Blue Boyz und Girlz FV Biebrich 02
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Around Wiesbaden » "Nicht alles dafür getan, um ganz nach oben zu kommen"
Around Wiesbaden

"Nicht alles dafür getan, um ganz nach oben zu kommen"
24.05.2018 - 21:16 von udo

"Nachspielzeit" mit Orkun Zer +++ Vollblutstürmer spricht über die Feier nach dem Pokalsieg, seine Gedanken vor seinem Tor und seine Jugendzeit bei Eintracht Frankfurt

Wiesbaden. In unserer Interview-Rubrik "Nachspielzeit" befragen wir wöchentlich in lockerem Rahmen interessante Spieler oder Trainer der Region über ihren Verein und ihre persönlichen Ziele. Heute zu Gast: Orkun Zer vom FV Biebrich 02.

Wie an der Schnur gezogen schlägt das Leder im Winkel ein. Der 2:2-Ausgleich im Wiesbadener Kreispokalfinale. Der Schütze: Biebrichs Stürmer Orkun Zer. Mit diesem Hammer zeigte der 28-jährige Stürmer seine fußballerische Qualitäten.

Hallo Orkun, zunächst Glückwunsch zum Sieg des Kreispokals. Habt ihr noch gebührend gefeiert?

Ja, wir haben erst in Igstadt viel getrunken und sind dann in die Litti gefahren. Da ging es dann bis 04 Uhr heute morgen. Ich habe mir extra heute Urlaub genommen, ich wollte auf Nummer sicher gehen. Es waren alle Spieler mit dabei, auch unser sportlicher Leiter Malte Christ uns sogar ein paar Spielerfrauen.

Wie war dein Gefühl, als der Schiedsrichter die Partie abgepfiffen hat und ihr den Pokal gewonnen habt?

Es war ein sehr schönes Gefühl und wir waren alle erleichtert. Es war kein gutes Spiel von uns. In der ersten Halbzeit waren wir schlecht, in der zweiten Hälfte war es besser. Wir haben uns zu sehr unter Druck gesetzt und nicht so befreit aufgespielt wie in der Liga.

Mit deinem fulminanten Freistoßtor hast du einen wichtigen Beitrag zum Sieg geleistet. Was hast du dir gedacht, als du zum Schuss angelaufen bist?

Ehrlich gesagt nicht so viel. Ich schieße meine Freistöße immer so und haue voll drauf. Ich bin nicht der Typ, der versucht einen Freistoß über die Mauer zu zirkeln. Wenn meine Bälle auf das Tor gehen, ist er oft drin. Ich selber habe bis zu dem Freistoß kein gutes Spiel gemacht und wollte damit der Mannschaft helfen und das Ding unbedingt reinmachen.

Hast du so einen Freistoß trainiert?

Ich trainiere meine Freistöße nicht. Ich probiert es in den Spielen einfach. Manchmal geht er rein, aber manchmal fliegen meine Bälle auch Kreuz und Quer am Tor vorbei (lacht).

In der Verbandsliga Mitte steht ihr aktuell auf dem sechsten Platz. Seid ihr damit zufrieden?

Zufrieden sind wir schon, wobei wir einige Punkte haben liegen lassen. Wie zuletzt gegen Marburg, wo wir den Sieg in zwei Minuten hergegeben haben. Den ein oder anderen Punkt hätten wir noch holen und vielleicht noch eins bis zwei Plätze höher sein können. Aber ganz vorne hätten wir nicht angreifen können.

Du hast in der Jugend bei Eintracht Frankfurt und dem SV Wehen Wiesbaden gespielt. Hat dich diese Zeit geprägt? Was nimmt man da mit?

Ich bin in der E-Jugend zum SV Wehen Wiesbaden gewechselt, weil mein Papa damals in der ersten Mannschaft gespielt hat. Mit der Zeit bin ich dann zu Eintracht Frankfurt gewechselt. Ich hatte damals Angebote vom 1. FC Köln und von der Eintracht. Wegen der Strecke habe ich mich dann für die Eintracht entschieden. Ich habe damals nicht alles dafür getan, um ganz nach oben zu kommen. Ich bin auch gerne mal Abends weggegangen oder hab andere Sachen gemacht. Oft fragen mich Leute, warum ich bei meinem Talent nicht höher spiele.

Bereust du dein damaliges Verhalten?

Man fragt sich schon, was alles hätte passieren können. Die Hälfte meines ehemaligen Teams spielt heute im Profi-Fußball. Dennoch bin ich mit meinem jetzigen Leben zufrieden. Ich arbeite bei der R+V Versicherung, mir macht das Fußballspielen in Biebrich sehr viel Spaß und ich habe Freizeit, die ich nutzen kann wie ich es möchte.

Du spielst schon einige Jahre nun in Biebrich. Was zeichnet den Verein deiner Meinung nach aus?

Es ist dort mein achtes Jahr. Man muss auch sagen, dass es in Wiesbaden nicht viele Optionen gibt. Wir haben eine extrem tolle Mannschaft, die einen festen Kern seit fünf bis sechs Jahren hat. Wir sind richtig gute Freunde und unternehmen auch viel zusammen.

Vielen Dank für deine Zeit, Orkun!


Quelle: https://www.fupa.net/berichte/fv-biebrich-nicht-alles-dafuer-getan-um-ganz-nach-oben-zu-ko-2079274.html
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Jugendfußball » Nach Turnier-Coup wartet Schalke 04
Jugendfußball

Nach Turnier-Coup wartet Schalke 04
24.04.2018 - 23:59 von udo

BIEBRICH 02 +++ D-Jugend gewinnt Hessenentscheid und nimmt nun am Bundesfinale der VW-Masters teil

Wiesbaden . Grandioser Erfolg für die D-Jugendfußballler von Biebrich 02: Mit dem sensationellen Turniersieg beim „Länder Masters Hessen“ gelang erstmals in der Vereinsgeschichte die Qualifikation zum prestigeträchtigen „Deutschland-Masters“, das am 12. und 13. Mai in Wolfsburg unter der Flagge von VW stattfindet. „Eine super Veranstaltung mit guter Zuschauer-Resonanz“, strahlte 02-Jugendchef Hartmut Steindorf nach dem „Heimsieg“.

Durch Kopfball von Börkey Königstein ausgeknockt

Als Gastgeber der Landesausscheidung setzte sich das Team von Trainer Nico Sänger und Co-Trainer Alex Jouin völlig unerwartet gegen die stärksten Teams aus ganz Hessen durch. „Der Erfolg überrascht umso mehr, weil unser Hessenauswahlspieler Aiman Tahiri verletzt ausfiel und mit Abwehrhüne Tamer Dere ein weiterer Leistungsträger kurzfristig erkrankt war“, so Sänger. Nach dem 1:0 im Halbfinale über den KSV Baunatal (Torschütze Luan Dzygoluk) behielten die 02er auch im Endspiel gegen Königstein nach exakt getimtem Freistoß von Yassin Khamal und tollem Kopfballtor von Joel Börkey mit 1:0 die Oberhand, feierten den Triumph ausgelassen, um jetzt gegen die SG Orlen als Gruppenliga-Erster den nächsten Schritt in Richtung Titel anzupeilen (Sa., 11 Uhr).

Die übrigen Landessieger kommen unter anderen aus den Schmieden der Bundesligaklubs Schalke 04, Werder Bremen und VfL Wolfsburg sowie den weiteren Profiklubs FC Ingolstadt und FC Magdeburg. Insgesamt vier Teilnehmer aus Amateurvereinen wollen als Außenseiter glänzen. Auf Einladung von VW dürfen die Gast-Mannschaften das Wolfsburger Bundesliga-Match gegen den 1. FC Köln besuchen, außerdem sind Hotel und Verpflegung frei.


Quelle: https://www.fupa.net/berichte/fv-biebrich-nach-turnier-coup-wartet-schalke-04-2035760.html
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Around Wiesbaden » Zepterwechsel wird zur Zäsur
Around Wiesbaden

Zepterwechsel wird zur Zäsur
01.02.2018 - 22:18 von udo

BIEBRICH 02: Noch kein Nachfolger für Horst Klee in Sicht, der 2019 den Vorsitz abgibt +++ Verein muss womöglich finanziell abspecken +++ Freiwilliger Abstieg aber kein Thema

Wiesbaden . Beim Gespräch im Foyer des Landtags ist plötzlich ein Bellen zu vernehmen. Horst Klee registriert es sofort. „Das gibt es doch nicht“, entfährt es ihm spontan. Als halte er das genauso wenig für möglich, wie ein etwaiges Absacken seines FV Biebrich 02 aus der Fußball-Verbandsliga. Wenig später kommt ein Schäfer(spür)hund, geführt von einem Polizeibeamten, zum Vorschein und Klee erinnert sich gleich an die notwendig gewordenen Sicherheitsvorkehrungen vor einer Plenarsitzung. Für ihn im Gegensatz zu frühereren Zeiten eine offenkundig gewöhnungsbedürftige Veränderung. Doch auch bei seinen 02ern, die er seit 1971 als Vorsitzender führt, stehen die Zeichen auf Veränderung. Nicht ad hoc, aber mit Sicherheit im Verlauf der nächsten Jahre.

Kein anderer als Horst Klee, der seit 25 Jahren Landtagsabgeordneter ist und sich am 18. Januar 2019 von dieser Bühne verabschieden wird, kann das so genau beurteilen und vorhersehen. Mit 78 Jahren steckt er unverändert voller Tatendrang und Energie, achtet auf wöchentliche Einheiten im Fitnessstudio. Aber er weiß nur zu gut, dass das Zeitfenster, um einen adäquaten Nachfolger zu finden, täglich kleiner wird. Wer tritt 2019, wenn seine letzte Amtszeit bei den „Blauen“ ausläuft und keine Verlängerung vorsieht, in seine Fußstapfen? „Das“, sagt Klee, „ist die Frage des Jahres 2018.“ Eine, auf die sich noch keine Antwort abzeichnet. Klar ist nur: Klee wird 2019 nicht einfach von Bord gehen, sondern – vorausgesetzt, dass es gesundheitlich stimmt – den 02ern weiter mit Rat und Tat zur Seite stehen. Mit dem generellen Wunsch: Weniger Fußball, mehr Privatier. Doch ein Zepterwechsel wird zur Zäsur. Schließlich hat Klee über Jahrzehnte hinweg ein einzigartiges Kontaktfeld geschaffen, einen Pool an Gönnern, die sich aufgrund des guten Drahts zum Biebricher Steuermann engagieren. Regelmäßige Zuwendungen, die bislang gereicht haben, die von Hartmut Steindorf mit großem Einsatz geleitete Nachwuchsabteilung auf hohem Level zu halten. 340 Spieler, 80 Prozent mit zumindest einem Elternteil ausländischer Herkunft, tummeln sich in diesem großen Hort der Integration innerhalb des 38 000 Einwohner zählenden Stadtteils.

"Wenn wir finanziell abspecken müssen, müssen wir im Aktivenbereich ansetzen"

Parallel gelingt es bisher, mit vorhandenem Budget die Verbandsliga zu stemmen, sich unterhalb des SV Wehen Wiesbaden als ranghöchstes Amateurteam der Stadt zu etablieren. „Mit 70 zahlenden Zuschauern im Topspiel gegen Fernwald können wir aber gerade die Schiedsrichter bezahlen. Die Sportplatz-Einnahmen einer Saison reichen nicht mal, den Verein einen Monat zu finanzieren“, erläutert Klee mit Blick auf weggebrochene und potenzielle neue Förderer, die immer schwieriger zu generieren seien. „Wenn wir finanziell vielleicht leicht abspecken müssen, werden wir nicht bei der Jugend, sondern im Aktivenbereich ansetzen müssen. Aber wir sind weit davon entfernt, über einen freiwilligen Abstieg nachzudenken“, so Klee, unter dessen Ägide der Grundsatz gilt: Der Saisonetat muss vor der Runde weitgehend in trockenen Tüchern sein. Dafür kämpft der 02-Chef, für den der Verein zum steten Jungbrunnen geworden ist, unverdrossen weiter. Demnächst, verrät er, stehe ein wichtiges Sponsorengespräch an. Doch an seine Mitstreiter sendet er ein klares Signal: „Ich bin für den Verein da, solange ich es kann. Aber macht euch Gedanken für die Zukunft. Das Modell Biebrich 02 ist für den Stadtteil Biebrich unverzichtbar.“


Quelle: https://www.fupa.net/berichte/fv-biebrich-zepterwechsel-wird-zur-zaesur-1077758.html
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Around Wiesbaden » Oldietreff einziges Goalgetter-Festival
Around Wiesbaden

Oldietreff einziges Goalgetter-Festival
22.01.2018 - 10:51 von udo

NOSTALGIECUP +++ Beide Wehener Teams erzielen beim Turnier des FV Biebrich 02 satte 36 Treffer

Wiesbaden. Der Nostalgiecup als einzigartiges Torefestival: Sowohl in der einfachen Runde der Ü 50-Teams als auch insbesondere in der Doppelspielrunde der Ü 40-Routiniers fielen die Treffer beim vom FV Biebrich 02 organisierten Hallenfußball-Meeting im Minutentakt. Am Ende führten die Mannschaften des SV Wehen klar das Feld der Älteren (12 Punkte/13:3-Tore) und ebenso deutlich die Konkurrenz der Jüngeren (16/23:7) an. Michael Sauer und Michael Klinkhammer (spielt mit 52 im A-Liga-Team des SV Seitzenhahn) zählten zur Wehener Ü 50-Garde, Roland Gisinger und Michael Guth zu den Torhungrigen der jüngeren Wehener Formation.

Doch das blieb sekundär. Der Spaß am Kombinieren auf die fünf Meter breiten Tore und dem regen Austausch zwischen den Begegnungen stand für alle im Vordergrund. Gleichzeitig erlebte das Oldie-Turnier in der Ü 40-Staffel durch neue Gesichter quasi eine Frischzellenkur. Der SVW hatte – unter anderem mit Sebastian Gajda und Fabio Tallarico – frühere Jugendspieler aufgeboten. Die Germania, die zur Freude ihres Vorsitzenden Hartmut Freudenberg mit zwei Teams vertreten war, schickte mit Savas Kalayci, Patrick Kiewel, Stavros Polichronakis und Cem Koc Akteure mit Goalgetter-Qualitäten ins Rennen.

Respekt vor Leistung der Älteren: Respekt aber vor allem, was die Älteren auf die Platte zauberten. Etwa Peter Swiatek, der in beiden SVW-Teams kickte. Bei der Spvgg. Hochheim hat er zuerst die D-Junioren in die Gruppenliga gehievt, um nun die C-Jugend mit seinem 13-jährigen Sohn Julian zu coachen. Was seinen Ex-Verein betrifft, bei dem er früher im Mittelfeld brillierte, hegt Swiatek (wird im Oktober 60) trotz der akuten Abstiegssorgen des SVW in der Gruppenliga keine Sorgen: „Das Wichtigste ist, dass im Verein klare Strukturen vorhanden sind.“ Während bei der Germania, die bei den städtischen Gremien ausloten will, ob der Bau einer Flutlichtanlage noch vor der möglichen Spielfeld-Umwandlung von Rasen zu Kunstrasen möglich ist, der 66-jährige Kurt Abel mitmischte, glänzte die eingespielte Crew von Biebrich 76 um Gerhard Wölfinger als Zweiter der Ü 50-Gruppe.


Quelle: https://www.fupa.net/berichte/nostalgiecup-2018-oldietreff-einziges-goalgetter-festival-1073945.html
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Jugendfußball » Biebrichs U19 übertrifft die Erwartungen des Coaches
Jugendfußball

Biebrichs U19 übertrifft die Erwartungen des Coaches
13.01.2018 - 14:34 von udo

U19 VERBANDSLIGA SÜD +++ Wiesbadener überwintern auf Tabellenplatz vier +++ "Sehr, sehr zufrieden mit den Jungs"

WIESBADEN. Tabellenplatz vier, 29 Punkte auf der Habenseite - die Bilanz von Biebrichs U19 in der Hinrunde der Verbandsliga Süd kann sich sehen lassen. Und damit nicht genug: Die 02er haben jetzt schon mehr Zähler auf dem Konto als am Ende der vergangenen Spielzeit. FV-Coach Hakan Tutkun lässt die äußerst erfolgreiche Hinrunde Revue passieren.

Nachdem man in der vergangenen Spielzeit lange Zeit im Abstiegskampf feststeckte, waren die gesteckten Ziele beim FV Biebrich 02 für die laufende Saison eher bescheiden. "Wir wollten so schnell wie möglich 25 Punkte sammeln, um von der Abstiegszone fernzubleiben", so Biebrichs Trainer Hakan Tutkun. Dass die Runde bis dato so erfreulich verläuft, erklärt der Coach mit besonderen Teambuildingmaßnahmen: "Durch das Trainingslager in der Vorbereitung ist die Mannschaft noch enger zusammen gerückt. Man merkt, dass sie alle miteinander befreundet sind". Durch die Installation von drei Kapitänen - Petros Kourlinis, Ahmed Said und Nazeem Aboubakari - hat der Übungsleiter zudem immer einen verlängerten Arm auf dem Spielfeld. "Die Jungs sind echte Leader und machen einen hervorragenden Job", freut sich Tutkun.

Es läuft also alles rund beim FV Biebrich 02. Besonders zwei Spieler sorgten bei Tutkun für eine positive Überraschung: "Hüseyin Asil war eine der größten Überraschungen aus meiner Sicht. Nachdem er jahrelang in der Kreisliga kickte, gab er bei uns mächtig Gas und konnte sich dadurch einen Stammplatz erkämpfen. Aber auch unser Goalgetter Nazeem Aboubakari sticht mit seiner Trefferquote heraus. Er trifft fast in jedem Spiel und hat uns schon so einige Punkte gesichert".

Auf die Frage, welche Partie sein persönliches Highlight der Hinrunde war, muss der Biebricher Trainer nicht lange überlegen: "Ganz klar das 1:0 gegen Hornau. Wenn man so gegen den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer auftritt, vor allem nach dem Platzverweis in der 32. Minute, dann ist das überragend und spricht eindeutig für das Teamgefüge".

Obwohl die Hinrunde mehr als positiv bestritten wurde, bleiben die Ziele der Biebricher für den Rest der Saisom bescheiden: "Wir wollen weiterhin guten Fußball spielen und keine verletzten Spieler in unseren Reihen haben. Wir müssen uns mental noch weiter steigern, damit wir in Zukunft unnötige Punktverluste verhindern. Schaffen wir das, bin ich mehr als zufrieden mit den Jungs", so Tutkun.


Quelle: https://www.fupa.net/berichte/fv-biebrich-biebrichs-u19-uebertrifft-die-erwartungen-des-co-1070373.html
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Jugendfußball » Der FuPa-Wintercheck: A-Junioren des FV Biebrich 02
Jugendfußball

Der FuPa-Wintercheck: A-Junioren des FV Biebrich 02
06.01.2018 - 14:34 von udo

Den Aufstieg fest im Blick +++ Trainingsbeteiligung bei über 90% +++ Neuzugänge als wichtige Stützen

Biebrich. Auf Platz vier liegend, fünf Zähler hinter dem Spitzenreiter TuS Hornau, liegt für die U19 von Biebrich der Aufstieg immer noch im Bereich des Möglichen. Mit zehn Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen hat man 34 Punkte auf dem Konto. Zudem steht man auch mit einer Tordifferenz von 46:12 nicht allzu schlecht in der Tabelle da. Kann man an die bisherige Saisonleistung anknüpfen oder noch etwas oben drauf legen, wird man am Ende der Saison vielleicht sogar den Aufstieg bejubeln können. Wir sprachen mit dem Trainer des U19-Verbandsligisten Hakan Tutkun.

Das Fazit zur Hinrunde

Trainer Tutkun zieht nach der Hinrunde die erste Bilanz: "Die Mannschaft ist auf einem guten Niveau. Wir hatten am Anfang bei den Spielern mehr auf den Charakter geschaut und genau dieser Charakter, den alle Jungs mitbringen, brachte uns auch die Punkte." Besonders positiv sieht er die nicht selbstverständliche Trainingsbeteiligung seiner Spieler: "Die Jungs hatten eine Trainingsbeteiligung von über 90% und dies erlebt man eigentlich nur in den Nachwuchsleistungszentren. Daher bin ich sehr zufrieden. Zudem haben wir zuletzt gegen den Tabellenführer, der bis dato ungeschlagen war, gewonnen. Ich denke mit so einer Hinrunde können wir entspannt in die Winterpause gehen."

Besonders erfreut ist Tutkun vorallem über die Vorbereitung seiner Mannschaft auf diese Saison: "Positiv waren die Neuzugänge, die sich sofort in die Mannschaft integriert haben. Auch unser Trainingscamp hat das Team noch enger zusammen geschweißt. Des Weiteren haben wir keine unnötigen roten Karten kassiert und auch die Verletzungen und Krankheiten haben sich im Rahmen gehalten. Unsere Sponsoren sind dieses Jahr sehr aktiv und ich bin sehr zufrieden mit den Partnern." Auch in der Hinsicht erhofft man sich von 2018 einiges.

Zu möglichen Neuzugängen konnte er nicht viel sagen, nur so viel: "Alle Spieler, die uns als Team verstärken, sind gerne Willkommen, aber natürlich muss auch alles andere passen. Da gibt es verschiedene Aspekte, die für uns wichtig sind. Ich stehe ständig in Kontakt mit meinen ehemaligen NLZ Spielern und wer weiß, vielleicht wird einer schon bald ein "Blauer". Mittlerweile ist der erste Transfer auch offiziell bestätigt. So wechselt Faissal Tammaoui im Winter zu Biebrichs U19. Diesen kennt Tutkun noch bestens aus seiner Zeit beim SV Wehen Wiesbaden.

Kritik an den Auswärtsspielen

An seiner Mannschaft hat Tutkun wenig zu kritisieren, so ist er mehr als glücklich mit dem bisherigen Saisonverlauf. Dafür hat er umso mehr die Auswärtsspiele und das Verhalten der Verantwortlichen vor Ort zu kritisieren: "Bei den Auswärtsspielen finde ich zu 90% keine Ordner, die im richtigen Moment eingreifen. Da sollten die Vereine besser aufgestellt und geschult werden. Wir wurden ein paar Mal von aggressiven Zuschauern angegangen, wo wir für eine Weile auf uns allein gestellt waren, da sich niemand für die Sitation verantwortlich sah." Auch an den Schiedsrichtern lässt er kein gutes Haar: "Die Referees sind in der Hinsicht auch sehr passiv gewesen und schauen und hören meistens weg oder berichten nicht das, was vorgefallen ist. Auch hier sollte man mit einer neuen Regelung oder Schulung entgegen wirken, denn sonst wird sich die Gewalt auf unseren Sportplätzen nur verstärken."

Was bringt 2018

Gute Vorsätze für das neue Jahr gibt es auch in Biebrich. So gab Tutkun abschließend noch zu Protokoll: "Für mich ist es wichtig, dass die Spieler immer an ihre Grenzen gehen und gut geschult werden. Meine Jungs lernen schnell und können auch sofort alles umsetzen. Daher werden wir in der Winterpause einen Zahn zulegen und auf die nächste Entwicklungsstufe hintrainieren. Jedes Spiel wird ab sofort, für uns ein Finalspiel werden, aber wir dürfen dabei auch den Spaß nicht verlieren, denn es ist immer auch nur ein Spiel."


Quelle: https://www.fupa.net/berichte/fv-biebrich-der-fupa-wintercheck-a-junioren-des-fv-biebrich-1064401.html
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