Koch bereits das Verdienstkreuz am Bande erhalten. Eine denkwürdige Veranstaltung war das und sicher eine Rarität, dass eine derartig hohe Auszeichnung in einem Festzelt überreicht wird. Über die Zeremonie nun in der Staatskanzlei berichten wir in unserer nächsten Ausgabe.


Dezember 2016

Horst Klee – Erste Liga

Unter der Überschrift "Horst Klee ist eine Marke" berichtete Manfred Gerber in Kurier und Tagblatt über die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an den Vorsitzenden des Biebricher Fußballvereins 02. Bundespräsident Joachim Gauck hat den langjährigen Wiesbadener CDU-Kreisvorsitzenden und Vorsitzenden der CDU Westhessen, den Landtagsabgeordneten Horst Klee, mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet. Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) überreichte die Auszeichnung gestern im Georg-Büchner-Saal der Staatskanzlei im Beisein geladener Gäste, unter ihnen Klees Tochter Nina, seine Begleiterin Claudia Hinterburger und die früheren Wiesbadener Oberbürgermeister Hildebrand Diehl mit Kristina Dyckerhoff und Helmut Müller, der CDU-Kreisvorsitzende Oliver Franz und Bundesfamilienministerin a. D. Hannelore Rönsch. Stimmungsvoll untermalt wurde die Feierstunde durch zwei Stücke aus der Klaviersonate in B-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart mit Maksim Liakh am Flügel.

Volker Bouffier ließ das jahrzehntelange Wirken des Geehrten Revue passieren, wollte das aber nicht als Abschluss einer Laufbahn verstanden wissen, eher als Ermunterung zum Weitermachen. Horst Klee (77), dessen zweite Leidenschaft neben der Politik dem Sport gilt, ist seit sage und schreibe 46 Jahren Vorsitzender des Fußballvereins Biebrich 02 und leitet seither den Verein in "beispielhafter Weise" und "mit viel Herzblut", so der Ministerpräsident. "Es war Horst Klee, der ganz früh das Thema Integration auf seine Fahne geschrieben hat." Zum Beispiel, indem man Hausaufgabenhilfe für Jugendspieler anbot. Dafür hatte der Verein auch den Zukunftspreis des Landessportbundes bekommen. Der Politiker Horst Klee, ganz gleich, ob als Stadtverordneter, Ortsvorsteher oder Landtagsabgeordneter, habe es stets verstanden, Loyalität mit eigenem Denken und dem Bekunden seiner Meinung zu verbinden. "Der Staat lebt davon, dass es solche Menschen gibt", bekräftigte der Ministerpräsident. Dreimal schon war der gelernte Gartenbauingenieur Horst Klee Alterspräsident des Landtags, im Februar wird er wieder der Bundesversammlung angehören, die den Nachfolger von Joachim Gauck wählt. Der in Biebrich geerdete CDU-Politiker werde weit über den Kreis seiner Parteifreunde hinaus geschätzt, sagte Bouffier. Die Wahlen zum Landtag habe Klee stets direkt gewonnen, weil die Bürger ihm vertrauten. Schließlich, sagte der Ministerpräsident schmunzelnd: "Horst Klee ist eine Marke."

Betreuerturnier am vierten Advent

Mehr Spaß als Ehrgeiz entwickeln hoffentlich die Jugendbetreuer der Wiesbadener Fußballvereine beim traditionellen Turnier in der Halle am Dyckerhoff-Sportfeld. Das Meeting findet am vierten Adventssonntag, 18. Dezember, ab 13.30 Uhr statt.

Nostalgiecup in der 21. Auflage

Der Nostalgiecup erlebt am Samstag, 14. Januar, seine 21. Auflage. Ab 14 Uhr werden Ü40- und Ü50-Teams in der Halle am Dyckerhoff-Sportfeld ihr Turnier spielen und dabei genauso wie anschließend im Clubheim des Biebricher Fußballvereins Erinnerungen austauschen.


Januar 2017

Paukenschlag zum Jahresende

Schwächere Leistungen, schlechte Ergebnisse seiner Mannschaft – Youcef Zarioh hat sie sich immer schon zu Herzen genommen. Und auch der plötzliche Tod von Torwart-Trainer Jürgen Dachtler im Herbst ging ihm nahe. Nachdem die zweite Garnitur von Biebrich 02 das letzte Kreisoberliga-Spiel des Jahres gegen die in der Tabelle benachbarte Freie Turnerschaft dank einer indiskutablen Leistung mit 0:2 verlor, warf der Trainer das Handtuch. „Wir hätten gern mit ihm weiter gearbeitet“, sagte der Sportliche Leiter Malte Christ. Aber Zarioh war nicht umzustimmen. Für den Rest der Saison wird nun Malte Christ selbst die Mannschaft trainieren. Er kennt die Spieler zum Teil noch aus der Zeit, als er die Hessenliga-Jugend unter seinen Fittichen hatte. „Ich bin sicher, dass wir den Klassenerhalt schaffen“, ist Christ optimistisch. Auch für im Sommer ist dann an eine interne Trainer-Lösung gedacht – vielleicht mit einem Spieler aus dem derzeitigen Verbandsliga-Kader.

Rothenbächer wieder da

Im Dezember gab’s auch noch zwei Veränderungen im Spielerkader. Torhüter Dennis Rothenbächer ist nach einem Ausflug zum SV Niedernhausen aus dem Taunus ans Dyckerhoff-Sportfeld zurückgekehrt. Währenddessen hat der seit Juli in Biebrich spielende Seong Wong Seo, der zuletzt kaum noch zu Einsatzzeiten in der Verbandsliga-Mannschaft kam, den Verein wieder verlassen.


Februar/März 2017

Dieter Seidelmann Turniersieger

Erstmals wurde der Nostalgiecup nicht in zwei Altersgruppen gespielt. Der Versuch ist gelungen. Die Oldies des SV Wehen standen am Ende mit ihren beiden Mannschaften im Finale. Dieter Seidelmann, im Turnierverlauf eigentlich Keeper bei den Blauen, sprang im Endspiel bei den Taunussteinern ein, die nur einen Torwart dabei hatten. So wurde wenigstens ein 02er Turniersieger. Im Spiel um Platz drei setzte sich der SV Wiesbaden gegen Biebrich 76 durch. Fünfter und Siebter wurden die gastgebenden 02er, die die Platzierungsspiele gegen die Germania beziehungsweise Biebrich 19 (im Siebenmeterschießen) gewannen. Gewohnt fröhlich-harmonisch, wenn auch nicht mehr so lang wie früher, war das anschließende Zusammensein im 02-Clubheim. Roman Landler hatte wieder ein Büfett aufgebaut, das niemanden hungrig aufstehen ließ. Der Erlös der Veranstaltung in Höhe von 750 Euro, zu dem die teilnehmenden Spieler mit Spenden beitrugen, fließt an das Biebricher Nachbarschaftshaus.

Franz Haßler 75

Franz Haßler ist ein Blauer durch und durch. Vor über 60 Jahren trat er dem Biebricher Fußballverein im C-Jugendalter bei. Ausgerechnet im Entscheidungsspiel um den Hessenliga-Verbleib gegen Olympia Lorsch feierte er im Juni 1960 seinen Einstand in der ersten Mannschaft. Mit einer starken Leistung in der für ihn ungewohnten Rolle als Linksaußen imponierte der gerade 18-Jährige beim 1:0-Sieg derart, dass er sich auf Anhieb einen Stammplatz sicherte. Haßler gestaltete an der Seite von Jürgen Grabowski und Co. die erfolgreiche Zeit im Amateur-Oberhaus mit, hielt den 02ern aber auch im anschließenden Niedergang die Treue und erlebte dann das Wiederaufblühen mit. Bis ins hohe Alt-Herren-Alter streifte er sich das blaue Trikot über. Er engagierte sich als Jugendtrainer und steht heute noch regelmäßig als Platzkassierer bei Heimspielen der Kreisoberliga-Mannschaft sonntagsmorgens zur Verfügung. Anfang Januar feierte Haßler seinen 75. Geburtstag.

Trauer um "Piff" Kundinger

Als technisch versierter Mittelfeld-Stratege hatte Helmut Kundinger, den sie nur "Piff " nannten, seinen Anteil am kometenhaften Aufstieg des FC Biebrich 76 bis hinauf in die damalige Landesliga, wo die 76er im August 1981 mit dem 2:1-Derbysieg über Biebrich 02 vor 1400 Zuschauern den Höhepunkt der kurzen Vereinsgeschichte der 76er erlebten. Kundinger war eine feste Größe in dieser Glanzzeit, später hielt er stets Kontakt zu den alten Mitstreitern, oft saß er bei 76-Macher Ede Bruch in "Elkes Pinte" an der Rheingaustraße, um in Erinnerungen zu schwelgen. Regelmäßig war er auch Gast beim Nostalgiecup der 02er. Jetzt sorgt die Nachricht von seinem Tod für Trauer nicht nur im Lager der 76er.

Mitglied der Bundesversammlung

02-Vorsitzender Horst Klee war am 12. Februar als CDU-Landtagsabgeordneter zum fünften Mal Mitglied der Bundesversammlung, als Frank-Walter Steinmeier in Berlin zum neuen Bundespräsidenten gewählt wurde.

Jahreshauptversammlung

Die Jahreshauptversammlung des Biebricher Fußballvereins findet am Freitag, 28. April, um 20 Uhr im Clubheim am Dyckerhoff-Sportfeld statt.


April 2017

Dank fürs Austrinken vor dem Antrinken

Am Donnerstag, 20. April, beginnt die Weinstand-Saison am Biebricher Rheinufer. Nach dem Antrinken, das unter Garantie mit Vorstandsmitgliedern des Biebricher Fußballvereins stattfinden wird, ist das vom Biebricher Gewerbverein (BIG) gemeinsam mit Rheingauer Winzern organisierte Angebot jede Woche von Donnerstag bis Montag sowie an Feiertagen geöffnet. Gerade hatte die BIG sich die prominenten Helfer eingeladen, die beim Austrinken im Oktober dafür gesorgt haben, dass ordentlich Geld für den guten Zweck in die Kasse kam. Über 2300 Euro sind da an die Initiative „Wunschtraum“ geflossen. Beim Dankeschön im Casa Nova in den Richard-Wagner-Anlagen waren unter anderem die Bundestagskandidaten Simon Rottloff (SPD) und Ingmar Jung (CDU), der Ortdnungsdezernent und künftige Bürgermeister Oliver Franz, der designierte Sozialdezernent Christoph Manjura, ein gebürtiger Biebricher, natürlich der BIG-Vorstand unter seinem Chef Markus Michel, Ortsbeirat mit Ortsvorsteher Kuno Hahn, der 02-Vorsitzende Horst Klee und sein Stellvertreter Heinz-Jürgen Hauzel. Zum Menü, das das Team von Sabine Reischitz in bewährter Weise zubereitet und serviert hat, wurden interessante Gespräche geführt, wie das Geschäftsleben in Biebrich zu beleben und der Autoverkehr zu begrenzen ist.

Kronberger Ostermarkt mit Biebricher Beteiligung

Erzgebirgische Volkskunst gibt‘s nicht nur in der Advents- und Weihnachtszeit, sondern auch zu Ostern. Der einstige 02-Geschäftsführer Bernhard Fuidl ist mit dem Sortiment seines Kronberger Geschäfts auich beim Kronberger Ostermarkt am 1. und 2. April vertreten. Am Samstag und am verkaufsoffenen Sonntag präsentieren Bernhard und Gerlinde Fuidl auch die Neuheiten des Jahres 2017 aus dem Erzgebirge und bieten Rabatte bis zu 20 Prozent an.

Ehrungen für treue Blaue

Bernhard Fuidl gehört bei der Jahreshauptversammlung des Biebricher Fußballvereins am 28. April (20 Uhr, Clubheim) auch zu den zu ehrenden Mitgliedern. Seit 40 Jahren hält er den Blauen die Treue. Bernd Deider, Harald Loy und Friedrich Baess sind schon 50 Jahre dabei, Reinhold Dengler 60, Gerhard Müller 65 Jahre.

Lukas Steindorf sticht den Papa glatt aus

Beim Fußball-Experten-Tipp von Kurier und Tagblatt kam es am 11./12. März zum Duell zwischen dem 02-Jugendleiter Hartmut Steindorf, der auch Mitarbeiter der Sportredaktion ist, und seinem Filius. Lukas Steindorf, Zweitmannschaftsspieler des Biebricher Fußballvereins und Trainer der D-2-Jugend, setzte sich mit 8:4 gegen den Papa durch. Unter anderem hatte er das 2:1 des Verbandsliga-Teams der Blauen gegen Wörsdorf exakt vorausgesagt.


April/Mai 2017

Pech gehabt

Die Folgen, was passieren kann, wenn man gedankenlos Termine für Vorstandssitzungen festlegt, haben im April die Mitglieder der 02-Führungsriege zu tragen. Ausgerechnet am 20. April, dem Tag, an dem mit dem Antrinken der Saisonstart am Biebricher Weinstand gefeiert wird, findet auch eine Vorstandssitzung statt. Der nicht ganz ernst gemeinte Kompromissvorschlag verspräche einen lustigen Abend: Um 17 Uhr gehen alle zum Antrinken ans Rheinufer, um 20 Uhr in die Taverne Vassili zur letzten Vorstandssitzung vor der Jahreshauptversammlung.

02-Bilder sammeln

Haben Sie früher auch Fußball-Bildchen gesammelt. Jetzt kommt ein eigenes Stickeralbum für Biebrich 02 auf den Markt. Das Album und die Bilder von allen Mannschaften, Spielern, Trainern und Verantwortlichen gibt’s im Klubheim der Blauen, bei Raffinessa in der Straße der Republik 18, bei Fahrrad Ambrosius und dem Kiosk Kappadokien in der Rudolf-Dyckerhoff-Straße 17 gegenüber dem Sportplatz.

Dämmerschoppen und Spargelessen

Der Mosbacher Dämmerschoppen der Gibber Kerbegesellschaft findet in diesem Jahr nicht in Mosbach, sondern in Biebrich statt. Nachdem das Sängerheim geschlossen hat, lädt der GKG- Vorstand die Gibber Ehrenbürger und Ehrengäste am 19. Mai zum Auftakt der 108. Kerb in den Schützenhof am Schlosspark. Mit dabei werden unter anderem 02-Vorsitzender Horst Klee und sein Stellvertreter Heinz-Jürgen Hauzel sein. Der Biebricher Fußballverein 02 lädt die Mitglieder seines Freundkreises wieder zum Spargelessen. Am 29. Mai treffen sich die Verantwortlichen der Blauen mit Gönnern und Freunden bei Sabine Reischitz im Casa Nova.

Autoaufbruch

Nach dem 4:0-Sieg über Schwarz-Weiß Flörsheim kippte die gute Stimmung im Lager des Biebricher Fußballvereins schnell. Während der zweiten Halbzeit des Flutlichtspiels auf dem Kunstrasen, brach ein Bösewicht das Auto des Sportlichen Leiters Malte Christ auf. Der Täter schlug die Seitenscheibe des Privatwagens ein und entwendete versteckt deponierte Vereinsgelder. Den Schaden haben die 02er und Malte Christ. Traurig, dass ehrenamtliches Engagement derart „gewürdigt“ wird.

Horst-Günter Konlè ist tot

Oft hatte der Biebricher Fußballverein mit ihm zu tun. Als Rechtswart für Ober- und Verbandsligen, später als Vorsitzender des Verbandsliga-Sportgerichts war Horst-Günther Konlè sowohl für die Jugendmannschaften der 02er zuständig als auch für die erste Garnitur. Man sah den in Mittenaar-Ballersbach wohnenden Konlè, der nicht nur mit den üblichen Ehrungen der Sportverbände bedacht, sondern auch mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde, bei den Spielen als objektiven Beobachter im mittel- und oberhessischen Raum. Vor allem bei den in der Versenkung verschwundenen SSV Dillenburg, FC Herborn und Eintracht Haiger. Unvergessen sind manche Verhandlungen unter seiner Leitung in Grünberg. Der einstige Polizeibeamte war ein verständiger, gesprächsbereiter und immer um Gerechtigkeit bemühter Fußballrichter. Und er sah manche Entwicklung im Hessischen Fußballverband durchaus kritisch, was er auch öffentlich sagte. Jetzt ist er im Alter von 70 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben.


Mai 2017

Erhalt der Strukturen hat oberste Priorität

Auch beim Biebricher Fußballverein 02 wird in der Jahreshauptversammlung mal heftig diskutiert. Angestoßen vom J ugendleiter Hartmut Steindorf, der die Reservemannschaft in der jüngsten Vergangenheit vernachlässigt sah, unterstrichen die Verantwortlichen die Bedeutung der Reservemannschaft für die größte Nachwuchsabteilung im Fußballkreis Wiesbaden. Horst Klee, der den Verein seit 1971 führt und von den Mitgliedern einstimmig für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt wurde, betonte: „Biebrich 02 ist für den Stadtteil unverzichtbar. Wer macht denn sonst hier die Jugendarbeit?“ Aus diesem Grund stehe der Erhalt der Strukturen durch eine weiterhin solide Finanzpolitik im Vordergrund seiner Bemühungen.

In der 2016er Bilanz von Kassierer Ulrich Janocha, die von seiner Stellvertreterin Kerstin Prassol präsentiert wurde, sind Einnahmen und Ausgaben von knapp über 210.000 Euro ausgewiesen. Dank der Rücklagen sowie der angekündigten Unterstützung durch Stadt und Ortsbeirat werde dem Verein die Kraftanstrengung gelingen, den gerade entstehenden zweiten Kunstrasenplatz mit einer Flutlichtanlage auszustatten. „Der Auftrag ist bereits erteilt“, berichtete Klee.

Michael Lehmann neu im Vorstand

Für den aus dem Leitungsgremium ausscheidenden Nicolai Kremer rückt Michael Lehmann in den Vorstand nach. Der ehemalige Spieler von Nachbar Biebrich 19 arbeitet bereits seit einiger Zeit in der Jugendabteilung mit und wird sich künftig vorrangig um die zweite Mannschaft der Blauen kümmern. Beisitzer Ali Gür will sich zudem wieder verstärkt im Spielausschuss einbringen. Auch alle übrigen zur Wahl stehenden Vorstandsmitglieder wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Ulrich Janocha (Kassierer), Kerstin Prassol (2. Kassiererin), Ali Gür, Klaus Tobies, Bernd Fiala (Beisitzer), Kassenprüfer bleiben Dieter Zorn und Winfried Winkler. Für langjährige Vereinstreue wurden geehrt: Gerhard Müller (65 Jahre), Reinhold Dengler (60, Friedrich Baessm Bernd Deider und Harald Loy (50), Markus Seitz, Holger Petry, Bernhard Fuidl (40), Lars Rindfleisch und Hans Jung (25), Christian Wagner und Damian Jacob (15).

Marc Diehl trainiert die Reserve

Marc Diehl, derzeit unter Markus Goßmann Co- Trainer beim B-Ligisten SV Biebrich 19, steigt zur neuen Runde als verantwortlicher Trainer der 02-Reserve ein. Malte Christ, Sportlicher Leiter der Blauen und derzeit Interimscoach der Zweiten, hat mit dem 29-Jährigen Einigkeit erzielt. Christ ist überzeugt, dass der gelernte Fitnesskaufmann („Ein ruhiger und besonnener Typ“) Akzente setzen wird. Diehls Zusage gilt auch im Fall des Abstiegs der 02-Reserve in die A-Liga

Vandalen auf der Sportanlage

Die Partie gegen den SV Zeilsheim musste auf dem Kunstrasen stattfinden, weil offenbar in der Nacht von Ostersonntag auf Ostermontag auf dem Hauptfeld Vandalen wüteten, die Tornetze zerschnitten und den Torrahmen beschädigten. "Die Anlage ist einfach schlecht gesichert", so 02-Chef Horst Klee. Nach dem Match gegen Dorndorf wussten einige ungebetene Gäste erneut nicht, wohin mit ihrer Energie. Sie warfen Pflastersteine gegen die Wand den Imbisshäuschens, sodass der Putz bröckelte. Die Steine liegen seit Monaten neben Platz zwei, weil die Bauarbeiten dort bis zur Sommerpause unterbrochen sind. Das Baumaterial hätte zweifellos anders untergebracht werden müssen.

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