Blue Boyz und Girlz FV Biebrich 02
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Jugendfußball

SVWW-B-Jugend bald in der Bundesliga?
24.02.2009 - 22:48 von udo

A-Junioren des Fußball-Zweitligisten schielen auf Platz zwei / Frauensteins C-Jugend glaubt noch an Hessenliga-Erhalt

WIESBADEN (nn). Die ranghöchsten heimischen Nachwuchs-Fußballer greifen in Kürze wieder ins Hessenliga-Geschehen ein. Größter Hoffnungsträger sind die B-Junioren des SV Wehen Wiesbaden, die das Feld mit fünf Punkten Vorsprung anführen.

Die A-Junioren des Zweitligisten, die am Sonntag (12 Uhr) gegen Wieseck spielen, haben als Fünfter ihre Kapazitäten nicht ausgeschöpft. "Zu viele Spiele gingen verloren, die wir nie und nimmer hätten abgeben dürfen. Doch so ganz unzufrieden bin ich auch nicht. Inzwischen ist alles viel gefestigter und ich glaube, dass wir zumindest noch Chancen auf Platz zwei haben. Nächste Saison wollen wir ganz oben angreifen", sagt der mit einem Vertrag bis Juni 2010 ausgestattete Trainer und Ex-Profi Michael Blättel (48), dessen Sohn Yannik (bislang JSG Dietkirchen/Offheim) zum Aufgebot gestoßen ist. Er zählt zu den Spielern des jüngeren A-Jugend-Jahrgangs, während Sebastian Szimeyer, Sven Kalisch und Alexander Kleefeldt nächste Runde ins Erwachsenenlager aufrücken, bereits Übungseinheiten mit dem Regionalliga-Team absolvieren.

B-Junioren: Offensivqualitäten und die Fähigkeit, Spiele umzubiegen, das waren bislang die herausragenden Eigenschaften des von Friedel Müller (55) betreuten SVWW-Ensembles. Nur der 2:3-Ausrutscher gegen Biebrich 02 im Dezember trübte das positive Gesamtbild. Am Sonntag (11 Uhr) soll in Griesheim bei Darmstadt ein weiterer Dreier auf dem Weg zum Titel in der Südgruppe von Hessens höchster Liga gelingen. Bliebe die Mannschaft bis zum Ende Erster, würde sie gegen den Südwest-Champion (TuS Koblenz oder FK Pirmasens) in Hin- und Rückspiel den Aufsteiger in die Bundesliga Süd ausspielen, Erstmals wäre Wehen Wiesbaden dann in der höchsten Jugendklasse präsent. Die Praxis wird jetzt zeigen, ob der viel versprechende Test bei Bundesligist Mainz 05 (2:2) die Thermik des Höhenflugs aufrechterhält.

Aufgerückt aus der eigenen U16 sind Alexander Schraut, Jannik Ernet und Julian Linke. Sie kompensieren den Weggang von Florian Huppert (TSV Bleidenstadt), Marcel Pasalic (SV Frauenstein), Maurizio Basile (Kickers Offenbach) und Sergio Grena-Perez (VfB Unterliederbach).

Beim FV Biebrich 02 blieben Veränderungen aus. Mike Schlemmer hat einen ausgewogen bestückten 20er-Kader zur Stelle. "Der Umgang der Spieler untereinander und die Bereitschaft ihrer Eltern, sich ständig einzubringen, sorgen für einen Zusammenhalt, wie ich ihn selten erlebt habe", streicht der 45-jährige Coach heraus. Bester Beleg: Kapitän und Hessenauswahlspieler Tim Maurer blieb an Bord, obwohl ihn Mainz 05 im Sommer 2008 unbedingt auf die linke Rheinseite lotsen wollte. Das Betriebsklima könnte somit zum Garant für den Klassenerhalt werden. Sechs Zähler beträgt derzeit der Puffer zum drittletzten Platz, dem ersten Abstiegsrang. Sollte der Staffelsieger aufsteigen, würden lediglich zwei Klubs abrutschen. Das Mittwoch-Spiel bei der U16 von Eintracht Frankfurt wird verlegt, sodass der erste Einsatz der 02er am 8. März (gegen Marburg) ansteht.

C-Junioren: Als Vierter hat der SV Wehen Wiesbaden (Start am 7. März in Griesheim) mit sieben Zählern Distanz zu Darmstadt 98 kaum mehr Titelchancen. "Der große Wurf ist nicht mehr zu erwarten. Dazu ist die Mannschaft nicht stabil genug. Im Rahmen der Möglichkeiten ist die Platzierung akzeptabel, doch auf Dauer haben wir schon den Anspruch, mit Darmstadt, Eintracht Frankfurt und Kickers Offenbach auf Augenhöhe zu sein", sagt Bernhard Raab (42), beim SVWW Leiter des Nachwuchs-Leistungszentrums.

Vier Punkte nur zu einem Abstiegsrang - beim Tabellenachten FV Biebrich 02 fordert Trainer Malte Christ (46) "Kampf und taktische Disziplin" als Grundtugenden ein. Am 7. März (bei Rosenhöhe Offenbach) sollen sie greifen. Wobei Spielführer Moritz Christ, Marcel Freibuchner und Nicola Dimitrievski als Führungsspieler gelten. Mut macht das 2:3 im Test bei Mainz 05. Malte Christ: "Im Südwesten wäre es vermutlich einfacher, die Klasse zu halten. Bei uns sind wesentlich mehr namhafte Klubs vertreten."

Die Lage des sieglosen Schlusslichts SV Frauenstein scheint aussichtslos, doch René Locke, der mit Michael Flohr das Trainer-Duo bildet, traut dem Team eine Aufholjagd zu: "Die Jungs wissen nun, was in der Hessenliga körperlich gefordert wird. Sie gehen viel aggressiver in die Zweikämpfe." Vorbildfunktion haben Kapitän Marcel Mühlbauer und Koray Asil. Gegen Primus Darmstadt 98 (7. März) wird sich zeigen, ob sich ein Ansatz zum Aufbäumen ergibt.


Quelle: http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=3643546
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Jugendfußball » Am Ende gab es für alle Teams Pokale
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Am Ende gab es für alle Teams Pokale
09.02.2009 - 22:46 von udo

Biebricher D-Jugend-Fußballer bei eigenem Hallenturnier in der Gruppenphase gescheitert

WIESBADEN. Ein voller Erfolg war das D-Jugend-Turnier der Fußballer von Biebrich 02 in der Dyckerhoff-Sporthalle. Der Erlös soll die Abschlussfahrt der Biebricher nach Holland mitfinanzieren.

Von Matthias Schlenger

Keiner der jungen Akteure sollte ohne Souvenir wieder abreisen: So erhielten alle Spieler bei der abschließenden Siegerehrung einen kleinen Pokal überreicht. Die größte Freude herrschte beim FSV Frankfurt, deren U 12 sich den Titel des in der Dyckerhoff-Halle ausgetragenen Turniers sicherte.

Die Organisation hatte den Verantwortlichen um Hartmut Steindorf, Jugendleiter des FV Biebrich 02, wenig Probleme bereitet. Im Vorjahr waren U-11-Teams am Ball, diesmal der ein Jahr ältere Jahrgang. Dies kam durch die Kontakte zu den Jugendtrainern der beteiligten Vereine zustande, die bei ihren Mannschaften geblieben waren. Im Vorfeld war auch bei Eintracht Frankfurt, Darmstadt 98 und Waldhof Mannheim angefragt worden, doch aufgrund anderer Termine hatten diese abgesagt. Daraus resultierte ein Teilnehmerfeld, das sich von dem des Vorjahres kaum unterschied: Erstmals dabei waren die D-Junioren der Zweitligisten FSV Frankfurt und TuS Koblenz. Zur Verpflegung der Zuschauer wurden im Eingangsbereich Kuchen und Getränke verkauft, von deren Einnahmen die Biebricher Saison-Abschlussfahrt mitfinanziert werden soll: "Es geht für einige Tage nach Holland", verriet Steindorf.

Die Biebricher selbst waren mit zwei Mannschaften angetreten. "Wir hätten auch gerne um den Turniersieg mitgespielt, haben uns aber dafür entschieden, zwei in etwa gleich starke Teams zu stellen", erklärte Steindorf. Jedoch gelang beiden Biebricher Teams kein Vorrundensieg. Wenig besser machte es das Team des SV Wehen: "Da war mehr drin", haderte Trainer Jerzy Misztur, "wir haben uns unter unseren Möglichkeiten verkauft". Vor allem in der Defensive und im taktischen Bereich hatte er Defizite gesehen. "Wir müssen vor allem die einfachen Dinge verstärkt üben", so sein Fazit. Nur durch die um ein Tor schlechtere Tordifferenz verpasste TuS Nordenstadt den Einzug ins Halbfinale. Dies gelang in deren Gruppe dem FSV Frankfurt und Mainz 05. "Diese beiden Mannschaften sind eine Klasse für sich", so Misztur. In Gruppe 1 hieß das Überraschungsteam SG Bruchköbel: Ungeschlagen wurde die Gruppenphase überstanden. Auffällig: In Gruppe 1 gab es 28 Tore zu verzeichnen, die Teams in Gruppe 2 zeigten sich weniger zielsicher, hier belief sich die Summe auf 13 Treffer.

Ausgeglichener als die meisten Vorrundenspiele ging es in der Endrunde zu: Nach Siegen von Mainz über Bruchköbel und Frankfurt über Offenbach kam es im Endspiel zu einer Neuauflage des Gruppenspiels. Dort hatten die Mainzer gesiegt, diesmal behielt Frankfurt nach Siebenmeterschießen die Oberhand und sicherte sich bei nur zwei Gegentoren im gesamten Turnier den Gesamtsieg. "Es gibt für diese Altersklasse nicht sehr viele Turniere, daher ist es für die Jungs ein Highlight", plant Steindorf im kommenden Jahr eine Neuauflage.


Quelle: http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=3624414
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Jugendfußball » Bornheimer triumphieren in Biebrich
Jugendfußball

Bornheimer triumphieren in Biebrich
08.02.2009 - 22:56 von udo

WIESBADEN (pms). Zum zweiten Mal nach 2008 war die Dyckerhoff-Halle in Biebrich Austragungsort eines hochkarätig besetzten U-12-Jugendturniers: Zehn Teams machten den Turniersieg unter sich aus, darunter zwei Mannschaften des FV Biebrich 02 sowie je ein Team von TuS Nordenstadt und vom SV Wehen Wiesbaden. Den Turniersieg holte sich der FSV Frankfurt, der sich im Siebenmeterschießen gegen Mainz 05 durchsetzte. Diese beiden Mannschaften waren eine Klasse für sich, fand Jerzy Misztur, Trainer der U12 des SV Wehen Wiesbaden. Im Spiel um Platz 5 hatte sich der SVWW gegen TuS Nordenstadt mit 2:1 durchgesetzt, die Biebricher Teams belegten im Endklassement die Plätze acht und neun. Ein positives Fazit zog Turnierorganisator Hartmut Steindorf: Es ist ein Highlight für die Jungs, urteilte der 02-Nachwuchsleiter.

Gruppe 1:
1. SG Bruchköbel 7:4 Tore/10 Punkte
2. Kickers Offenbach 12:3/9
3. SV Wehen Wiesbaden 5:5/5
4. FV Biebrich I 2:6/2
5. FSV Nieder-Olm 2:10/1

Gruppe 2:
1. FSV Frankfurt 4:1/9
2. Mainz 05 3:1/7
3. TuS Nordenstadt 3:2/7
4. TuS Koblenz 2:4/3
5. FV Biebrich II 1:5/2

Spiel um Platz 9:
FV Biebrich II - FSV Nieder-Olm 2:0

Um Platz 7:
TuS Koblenz - FV Biebrich I 3:1

Um Platz 5: S
SV Wehen Wiesbaden - Nordenstadt 2:1

Halbfinale:
Mainz 05 - Bruchköbel 3:1
FSV Frankfurt - Kickers Offenbach 1:0

Um Platz 3:
Kickers Offenbach - Bruchköbel 5:4 nach Siebenmeterschießen

Finale:
FSV Frankfurt - Mainz 6:5 nach Siebenmeterschießen.


Quelle: http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=3622197
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Jugendfußball » Abwechslung zum grauen Alltag
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Abwechslung zum grauen Alltag
03.02.2009 - 23:37 von udo

Niedernhausens B-Jugend holt sich gegen 02er inoffiziellen Hallentitel

BIEBRICH. Der SV Niedernhausen besiegte im Endspiel der inoffiziellen Hallenkreismeisterschaften der B-Junioren das Oberliga-Team von Biebrich 02 deutlich 4:0.

Von Sebastian Poser

Die inoffiziellen Hallenkreismeisterschaften der B-Junioren - ein Kind des FV Biebrich 02. Seit Anfang der 1980er Jahre trägt der Verbandsligist das Turnier in der Dyckerhoff-Halle aus. Jedes Jahr eine willkommene Abwechslung vom schnöden Trainings-Alltag im Winter für die 15- und 16-jährigen Nachwuchskicker aus dem Kreis Wiesbaden. Und in dieser Größenordnung das einzige seiner Art. "Turniere für A- oder B-Jugendliche sind immer ein Problem. Das sind schwierige Altersstufen, man braucht offizielle Schiedsrichter", weiß Mitorganisator Hartmut Steindorf: "Klar, dass sich Wiesbadens Vereine nicht unbedingt um die Austragung solcher Veranstaltungen reißen."

Wie zur Verdeutlichung der Schwierigkeiten gerieten im Spiel zwischen TuS Dotzheim und FV Biebrich IV (2:1) zwei Spieler aneinander. Nach einem Allerwelts-Zweikampf drohte die verbale Auseinandersetzung in einem handfesten Streit zu enden. Beide Akteure sahen die Rote Karte - was sie nicht daran hinderte ihr Scharmützel neben dem Spielfeld weiterzuführen und im Vorraum der Halle für mehr Aufmerksamkeit zu sorgen, als es wohl irgendeine Begegnung der Vorrunde konnte. "So etwas passiert hier alle zwei oder drei Jahre", sagt Steindorf.

Dennoch: Fußball spielten die zehn Teams, von denen sich bis auf Biebrichs Oberliga-Team und den SV Wiesbaden alle ihre Teilnahme an der Endrunde in einem vorweg genommenen Qualifikationsturnier verdienen mussten, natürlich auch. Wenngleich das gebotene Niveau nicht unbedingt Kost für Fußball-Feinschmecker war. "In Wiesbaden konzentrieren sich die wirklich guten Spieler auf zwei, drei Vereine", erklärt Steindorf, "und wenn Frauenstein dann nicht teilnimmt, sinkt eben die fußballerische Qualität."

Durch das Fehlen des Gruppenligisten schien der Weg frei für das Oberliga-Team der Gastgeber, "wir sind ganz sicher der Favorit", meinte Trainer Daniel Knapschinski. Dabei hätte es Biebrich mit den Gruppengegnern SV Niedernhausen und TuS Dotzheim durchaus auch einfacher treffen können. "In dieser Gruppenkonstellation haben wir kaum Chancen auf ein Weiterkommen", prognostizierte Andre Steffen von den Freien Turnern. Trotzdem schlug sich der Kreisligist tapfer, siegte gegen Biebrich IV und hielt gegen Biebrich I bis zehn Sekunden vor Schluss ein Unentschieden. Die Stärke der Gruppe unterstrich auch die Endspielpaarung: Biebrich I gegen Niedernhausen. Hatte der Titelaspirant in der Vorrunde noch mit 2:1 die Oberhand behalten, setzte es im Finale eine deftige Niederlage. Mit 4:0 ging der Pokal nach Niedernhausen.


Quelle: http://main-rheiner.de/sport/objekt.php3?artikel_id=3616726
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Jugendfußball » Auch Betreuern gehen mal die Gäule durch
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Auch Betreuern gehen mal die Gäule durch
23.12.2008 - 00:02 von udo

Ehrgeizige ehrenamtliche Helfer kicken in Biebrich / "Einige nehmen das viel zu ernst" / Geselligkeit kommt nicht zu kurz

Von Daniel Herwig

WIESBADEN Beim 26. Wiesbadener Betreuerturnier setzte sich Titelverteidiger Spvgg. Amöneburg in einem spannenden Finale mit 4:3 nach Siebenmeterschießen gegen den Türkischen SV durch, der FC Naurod holte Platz drei. Obwohl der Spaß im Vordergrund stand, wurde mit harten Bandagen gekämpft. Wie zum Beispiel in der Partie der Gastgeber gegen Klarenthal.

Noch sechs Sekunden stehen im Vorrundenspiel des FV Biebrich I gegen die Klarenthaler auf der Uhr, die in der Tabelle abgeschlagenen Biebricher führen 1:0. Auf der Tribüne feuern die Amöneburger den Außenseiter an - bei einer Klarenthaler Niederlage wäre der eigene Weg ins Finale frei. Als der Schiedsrichter dann Freistoß für Klarenthal pfeift, hagelt es Proteste und Schmährufe. Doch als Biebrichs Torhüter den abgefälschten Schuss per Fuß pariert, weicht die Anspannung lautstarkem Jubel.

Obwohl es in der Dyckerhoff-Halle nicht um Punkte, sondern nur um den Anton-Deußer-Pokal ging, zeigten Trainer und Betreuer der fünfzehn gestarteten Vereine und das Team der Schiedsrichtervereinigung viel Ehrgeiz - teils auch zuviel, sodass die Schiedsrichter mit Minutenstrafen eingreifen mussten. "Einige nehmen das viel zu ernst. Da passieren Fouls und Tätlichkeiten, dass man Angst bekommt, sich kurz vor Weihnachten zu verletzen", kritisiert Kohlhecks Carlos Saraiva. "Gerade die Grätschen und die Schauspielerei müssten unterbunden werden, die Kinder sehen das doch", zweifelt auch Amöneburgs Jugendleiter Marcus Stotz an der Vorbildfunktion. "Zwei unserer Spieler wollten mit Bierflasche aufs Gruppenfoto, die musste ich erst einmal zurückpfeifen." Trotz aller Meinungsverschiedenheiten überwog beim Turnier die Geselligkeit; man traf alte Bekannte, knüpfte neue Kontakte und vereinbarte Testspiele. Allen Akteuren gemeinsam war den Bewusstsein, dass eine engagierte Nachwuchsarbeit für das Überleben der Vereine unerlässlich ist. Bestes Beispiel ist der Türkische SV: Nach Sponsorenrückzügen und Finanzproblemen fing der Verein vor zwei Jahren bei null an, die wiederaufgenommene Jugendarbeit soll die Zukunft sichern.

In ganz anderen Dimensionen agiert der FV Biebrich 02, der über 20 Mannschaften unterhält. Doch nicht alle Nachbarn heißen diesen Massenbetrieb gut: "Früher sind viele Kinder nach Biebrich abgewandert. Mit vier E-Jugendmannschaften spielen die da fast unter sich, das ergibt doch keinen Sinn", ärgert sich Amöneburgs Marcus Stotz. Inzwischen habe sich die Lage etwas gebessert, auch durch die Hilfe von Eltern.

Diese lässt laut Stefan Hartmann beim SC Kohlheck noch zu Wünschen übrig. Stattdessen mischten sich Eltern häufig ein, wollen Aufstellung, Spielkleidung oder Trainingsorte mitbestimmen. Sein Vereinskollege Saraiva ergänzt: "Viele Eltern sehen den Fußballverein als Kindertagesstätten-Ersatz. Da werden die Kinder abgeliefert, damit sich jemand um sie kümmert." Hartmann, Saraiva und ihre Kollegen tun dies, mit bis zu fünfzehn Stunden pro Woche, mit viel Verständnis, mit viel Geduld. Entschädigt werden sie mit Erfolgserlebnissen: "Wenige positive Momente reichen, um einem über die ganze Saison zu helfen", schwärmt Hartmann. Etwa, wenn er sehe, dass die Kinder seine Anweisungen umsetzen, sich weiterentwickeln. Dass die Jugendlichen durchaus merken, dass ihre Trainer es nicht immer leicht mit ihnen haben, beweist der 13-jährige Biebricher Christian, der mit seinem Mitspieler René als Statistiker und Hallensprecher fungierte: "Manchmal haben wir gute, manchmal schlechte Tage. Davon hängt es ab, ob wir nervig sind."


Quelle: http://www.main-rheiner.de/sport/objekt.php3?artikel_id=3568048
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Jugendfußball » Betreuerturnier
Jugendfußball

Betreuerturnier
22.12.2008 - 13:54 von udo

...und am Ende des Jahres gönnen sich die ehrenamtlichen Jugendbetreuer der Wiesbadener Fußballvereine in Biebrich selbst ein Spielchen

Es ist eine lange, lange Tradition: Auf Einladung des Biebricher Fußballvereins 02 treffen sich am letzten Sonntag vor Weihnachten Wiesbadens Jugendbetreuer und eine Mannschaft der Schiedsrichtervereinigung zu einem Turnier in der Halle am Dyckerhoff-Sportfeld. So auch gestern wieder. Und eine ebenso lange Tradition hat das große Gruppenbild im Tagblatt. Eine ausführliche Berichterstattung wird in unserem Sportteil noch folgen. Aber so viel sei schon jetzt verraten. Überaus spannend war´s in den Endspielen. Im kleinen Finale sicherte sich der FC Naurod mit 9:8 nach Siebenmeterschießen über die nach ihrer langen Weihnachtsfeier "geschwächte" Truppe von Biebrich 02 Platz drei. Pokalverteidiger Spvgg. Amöneburg ließ sich um kurz vor 20 Uhr nach einem 4:3 im Siebenmeterschießen über den Türkischen SV erneut als Sieger feiern.


Quelle: http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=3566731
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