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Around Wiesbaden » Biebrich 02 trauert um Klaus-Dieter Herrmann
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Biebrich 02 trauert um Klaus-Dieter Herrmann
27.11.2018 - 10:04 von udo

Er gehörte zu den Biebricher Legenden. Nun ist Klaus-Dieter Herrmann im Alter von 73 Jahren gestorben.
Klaus-Dieter Herrmann starb 73-jährig.

WIESBADEN - (hz). Klaus-Dieter Herrmann gehörte zu den Biebricher Legenden. 1963/64 war er mit gerade 18 Jahren der Jüngste im jüngsten Team der Hessenliga. Und er zählte mit Jürgen Grabowski, Hansi Vogt, Gerd Klier, Rainer Köhler und Franz Hassler zum Junior-Sturm, der am Ende mit 96 Treffern der torgefährlichste im 19er-Feld der Liga war. Die Blauen landeten hinter Darmstadt 98 und dem SVW punktgleich mit Viktoria/Preußen Frankfurt auf Platz vier.

Von einem kurzen Abstecher am Ende seiner aktiven Laufbahn in die Nachbarschaft abgesehen, ist Herrmann den 02ern immer treu geblieben. Als er die Schuhe an den Nagel hängte, bildete er zusammen mit dem 2014 gestorbenen Werner Kuhn über lange Zeit das erfolgreiche Gespann an der Spitze des Spielausschusses. 58 Jahre war er Mitglied des Biebricher Fußballvereins und bis zuletzt ein Stammgast bei den Spielen auf dem Dyckerhoff-Sportfeld. Am Sonntag starb Herrmann im Alter von 73 Jahren.


Quelle: https://www.wiesbadener-kurier.de/sport/fussball/wiesbaden/biebrich-02-trauert-um-klaus-dieter-herrmann_19261604?fbclid=IwAR0dj0Posj3qQ5rZ01Ez5nFEs5GJQ07-Kj27OdENLBGHKTQfphto7mlb4K0#cxrecs_s
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Around Wiesbaden » "Unter die ersten Drei kommen"
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"Unter die ersten Drei kommen"
29.08.2018 - 20:49 von udo

"Nachspielzeit" mit David Schug +++ Kapitän von Biebrich 02 fehlt im Kracher gegen Fernwald +++ "Mein Ziel ist es, die beste Defensive der Liga zu stellen"

Wiesbaden. In unserer Interview-Rubrik "Nachspielzeit" befragen wir wöchentlich in lockerem Rahmen interessante Spieler, Trainer oder Persönlichkeiten der Region über ihren Verein und ihre persönlichen Ziele. Heute zu Gast: David Schug. Der 27-Jährige spielt seit der Saison 2016/2017 beim FV Biebrich 02. Vorher war für den SV Wehen, den SV Wiesbaden und Rot-Weiß Hadamar aktiv.

FuPa: Hallo David, Ihr seid mit 13 Punkten aus fünf Spielen sehr gut in die Saison gestartet. Wie zufrieden bist du als Kapitän mit dem Auftakt?

David Schug: Mit dem Saisonstart bin ich sehr zufrieden. Wenn man bedenkt, dass wir in den letzten zwei Jahren den Start komplett verschlafen haben, läuft es jetzt super. Alle sind fit, keine Verletzte und die Stimmung ist gut. Im letzten Jahr waren es zu Beginn zu viele Remis. Bisher konnten wir in jedem Spiel, bis auf Dorndorf, dreifach punkten. Auch dort hätten wir gewinnen können, dann wären wir jetzt mit Fernwald gleichauf.

Ihr konntet in den zwei Jahren, seitdem du bei den 02ern aktiv bist, noch keine entscheidenden Akzente Richtung Aufstieg setzen. Ist nach dem dritten und fünften Platz dieses Jahr der Aufstieg in die Hessenliga drin?

Für den Verein ist das nur bedingt ein Thema. Es wird gut gewirtschaftet und man hat denke ich nicht die Ambition, zwingend in die Hessenliga aufsteigen zu müssen. Für uns als Mannschaft ist es dieses Jahr natürlich das klare Ziel unter die ersten Drei zu kommen. Keine Frage!

Am Samstag geht es im Verbandsliga-Topspiel auswärts nach Fernwald. Was erwartet euch dort und mit welchen Zielen geht ihr in die Partie?

Ziel ist ganz klar, nicht zu verlieren. Der FSV hat eine starke Mannschaft. Mit Rafael Szymanski haben sie einen absoluten Topspieler im Surm, der auch schon elfmal getroffen hat. Außerdem haben sie mit Louis Goncalves (Watzenborn-Steinberg) einen ausgezeichneten Akteur dazu bekommen, mit dem ich auch schon zusammen gespielt habe. Letztes Jahr haben wir in Fernwald 1:5 verloren. Auch wenn ich der Meinung bin, dass sie mit ihrem Team locker in der Hessenliga mithalten würden, glaube ich, dass wir dort durchaus was mitnehmen können.

Du selbst wirst gegen Fernwald fehlen. Nach deiner roten Karte im Hessenpokal gegen Hadamar bist du noch für ein Spiel gesperrt. Wie ist die doch realtiv deutliche Niederlage gegen deinen schlecht gestarteten Ex-Klub zu erklären?

Gegen Hadamar haben wir einfach nicht das wahre Biebrich 02 gezeigt. Schade auch, wenn man sieht das Hadamar jetzt mit Waldsolms einen schlagbaren Gegner zugelost bekommen hat. In den nächsten Runden hätte dann vielleicht ein attraktives Los wie der SV Wehen oder der OFC gewartet. Mit der roten Karte war es dann ein besonders bitterer Abend für mich, auch wenn ich die Karte für überzogen halte. Jetzt können wir uns aber auf die Liga konzentrieren und im Kreispokal wieder so weit kommen, wie möglich.

Du hast mit der U23 des SV Wehen in der Regionalliga und mit dem SV Wiesbaden in der Hessenliga gespielt. Ist es für dich eine Ambition, unabhängig vom FV Biebrich, wieder dorthin zurückzukehren?

Na ja, bei anderen Hessenligavereinen wäre mir der Aufwand schlichtweg zu groß. Ich bin Filialleiter bei einem Sportgerätehersteller und dazu vor kurzer Zeit Vater geworden. In Biebrich bin ich aktuell sehr zufrieden und kann mir vorstellen noch lange zu bleiben. Vielleicht klappt es ja auch mit der Mannschaft aufzusteigen. Wer weiß?

Explizit zu deiner Zeit beim SV Wiesbaden: Trauerst du dem verpassten Regionalligaaufsteig damals nicht hinterher?

Wir hatten damals unter Trainer Djuradj Vasic fünf oder sechsmal die Woche Training. Es wurde viel für den Aufstieg investiert und ein hoher Aufwand betrieben. Aber ich bin der Meinung, dass es einfach nicht funktionieren konnte. Wir waren keine richtige Mannschaft, es gab Grüppchenbildungen im Team und das führte dazu, dass die sportlichen Ziele verpasst wurden. Was jetzt mit dem Verein passiert ist, tut mir natürlich leid. Gerade für die vielen Ehrenamtlichen, die dem Verein auch nach dem Neuanfang treu geblieben sind.

Um wieder ins aktuelle Geschehen zurückzukehren: Wie gut siehst du euren Kader aufgestellt und welche Rolle willst du dort einnehmen?

Wir haben viele junge Spieler dazubekommen. Diese verstärken uns allerdings nicht nur in der Breite sondern auch qualitativ. Außerdem stimmt die Mischung in der Truppe. Menschlich ist das absolut top, jeder hängt sich richtig rein. Dazu trägt auch unser Trainer Nazir Saridogan bei, der sehr ehrgeizig arbeitet und einen tollen Job macht. Ich will als Kapitän in meiner Vorbildsfunktion gerade die jungen Spieler unterstützen. Und als Innenverteidiger ist es natürlich mein Ziel, die beste Defensive der Liga zu stellen (lacht).

Gibt es für dich ein Highlight in deiner Karriere, an das du dich gerne zurück erinnerst?

Mein erstes Tor in der Regionalliga mit der Zweiten Mannschaft des SV Wehen gegen den FC Nürnberg II. Das war schon ein toller Moment. Generell ist mir der Spaß mit den Jungs aber wichtiger als irgendwelche speziellen Highlights in meiner Fußballkarriere.

Vielen Dank für dein Zeit, David!


Quelle: https://www.fupa.net/berichte/fv-biebrich-unter-die-ersten-drei-kommen-2145826.html
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Jugendfußball » Fußball: U19 von Biebrich 02 bietet Drittliga-Nachwuchs des SVWW Paroli.
Jugendfußball

Fußball: U19 von Biebrich 02 bietet Drittliga-Nachwuchs des SVWW Paroli.
15.08.2018 - 08:26 von udo

Von Birger Tiemann

WIESBADEN - Gleich im ersten Saisonspiel in der Hessenliga der A-Juniorenfußballer kam es zwischen Aufsteiger FV Biebrich 02 und Bundesliga-Absteiger SV Wehen Wiesbaden zu einem prestigeträchtigen Aufeinandertreffen. Ein Duell zwischen zwei Vereinen, die im Leistungsbereich mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen das Optimum erreichen wollen. Eine Diskrepanz bei den Rahmenbedingungen, die auf dem Spielfeld zusammenschmolz. Das favorisierte SVWW-Team setzte sich lediglich knapp mit 2:1 durch.

Für die 02er steht die Rückkehr ihrer ältesten Talente in Hessens höchste Klasse unter klaren Vorzeichen. „Der Klassenerhalt ist unser primäres Ziel“, erläutert Biebrichs Trainer Hakan Tutkun, der mit dem couragierten Auftritt seiner Schützlinge hochzufrieden sein durfte, einem Punktgewinn nachtrauerte, sogar einen Sieg in Reichweite sah. Für Tutkun war es ein Vergleich auf Augenhöhe – aus Sicht der 02er mit unglücklichem Ausgang.

Stefan Kühne, beim SV Wehen Wiesbaden vom bisherigen Co-Trainer als Nachfolger von Nils Döring (hat die U 17 übernommen) zum Cheftrainer befördert, wusste um die Schwere der Auftaktaufgabe, zeigte sich angetan von der Einstellung seiner Schützlinge: „Wir haben den Kampf angenommen und die Punkte eingefahren, das zählt. Als Zwischenziel wollen wir bis zur Winterpause unter den ersten Vier sein.“

Steindorf: Benötigen pro Saison ungefähr 40 000 Euro

Bis dahin sollen die Rädchen in der neu formierten U 19 des Drittligisten um Kapitän Linus Schulte-Wissermann ineinandergreifen. Gleichwohl fällt der Umbruch nach dem bitteren Erstliga-Abstieg nicht ganz so gravierend aus. Schließlich zählen Youngster aus dem Bundesliga-Kader der Saison 2017/18 weiter zum Aufgebot und aus der U17 sind Talente dazugestoßen, die zum Bundesliga-Aufstieg der B-Junioren beigetragen haben.

Bei Biebrich 02 ticken die Uhren etwas anders „Bei uns kann jeder Fußball spielen. Egal, wie gut oder schlecht er ist, und auch egal, wo er herkommt“, erklärt der langjährige Jugendleiter Hartmut Steindorf die Vereinsphilosophie und ergänzt: „Wir sind wie ein ganz normaler Verein strukturiert. Wir trainieren mit den Mannschaften im Leistungsbereich dreimal die Woche, alle anderen Teams nur zweimal. Pro Saison benötigen wir ungefähr 40 000 Euro, davon bekommen wir aus Vereinsbeiträgen schon 30 000 Euro. Wir haben sehr qualifizierte Trainer, die unsere Jugendmannschaften betreuen. Natürlich zahlen wir den Übungsleitern für ihre Aufwendungen etwas, doch dies hält sich alles im eng gesteckten Rahmen und davon kann niemand reich werden.“ Zwei Drittel der Nachwuchsspieler des FV Biebrich 02 kämen aus dem erweiterten Wiesbadener Stadtgebiet, so Steindorf.

Armin Alexander, Leiter des Nachwuchsleistungszentrums (NLZ) von Drittligist SVWW, erläutert: „Ein NLZ ist für alle Clubs im Profibereich seit 2002 durch den DFB vorgeschrieben, um die Jugendarbeit nach bestimmten Kriterien zu strukturieren. Letztlich funktioniert es wie die Jugendabteilung in einem Verein. Ziel ist es, die Jugendlichen an die Profiabteilung heranzuführen. Wir haben acht Mannschaften im NLZ, beginnend von der U 11 bis zur U 19, die vier- bis fünfmal pro Woche trainieren. Wir spielen in höheren Ligen und wir helfen unseren jungen Spielern bei der Ausbildung und auf dem schulischen Sektor.“

Alexander: Aufwand stark im sechsstelligen Bereich

In diesem Zusammenhang bestehen in Wiesbaden Partnerschaften mit der Elly-Heuss-Schule sowie mit der Siemens- und der Schulze-Delitzsch-Schule. „Im Gegensatz zu anderen Jugendabteilungen entscheiden wir, ob ein Spieler genügend Talent hat, im NLZ Fuß zu fassen“, führt Alexander weiter aus, „und der Spieler muss für sich entscheiden, ob er die Bereitschaft zur Leistung und den zeitlichen Aufwand führen will.“ Für alle diese Leistungen stehen Alexander 38 Mitarbeiter zur Seite, davon sieben hauptamtlich und drei in Teilzeit. Neben den Personalkosten schlagen die Fahrtkosten zu Buche. „Ohne jetzt eine genaue Zahl zu nennen, liegen wir alles in allem stark im sechsstelligen Bereich“, lässt der NLZ-Chef durchblicken.


Quelle: http://www.wiesbadener-kurier.de/sport/fussball/wiesbaden/fussball-u19-von-biebrich-02-bietet-drittliga-nachwuchs-des-svww-paroli_19002805.htm
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Around Wiesbaden » "Nicht alles dafür getan, um ganz nach oben zu kommen"
Around Wiesbaden

"Nicht alles dafür getan, um ganz nach oben zu kommen"
24.05.2018 - 20:16 von udo

"Nachspielzeit" mit Orkun Zer +++ Vollblutstürmer spricht über die Feier nach dem Pokalsieg, seine Gedanken vor seinem Tor und seine Jugendzeit bei Eintracht Frankfurt

Wiesbaden. In unserer Interview-Rubrik "Nachspielzeit" befragen wir wöchentlich in lockerem Rahmen interessante Spieler oder Trainer der Region über ihren Verein und ihre persönlichen Ziele. Heute zu Gast: Orkun Zer vom FV Biebrich 02.

Wie an der Schnur gezogen schlägt das Leder im Winkel ein. Der 2:2-Ausgleich im Wiesbadener Kreispokalfinale. Der Schütze: Biebrichs Stürmer Orkun Zer. Mit diesem Hammer zeigte der 28-jährige Stürmer seine fußballerische Qualitäten.

Hallo Orkun, zunächst Glückwunsch zum Sieg des Kreispokals. Habt ihr noch gebührend gefeiert?

Ja, wir haben erst in Igstadt viel getrunken und sind dann in die Litti gefahren. Da ging es dann bis 04 Uhr heute morgen. Ich habe mir extra heute Urlaub genommen, ich wollte auf Nummer sicher gehen. Es waren alle Spieler mit dabei, auch unser sportlicher Leiter Malte Christ uns sogar ein paar Spielerfrauen.

Wie war dein Gefühl, als der Schiedsrichter die Partie abgepfiffen hat und ihr den Pokal gewonnen habt?

Es war ein sehr schönes Gefühl und wir waren alle erleichtert. Es war kein gutes Spiel von uns. In der ersten Halbzeit waren wir schlecht, in der zweiten Hälfte war es besser. Wir haben uns zu sehr unter Druck gesetzt und nicht so befreit aufgespielt wie in der Liga.

Mit deinem fulminanten Freistoßtor hast du einen wichtigen Beitrag zum Sieg geleistet. Was hast du dir gedacht, als du zum Schuss angelaufen bist?

Ehrlich gesagt nicht so viel. Ich schieße meine Freistöße immer so und haue voll drauf. Ich bin nicht der Typ, der versucht einen Freistoß über die Mauer zu zirkeln. Wenn meine Bälle auf das Tor gehen, ist er oft drin. Ich selber habe bis zu dem Freistoß kein gutes Spiel gemacht und wollte damit der Mannschaft helfen und das Ding unbedingt reinmachen.

Hast du so einen Freistoß trainiert?

Ich trainiere meine Freistöße nicht. Ich probiert es in den Spielen einfach. Manchmal geht er rein, aber manchmal fliegen meine Bälle auch Kreuz und Quer am Tor vorbei (lacht).

In der Verbandsliga Mitte steht ihr aktuell auf dem sechsten Platz. Seid ihr damit zufrieden?

Zufrieden sind wir schon, wobei wir einige Punkte haben liegen lassen. Wie zuletzt gegen Marburg, wo wir den Sieg in zwei Minuten hergegeben haben. Den ein oder anderen Punkt hätten wir noch holen und vielleicht noch eins bis zwei Plätze höher sein können. Aber ganz vorne hätten wir nicht angreifen können.

Du hast in der Jugend bei Eintracht Frankfurt und dem SV Wehen Wiesbaden gespielt. Hat dich diese Zeit geprägt? Was nimmt man da mit?

Ich bin in der E-Jugend zum SV Wehen Wiesbaden gewechselt, weil mein Papa damals in der ersten Mannschaft gespielt hat. Mit der Zeit bin ich dann zu Eintracht Frankfurt gewechselt. Ich hatte damals Angebote vom 1. FC Köln und von der Eintracht. Wegen der Strecke habe ich mich dann für die Eintracht entschieden. Ich habe damals nicht alles dafür getan, um ganz nach oben zu kommen. Ich bin auch gerne mal Abends weggegangen oder hab andere Sachen gemacht. Oft fragen mich Leute, warum ich bei meinem Talent nicht höher spiele.

Bereust du dein damaliges Verhalten?

Man fragt sich schon, was alles hätte passieren können. Die Hälfte meines ehemaligen Teams spielt heute im Profi-Fußball. Dennoch bin ich mit meinem jetzigen Leben zufrieden. Ich arbeite bei der R+V Versicherung, mir macht das Fußballspielen in Biebrich sehr viel Spaß und ich habe Freizeit, die ich nutzen kann wie ich es möchte.

Du spielst schon einige Jahre nun in Biebrich. Was zeichnet den Verein deiner Meinung nach aus?

Es ist dort mein achtes Jahr. Man muss auch sagen, dass es in Wiesbaden nicht viele Optionen gibt. Wir haben eine extrem tolle Mannschaft, die einen festen Kern seit fünf bis sechs Jahren hat. Wir sind richtig gute Freunde und unternehmen auch viel zusammen.

Vielen Dank für deine Zeit, Orkun!


Quelle: https://www.fupa.net/berichte/fv-biebrich-nicht-alles-dafuer-getan-um-ganz-nach-oben-zu-ko-2079274.html
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Jugendfußball » Nach Turnier-Coup wartet Schalke 04
Jugendfußball

Nach Turnier-Coup wartet Schalke 04
24.04.2018 - 22:59 von udo

BIEBRICH 02 +++ D-Jugend gewinnt Hessenentscheid und nimmt nun am Bundesfinale der VW-Masters teil

Wiesbaden . Grandioser Erfolg für die D-Jugendfußballler von Biebrich 02: Mit dem sensationellen Turniersieg beim „Länder Masters Hessen“ gelang erstmals in der Vereinsgeschichte die Qualifikation zum prestigeträchtigen „Deutschland-Masters“, das am 12. und 13. Mai in Wolfsburg unter der Flagge von VW stattfindet. „Eine super Veranstaltung mit guter Zuschauer-Resonanz“, strahlte 02-Jugendchef Hartmut Steindorf nach dem „Heimsieg“.

Durch Kopfball von Börkey Königstein ausgeknockt

Als Gastgeber der Landesausscheidung setzte sich das Team von Trainer Nico Sänger und Co-Trainer Alex Jouin völlig unerwartet gegen die stärksten Teams aus ganz Hessen durch. „Der Erfolg überrascht umso mehr, weil unser Hessenauswahlspieler Aiman Tahiri verletzt ausfiel und mit Abwehrhüne Tamer Dere ein weiterer Leistungsträger kurzfristig erkrankt war“, so Sänger. Nach dem 1:0 im Halbfinale über den KSV Baunatal (Torschütze Luan Dzygoluk) behielten die 02er auch im Endspiel gegen Königstein nach exakt getimtem Freistoß von Yassin Khamal und tollem Kopfballtor von Joel Börkey mit 1:0 die Oberhand, feierten den Triumph ausgelassen, um jetzt gegen die SG Orlen als Gruppenliga-Erster den nächsten Schritt in Richtung Titel anzupeilen (Sa., 11 Uhr).

Die übrigen Landessieger kommen unter anderen aus den Schmieden der Bundesligaklubs Schalke 04, Werder Bremen und VfL Wolfsburg sowie den weiteren Profiklubs FC Ingolstadt und FC Magdeburg. Insgesamt vier Teilnehmer aus Amateurvereinen wollen als Außenseiter glänzen. Auf Einladung von VW dürfen die Gast-Mannschaften das Wolfsburger Bundesliga-Match gegen den 1. FC Köln besuchen, außerdem sind Hotel und Verpflegung frei.


Quelle: https://www.fupa.net/berichte/fv-biebrich-nach-turnier-coup-wartet-schalke-04-2035760.html
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Around Wiesbaden » Zepterwechsel wird zur Zäsur
Around Wiesbaden

Zepterwechsel wird zur Zäsur
01.02.2018 - 21:18 von udo

BIEBRICH 02: Noch kein Nachfolger für Horst Klee in Sicht, der 2019 den Vorsitz abgibt +++ Verein muss womöglich finanziell abspecken +++ Freiwilliger Abstieg aber kein Thema

Wiesbaden . Beim Gespräch im Foyer des Landtags ist plötzlich ein Bellen zu vernehmen. Horst Klee registriert es sofort. „Das gibt es doch nicht“, entfährt es ihm spontan. Als halte er das genauso wenig für möglich, wie ein etwaiges Absacken seines FV Biebrich 02 aus der Fußball-Verbandsliga. Wenig später kommt ein Schäfer(spür)hund, geführt von einem Polizeibeamten, zum Vorschein und Klee erinnert sich gleich an die notwendig gewordenen Sicherheitsvorkehrungen vor einer Plenarsitzung. Für ihn im Gegensatz zu frühereren Zeiten eine offenkundig gewöhnungsbedürftige Veränderung. Doch auch bei seinen 02ern, die er seit 1971 als Vorsitzender führt, stehen die Zeichen auf Veränderung. Nicht ad hoc, aber mit Sicherheit im Verlauf der nächsten Jahre.

Kein anderer als Horst Klee, der seit 25 Jahren Landtagsabgeordneter ist und sich am 18. Januar 2019 von dieser Bühne verabschieden wird, kann das so genau beurteilen und vorhersehen. Mit 78 Jahren steckt er unverändert voller Tatendrang und Energie, achtet auf wöchentliche Einheiten im Fitnessstudio. Aber er weiß nur zu gut, dass das Zeitfenster, um einen adäquaten Nachfolger zu finden, täglich kleiner wird. Wer tritt 2019, wenn seine letzte Amtszeit bei den „Blauen“ ausläuft und keine Verlängerung vorsieht, in seine Fußstapfen? „Das“, sagt Klee, „ist die Frage des Jahres 2018.“ Eine, auf die sich noch keine Antwort abzeichnet. Klar ist nur: Klee wird 2019 nicht einfach von Bord gehen, sondern – vorausgesetzt, dass es gesundheitlich stimmt – den 02ern weiter mit Rat und Tat zur Seite stehen. Mit dem generellen Wunsch: Weniger Fußball, mehr Privatier. Doch ein Zepterwechsel wird zur Zäsur. Schließlich hat Klee über Jahrzehnte hinweg ein einzigartiges Kontaktfeld geschaffen, einen Pool an Gönnern, die sich aufgrund des guten Drahts zum Biebricher Steuermann engagieren. Regelmäßige Zuwendungen, die bislang gereicht haben, die von Hartmut Steindorf mit großem Einsatz geleitete Nachwuchsabteilung auf hohem Level zu halten. 340 Spieler, 80 Prozent mit zumindest einem Elternteil ausländischer Herkunft, tummeln sich in diesem großen Hort der Integration innerhalb des 38 000 Einwohner zählenden Stadtteils.

"Wenn wir finanziell abspecken müssen, müssen wir im Aktivenbereich ansetzen"

Parallel gelingt es bisher, mit vorhandenem Budget die Verbandsliga zu stemmen, sich unterhalb des SV Wehen Wiesbaden als ranghöchstes Amateurteam der Stadt zu etablieren. „Mit 70 zahlenden Zuschauern im Topspiel gegen Fernwald können wir aber gerade die Schiedsrichter bezahlen. Die Sportplatz-Einnahmen einer Saison reichen nicht mal, den Verein einen Monat zu finanzieren“, erläutert Klee mit Blick auf weggebrochene und potenzielle neue Förderer, die immer schwieriger zu generieren seien. „Wenn wir finanziell vielleicht leicht abspecken müssen, werden wir nicht bei der Jugend, sondern im Aktivenbereich ansetzen müssen. Aber wir sind weit davon entfernt, über einen freiwilligen Abstieg nachzudenken“, so Klee, unter dessen Ägide der Grundsatz gilt: Der Saisonetat muss vor der Runde weitgehend in trockenen Tüchern sein. Dafür kämpft der 02-Chef, für den der Verein zum steten Jungbrunnen geworden ist, unverdrossen weiter. Demnächst, verrät er, stehe ein wichtiges Sponsorengespräch an. Doch an seine Mitstreiter sendet er ein klares Signal: „Ich bin für den Verein da, solange ich es kann. Aber macht euch Gedanken für die Zukunft. Das Modell Biebrich 02 ist für den Stadtteil Biebrich unverzichtbar.“


Quelle: https://www.fupa.net/berichte/fv-biebrich-zepterwechsel-wird-zur-zaesur-1077758.html
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