Blue Boyz und Girlz FV Biebrich 02
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Around Wiesbaden » Zepterwechsel wird zur Zäsur
Around Wiesbaden

Zepterwechsel wird zur Zäsur
01.02.2018 - 22:18 von udo

BIEBRICH 02: Noch kein Nachfolger für Horst Klee in Sicht, der 2019 den Vorsitz abgibt +++ Verein muss womöglich finanziell abspecken +++ Freiwilliger Abstieg aber kein Thema

Wiesbaden . Beim Gespräch im Foyer des Landtags ist plötzlich ein Bellen zu vernehmen. Horst Klee registriert es sofort. „Das gibt es doch nicht“, entfährt es ihm spontan. Als halte er das genauso wenig für möglich, wie ein etwaiges Absacken seines FV Biebrich 02 aus der Fußball-Verbandsliga. Wenig später kommt ein Schäfer(spür)hund, geführt von einem Polizeibeamten, zum Vorschein und Klee erinnert sich gleich an die notwendig gewordenen Sicherheitsvorkehrungen vor einer Plenarsitzung. Für ihn im Gegensatz zu frühereren Zeiten eine offenkundig gewöhnungsbedürftige Veränderung. Doch auch bei seinen 02ern, die er seit 1971 als Vorsitzender führt, stehen die Zeichen auf Veränderung. Nicht ad hoc, aber mit Sicherheit im Verlauf der nächsten Jahre.

Kein anderer als Horst Klee, der seit 25 Jahren Landtagsabgeordneter ist und sich am 18. Januar 2019 von dieser Bühne verabschieden wird, kann das so genau beurteilen und vorhersehen. Mit 78 Jahren steckt er unverändert voller Tatendrang und Energie, achtet auf wöchentliche Einheiten im Fitnessstudio. Aber er weiß nur zu gut, dass das Zeitfenster, um einen adäquaten Nachfolger zu finden, täglich kleiner wird. Wer tritt 2019, wenn seine letzte Amtszeit bei den „Blauen“ ausläuft und keine Verlängerung vorsieht, in seine Fußstapfen? „Das“, sagt Klee, „ist die Frage des Jahres 2018.“ Eine, auf die sich noch keine Antwort abzeichnet. Klar ist nur: Klee wird 2019 nicht einfach von Bord gehen, sondern – vorausgesetzt, dass es gesundheitlich stimmt – den 02ern weiter mit Rat und Tat zur Seite stehen. Mit dem generellen Wunsch: Weniger Fußball, mehr Privatier. Doch ein Zepterwechsel wird zur Zäsur. Schließlich hat Klee über Jahrzehnte hinweg ein einzigartiges Kontaktfeld geschaffen, einen Pool an Gönnern, die sich aufgrund des guten Drahts zum Biebricher Steuermann engagieren. Regelmäßige Zuwendungen, die bislang gereicht haben, die von Hartmut Steindorf mit großem Einsatz geleitete Nachwuchsabteilung auf hohem Level zu halten. 340 Spieler, 80 Prozent mit zumindest einem Elternteil ausländischer Herkunft, tummeln sich in diesem großen Hort der Integration innerhalb des 38 000 Einwohner zählenden Stadtteils.

"Wenn wir finanziell abspecken müssen, müssen wir im Aktivenbereich ansetzen"

Parallel gelingt es bisher, mit vorhandenem Budget die Verbandsliga zu stemmen, sich unterhalb des SV Wehen Wiesbaden als ranghöchstes Amateurteam der Stadt zu etablieren. „Mit 70 zahlenden Zuschauern im Topspiel gegen Fernwald können wir aber gerade die Schiedsrichter bezahlen. Die Sportplatz-Einnahmen einer Saison reichen nicht mal, den Verein einen Monat zu finanzieren“, erläutert Klee mit Blick auf weggebrochene und potenzielle neue Förderer, die immer schwieriger zu generieren seien. „Wenn wir finanziell vielleicht leicht abspecken müssen, werden wir nicht bei der Jugend, sondern im Aktivenbereich ansetzen müssen. Aber wir sind weit davon entfernt, über einen freiwilligen Abstieg nachzudenken“, so Klee, unter dessen Ägide der Grundsatz gilt: Der Saisonetat muss vor der Runde weitgehend in trockenen Tüchern sein. Dafür kämpft der 02-Chef, für den der Verein zum steten Jungbrunnen geworden ist, unverdrossen weiter. Demnächst, verrät er, stehe ein wichtiges Sponsorengespräch an. Doch an seine Mitstreiter sendet er ein klares Signal: „Ich bin für den Verein da, solange ich es kann. Aber macht euch Gedanken für die Zukunft. Das Modell Biebrich 02 ist für den Stadtteil Biebrich unverzichtbar.“


Quelle: https://www.fupa.net/berichte/fv-biebrich-zepterwechsel-wird-zur-zaesur-1077758.html
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Around Wiesbaden » Oldietreff einziges Goalgetter-Festival
Around Wiesbaden

Oldietreff einziges Goalgetter-Festival
22.01.2018 - 10:51 von udo

NOSTALGIECUP +++ Beide Wehener Teams erzielen beim Turnier des FV Biebrich 02 satte 36 Treffer

Wiesbaden. Der Nostalgiecup als einzigartiges Torefestival: Sowohl in der einfachen Runde der Ü 50-Teams als auch insbesondere in der Doppelspielrunde der Ü 40-Routiniers fielen die Treffer beim vom FV Biebrich 02 organisierten Hallenfußball-Meeting im Minutentakt. Am Ende führten die Mannschaften des SV Wehen klar das Feld der Älteren (12 Punkte/13:3-Tore) und ebenso deutlich die Konkurrenz der Jüngeren (16/23:7) an. Michael Sauer und Michael Klinkhammer (spielt mit 52 im A-Liga-Team des SV Seitzenhahn) zählten zur Wehener Ü 50-Garde, Roland Gisinger und Michael Guth zu den Torhungrigen der jüngeren Wehener Formation.

Doch das blieb sekundär. Der Spaß am Kombinieren auf die fünf Meter breiten Tore und dem regen Austausch zwischen den Begegnungen stand für alle im Vordergrund. Gleichzeitig erlebte das Oldie-Turnier in der Ü 40-Staffel durch neue Gesichter quasi eine Frischzellenkur. Der SVW hatte – unter anderem mit Sebastian Gajda und Fabio Tallarico – frühere Jugendspieler aufgeboten. Die Germania, die zur Freude ihres Vorsitzenden Hartmut Freudenberg mit zwei Teams vertreten war, schickte mit Savas Kalayci, Patrick Kiewel, Stavros Polichronakis und Cem Koc Akteure mit Goalgetter-Qualitäten ins Rennen.

Respekt vor Leistung der Älteren: Respekt aber vor allem, was die Älteren auf die Platte zauberten. Etwa Peter Swiatek, der in beiden SVW-Teams kickte. Bei der Spvgg. Hochheim hat er zuerst die D-Junioren in die Gruppenliga gehievt, um nun die C-Jugend mit seinem 13-jährigen Sohn Julian zu coachen. Was seinen Ex-Verein betrifft, bei dem er früher im Mittelfeld brillierte, hegt Swiatek (wird im Oktober 60) trotz der akuten Abstiegssorgen des SVW in der Gruppenliga keine Sorgen: „Das Wichtigste ist, dass im Verein klare Strukturen vorhanden sind.“ Während bei der Germania, die bei den städtischen Gremien ausloten will, ob der Bau einer Flutlichtanlage noch vor der möglichen Spielfeld-Umwandlung von Rasen zu Kunstrasen möglich ist, der 66-jährige Kurt Abel mitmischte, glänzte die eingespielte Crew von Biebrich 76 um Gerhard Wölfinger als Zweiter der Ü 50-Gruppe.


Quelle: https://www.fupa.net/berichte/nostalgiecup-2018-oldietreff-einziges-goalgetter-festival-1073945.html
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Around Wiesbaden » Punktabzüge in Sachen Schiedsrichter-Soll fix
Around Wiesbaden

Punktabzüge in Sachen Schiedsrichter-Soll fix
05.12.2017 - 20:35 von udo

Gruppenligisten Hellas und Hahn verlieren je einen Zähler +++ Kreisoberliga: SV Frauenstein, Schierstein 08, SC Klarenthal, SG Ra/Ma und SV Heftrich büßen jeweils zwei Zähler ein

Wiesbaden/Rheingau-Taunus. Punktabzüge aufgrund fehlender Schiedsrichter können über Meisterschaft, Relegationsteilnahme und Abstieg entscheiden. Bei den Amateurfußballern bleibt das ein heißes Dauerthema. Der Hessische Fußball-Verband (HFV) hat nun hessenweit die Abzüge bekannt gegeben, die nach Abschluss der laufenden Runde greifen. In Wiesbaden ist auch Gruppenligist Hellas Schierstein, der vorne mitmischt, mit einem Zähler betroffen. In der Abstiegszone trifft es den Rheingau-Taunus-Vertreter TuS Hahn mit einem Punkt. Die Wiesbadener Kreisoberliga-Clubs SV Frauenstein, SC Klarenthal und Schierstein 08 büßen jeweils zwei Zähler ein, ebenso wie die Rheingau-Taunus-Vereine SV Heftrich und SG Rauenthal/Martinsthal.

Kreis Wiesbaden, Gruppenliga: Hellas Schierstein (1). – Kreisoberliga: SV Frauenstein (2), SC Klarenthal (2), FSV Schierstein 08 (2), SV Erbenheim (1), SV Italia (1), Türkischer SV (1), SC Munzur/62 (1), . – A-Liga: SC Gräselberg (2), SV Kostheim 12 (1), FV Delkenheim (1), FSV Wiesbaden 07 (1), . – B-Liga, Gruppe 1: FC Nord (2), SV Biebrich 19 (1), SV Bosna (1), SV Hajduk (1), SV Sauerland (1), VfB Westend (1), CD Espanol (1), Portugiesischer SV (1), SC Victoria (1),


Kreis Rheingau-Taunus, Gruppenliga: TuS Hahn (1), Kreisoberliga: SV Heftrich (2), SG Rauenthal/Martinsthal (2), FSV Bad Schwalbach (1), TSV Bleidenstadt (1), FV 08 Geisenheim (1), SSV Hattenheim (1), SG Meilingen (1), . – A-Liga: SV Johannisberg (2), SG Niederems/Esch (2), SV Erbach (1), SV Seitzenhahn (1). – B-Liga: SV Bosporus Eltville (2), Türk Spor Bad Schwalbach (1), SG Hünstetten (1), Wisper Lorch (1). – C-Liga: Baris Spor Idstein (1). – Frauen: FFC Geisenheim (1), FFC Schlangenbad (1). – Jugend: JFV Hünstetten (1, A-Junioren, Gruppenliga), JFV Bad Schwalbach/Hettenhain (1, C-Junioren, Kreisliga).


Quelle: https://www.fupa.net/berichte/sv-rot-weiss-hadamar-punktabzuege-in-sachen-schiedsrichter-s-1056512.html
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Around Wiesbaden » Der frühere Wiesbadener Kreis-Jugendwart Dieter Zorn feiert an diesem Freitag seinen 75. Geburtstag
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Der frühere Wiesbadener Kreis-Jugendwart Dieter Zorn feiert an diesem Freitag seinen 75. Geburtstag
01.12.2017 - 10:40 von udo

WIESBADEN - (nn). Dieter Zorn ist ein ewiger „Nullzweier“. Wenn er an diesem Freitag im Familienkreis seinen 75. Geburtstag feiert, stehen 62 Jahre als Mitglied beim FV Biebrich 02 zu Buche. Eine seit 1955 andauernde fußballerische Liaison, die er bis heute – mittlerweile ohne offizielles Amt – mit Leben erfüllt. Ob als Kassenprüfer, als Helfer bei Veranstaltungen oder bei der Vereinsheim-Bewirtung als Unterstützung für Ali Gür und Charalampos Mentis (Zorn: „Beide leisten tolle Arbeit.“) – für keine Aufgabe ist sich der frühere Kreis-Jugendwart zu schade. Zuverlässigkeit und Beständigkeit kennzeichnen seit jeher sein ehrenamtliches Wirken. Die Freude, sich in einer und für eine Gemeinschaft zu engagieren, ist ihm offenbar nie abhandengekommen.

Genauso wie die Eigenschaft, klar Stellung zu beziehen. Im Nachwuchsbereich würde es Zorn gerne sehen, wenn die „Jugendlichen zu mehr Vereinstreue“ angehalten würden. Wohlwissend, dass dies ein frommer Wunsch bleiben dürfte. Eher zu realisieren wäre wohl die von ihm angeregte Reduzierung von Wochentagsspielen. „Allein aufgrund der heutigen Verkehrssituation und der beruflichen Verpflichtungen der Spieler, die sich bei weiteren Anfahrten nicht einfach einen halben Tag freinehmen können, sollte man Spiele unter der Woche so weit wie möglich vermeiden. Vielleicht bestünde in Wiesbaden die Möglichkeit einer kürzeren Winterpause, um Wochentagsspiele zu reduzieren“, erläutert Zorn.

Auch zum Thema Reserven in Konkurrenz vertritt Dieter Zorn eine eindeutige Haltung. „Ab der Kreisebene sollte mit Reserven außer Konkurrenz gespielt werden – das ist der notwendige Schritt. Reserven spielen in Vereinen nun mal stets nur die zweite Geige“, sagt er und geht absolut konform mit der Haltung von Kreisfußballwart Dieter Elsenbast, der für eine solche Regelung eintritt. Gleichzeitig sieht Zorn keine Vertrauensbasis mehr bei der Zusammenarbeit mit den Verbandsverantwortlichen. Ungebrochen ist sein Vertrauen in Horst Klee: „So lange wir einen Vorsitzenden wie ihn haben, werden wir als Verein unsere Stellung halten können.“


Quelle: https://www.fupa.net/berichte/fv-biebrich-ewiger-nullzweier-im-club-der-75er-1054760.html
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Around Wiesbaden » „Der schöns­te Platz in der Stadt“
Around Wiesbaden

„Der schöns­te Platz in der Stadt“
20.10.2017 - 22:02 von udo

EIN­WEI­HUNG Kunst­ra­sen­platz mit Flut­licht­an­la­ge am Dy­cker­hoff-Sport­feld geht in Be­trieb

Von Kons­tan­tin Mül­ler

BIE­BRICH. Ein gu­tes Jahr­zehnt schon dach­ten die Ver­ant­wort­li­chen des Bie­bri­cher Fuß­ball­ver­eins 02 da­rü­ber nach, wie das Ge­samt­ge­län­de des Dy­cker­hoff-Sport­fel­des bes­ser ge­nutzt wer­den kann und ef­fi­zien­ter aus­zu­las­ten ist. Im Rah­men des städ­ti­schen Kunst­ra­sen­pro­gramms wur­de nun Platz drei mit dem wett­er­fes­ten Flor ver­se­hen und am Mitt­woch­abend wur­de der neue Kunst­ra­sen mit­samt Flut­licht­an­la­ge ein­ge­weiht. Zur Fei­er des Ta­ges spiel­te ei­ne Mann­schaft der Stadt Wies­ba­den ge­gen ei­ne Aus­wahl von ein­sti­gen Grö­ßen von Bie­brich 02 und Bie­brich 19. Die Bie­bri­cher Kom­bi­na­ti­on ge­wann den an­sehn­li­chen Kick mit 3:2.

„Vor­her hat­ten wir ei­nen ganz nor­ma­len Rot­grand-Platz“, schil­der­te 02-Vor­sit­zen­der Hel­mut Klee die Si­tua­ti­on: „Im Som­mer wur­de dort je­de Men­ge Staub auf­ge­wir­belt, und in der dunk­len Jah­res­zeit war er bei Re­gen und Frost oft nicht be­spiel­bar.“ Be­reits vor 20 Jah­ren war auf dem Dy­cker­hoff-Sport­feld ne­ben dem Na­tur- ein Kunst­ra­sen­platz ge­baut wor­den, der neue Platz trägt nun da­zu bei, dass al­le Bie­bri­cher Mann­schaf­ten wie­der in Bie­brich trai­nie­ren kön­nen und nicht aus­wei­chen müs­sen. „Dank der Flut­licht­an­la­ge kann er jetzt das gan­ze Jahr qua­si rund um die Uhr be­nutzt wer­den“, freut sich Klee: „Der Fuß­ball ge­hört ins Freie.“ Die Ar­bei­ten be­gan­nen im März, seit An­fang Sep­tem­ber ist der neue Platz be­reits in Be­trieb. Am Mitt­woch­abend tra­fen sich Gäs­te aus Ver­wal­tung und Po­li­tik, Sport­ler und Un­ter­stüt­zer des Bie­bri­cher Fuß­balls, um den neu­en Platz ge­büh­rend in Emp­fang zu neh­men. Ober­bürg­er­meis­ter und Sport­de­zer­nent Sven Ge­rich sprach von 835 000 Eu­ro, die aus dem städ­ti­schen Haus­halt in den neu­en Platz ge­flos­sen sei­en. Zehn Zen­ti­me­ter muss­te er in die Hö­he ge­baut wer­den. Zu­sätz­lich wur­de er vier Me­ter ge­streckt, um auch wett­kampf­fä­hig zu sein. Die Zaun­an­la­ge wur­de im sel­ben A­tem­zug er­neu­ert. Für die 28 000 Eu­ro teu­re Flut­licht­an­la­ge am neu­en Kunst­ra­sen­platz zeich­net Bie­brich 02 ver­ant­wort­lich. Dank Zu­schüs­sen und Spen­den von Freun­den und Gön­nern ist das ge­lun­gen, oh­ne ei­nen Kre­dit auf­neh­men zu müs­sen oder den lau­fen­den Be­trieb zu be­las­ten. Be­reits vor drei Jah­ren fi­nan­zier­ten die 02er ei­ne Flut­licht­an­la­ge am be­nach­bar­ten Platz für knapp 50 000 Eu­ro.

In zehn Jah­ren soll es kei­ne Hart­plät­ze mehr ge­ben

„Das ist der neus­te, der mo­dern­ste und der schöns­te Platz, den wir in Wies­ba­den ha­ben“, sag­te Ge­rich. „Und das völ­lig zu Recht. Der wird hier ge­braucht, über 20 Ju­gend­mann­schaf­ten und 350 Ju­gend­li­che trai­nie­ren hier.“

Fünf Rot­grand-Plät­ze ge­be es der­zeit noch in Wies­ba­den, Ge­rich ver­sprach, sich auch künf­tig für die Um­rüs­tung der Hart­plät­ze ein­zu­set­zen. „Soll­te es die Fi­nanz­la­ge zu­las­sen, das Um­bau­pro­gramm in die­ser Form fort­zu­set­zen, gibt es in zehn Jah­ren kei­nen ein­zi­gen Hart­platz mehr in der Stadt.“

Klee be­ton­te die un­ge­bro­che­ne Nach­fra­ge jun­ger Men­schen nach Fuß­ball in Bie­brich. Maß­nah­men wie sol­che sei­en un­er­läss­lich. „Ein Pro­blem, das wir ha­ben, kön­nen wir lei­der nicht ab­stel­len“, so Klee, „Wir ha­ben zu we­nig Be­treu­er, wir ha­ben zu we­nig Eh­ren­amt­li­che, die be­reit sind, sich ste­tig zu en­ga­gie­ren.“ Es ge­be vie­le Kin­der, die bei den Bam­bi­ni und in der F-Ju­gend mit­ki­cken wol­len. Klee warb da­für, sich zu en­ga­gie­ren – ein bis zwei Stun­den die Wo­che. Da­für gibt es Sprit­geld und jetzt auch ei­nen schö­nen, neu­en Platz als An­reiz.


Quelle: WT, 20. 10. 2017
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Around Wiesbaden » Prädikat »sehr gut« das Ziel
Around Wiesbaden

Prädikat »sehr gut« das Ziel
03.08.2017 - 21:59 von udo

BIEBRICH 02 +++ Saridogan: Entwicklung der Jungen wichtig +++ Sonntag gegen Eddersheim

Biebrich. Die Zeit rast: Nazir Saridogan (39) geht beim Fußball-Verbandsligisten FV Biebrich 02, der das ranghöchste heimische Amateurteam repräsentiert, bereits in seine fünfte Saison. Sie startet am Sonntag (15 Uhr) mit der Partie gegen den zum Kreis der Titelfavoriten gerechneten FC Eddersheim. Saridogan hat mit Michael Seidelmann, der zum Auftakt allerdings aufgrund von Beschwerden im linken Knie ausfällt, einen gestandenen und mit Nico Hernandez einen Gruppenliga-erprobten Spieler dazu bekommen. Ferner sechs entwicklungsfähige Youngster. David Meurer (muskuläre Probleme) muss erst einmal passen.

Die Eddersheimer haben sich derweil mit Keeper Pero Miletic und Abwehrspieler Nicolai König – beide trugen zu Hessenliga-Zeiten das Trikot des SV Wiesbaden – verstärkt. Auch FCE-Torjäger Ivan Rebic (mit 29 Treffer bester Schütze der vergangenen Runde) und Techniker Niklas Rottenau blicken auf Gastspiele beim SVW zurück. Ferner zählen Marvin Esser (ehemals SV Wehen Wiesbaden) und der Ex-Wörsdorfer Jonas Dalbert zum Kader des FCE. Für die Biebricher, die 2016/17 nach schwachem Start noch auf Platz drei vorgeprescht waren, ein echter Prüfstein. Nazir Saridogan äußert sich im Vorfeld über die Saison-Perspektive der 02er.

...über die These vom womöglich stärksten Kader seit Langem:

Da wage ich keine Prognose. Zumal wir mit Bastian Pilger und Denis Ademovic Hochkaräter verloren haben. Die Frage ist, wie sich die Jungen entwickeln, ob sie auch genügend Geduld aufbringen. Julian Gerwalt hat beispielsweise als Sechser relativ schnell Fuß gefasst.

...zum Aspekt, ob Ademovic im Tor adäquat ersetzt werden kann:

Zwischen Dennis Rothenbächer und Paul Kissler, der sich derzeit im Urlaub befindet, gibt es einen offenen Kampf um die Nummer eins. Beide haben extreme Stärken. Dennis als überragender Fußballer mit einer super Strafraum-Beherrschung. Paul mit überragenden Reflexen auf der Linie. Beide haben Potenzial.

...über Topplatz-Chancen:

Ich glaube, es ist die beste Verbandsliga der vergangenen fünf Jahre. Gerade die Eddersheimer haben sich enorm verstärkt und Vizemeister SV Zeilsheim ist in der Klasse geblieben. Wir haben sicherlich eine gute Mannschaft. Ob wir zu einem sehr guten Team werden, wird man sehen. Wenn wir die Stabilität der Rückserie beibehalten, können wir auf jeden Fall viele Gegner ärgern. Generell bietet der jetzige Kader mehr Optionen.

...über seine größte Sorge:

Ganz klar die Sorge vor Verletzungen. In der vergangenen Runde fielen mit Denis Ademovic, Bastian Pilger, David Meurer und Orkun Zer frühzeitig wichtige Spieler aus. Wenn aber alle an Bord sind, haben wir eine Truppe, die sich nicht zu verstecken braucht.

Kader, Tor: Dennis Rothenbächer, Paul Kissler, Ramiz Ahmand, Felix Marczinke. – Abwehr: David Schug, Sebastian Gurok, Moritz Christ, Camilo Rivera, Nico Hernandez, Abdullah Tasdelen, Deniz Bicer, Recep Yilmaz. – Mittelfeld: Jan Rodwald, David Meurer (fehlt zunächst aufgrund muskulärer Probleme), Derrick Amoako, Christian Kunert, Sebastian Bauschke, Michael Seidelmann, Julian Gerwalt, Joel Sintieu Tientcheu. – Sturm: Orkun Zer, Benjamin Zecovic, Athanasios Nakos.


Quelle: https://www.fupa.net/berichte/fv-biebrich-praedikat-sehr-gut-das-ziel-909309.html
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